300 Menschen in Greifswald für #globalchange

#Yeswecamp

Bei strahlendem Sonnenschein beteiligten sich am Samstag, den 15. Oktober 2011, laut Attac Greifswald um die 300 Menschen in Greifswald an den weltweiten Protesten gegen die wild gewordenen Finanzmarktmonster und für mehr Demokratie. Symbolisch wurden fünf Zelte aufgebaut, um Solidarität mit den Besetzern der Bewegung OccupyWallStreet zu zeigen. Passanten konnten sich an einem Infotisch mit Broschüren versorgen, dieses Angebot wurde gut genutzt. Außerdem gab es Kuchen, der „neu“ verteilt wurde.

Sehr gut, wie viele Menschen über Internet und Mundpropaganda mobilisiert werden konnten! Leider waren die Auflagen sehr streng und so musste das aufgefahrene Soundsystem der Hedonisten sehr schnell verstummen. Ein fader Beigeschmack bleibt auch bei den spontanen Wortbeiträgen einiger Protestierender. Es ging bei dieser Veranstaltung nicht um die Frage, ob die BRD rechtlich besteht oder welche Hautfarbe der Präsident der USA hat.

3 Kommentare


  1. Ein Open Mic lockt leider immer die Extremsten an.
    Sonst war es aber ein super Tag. Habe noch nie so viel Kuchen gegessen…

    Antworten

  2. Ein gravierendes Problem sehe ich in Greifswald für den Erfolg solcher Aktionen schon – die offensichtlich neoliberal ausgerichtete Wirtschaftslehre an der Uni. Während sich in New York Wirtschaftsprofessoren an der Bewegung beteiligen, haben sich die Professoren in Greifswald bisher eher mit schon peinlichen Gästen geschmückt.
    Bsp.: Steinbrück
    http://webmoritz.de/2011/07/04/steinbruck-in-greifswald-wir-haben-keine-euro-krise/
    oder Rösler
    http://www.uni-greifswald.de/index.php?id=30017
    Die öffentliche Vorträge einiger Professoren zu dem aktuellen Krisenthema verstärkten noch den Eindruck.
    Aber ich würde mich gern eines Besseren belehren lassen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.