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Die App Quargo kann Streetart für Nerds

Montag, der 20. Mai 2013, 16:21 Uhr von daburna
Quargo

Aus einem QR-Code macht die App Quargo etwas vollkommen anderes. Foto: Screenshot aus dem AppStore.

Virtuelle Welten waren gestern. Augmented Reality ist der heiße Shit, wenn man Technik-Nerds fragt. Mit Hilfe eines technischen Gerätes, meist wegen der einfachen Mitnahmemöglichkeit Smartphone oder Tablet, wird die Realität zum Beispiel um Informationen aus der Wikipedia zu Sehenswürdigkeiten ergänzt.

Mit Hilfe der App Quargo werden QR-Codes nun zu Bildern. Im Werbevideo des Unternehmens wird das am Beispiel von in einer Stadt platzierten QR-Codes gezeigt. So wird mit Hilfe der App aus dem QR-Code-Aufkleber am Zaun ein Loch in diesem. Die App macht Streetart für Nerds. Mit Hilfe des krisseligen Codes können die interessantesten Kunstwerke entstehen, die aber nur noch von Benutzer_innen der App wahrgenommen werden können.

Die Idee dahinter ist natürlich spannend, vor allem ist spannend, wie weit sich die technischen Möglichkeiten eines Mobiltelefons in den letzten Jahren entwickelt haben. Ob das alles notwendig ist, ist eine ganze andere Frage.

Auf der Website von Quargo können eigene Codes erstell werden und eigene kreative Inhalte anzeigen. Quargo ist zur Zeit nur für Apple-Geräte im Appstore erhältlich.

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Leben im System Hartz IV: Tag 3 – Bewerbungen

Sonntag, der 19. Mai 2013, 16:29 Uhr von daburna
Lebenslauf

Screenshot vom Lebenslauf.

Es ist Samstag und der dritte Tag im System Hartz IV. Kein freies Wochenende, denn ich schreibe aufgezwungene Bewerbungen. Auf vier mir überreichte Stellenangebote sogenannte Vermittlungsvorschläge muss ich mich zeitnah bewerben, spätestens am dritten Tag nach deren Erhalt und dies dem Jobcenter gegenüber nachweisen, so steht es in der von mir unterschriebenen “Eingliederungsvereinbarung”. Also muss ich spätestens heute die Bewerbungen abschicken.

Bewerbungsvorbereitungen an Tag 2

Nachdem ich Tag 1 mit allerlei Amtsgängen und Zweifeln verbrachte, ob ich den SGBII-Antrag wirklich unterschreiben soll und mich damit in die Zwänge des Systems Hartz IV begebe, schrieb ich an Tag 2 meinen Lebenslauf und ging zum Photographen meines Vertrauens, um Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen. Außerdem versuchte ich den Stapel Papier vom Jobcenter zu ordnen. Es blieb beim Versuch.

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Leben im System Hartz IV: Tag 1 – Es beginnt

Samstag, der 18. Mai 2013, 19:52 Uhr von daburna

jobcenter Vorpommern-Greifswald Nord

Das System kennt kein Erbarmen. Schon nach wenigen Augenblicken begreife ich das. Es ist Donnerstag, der 16. Mai 2013. Meine Zeit als “Kunde” beim Jobcenter beginnt. Das Wort Kunde wird hier nicht in seiner ursprünglichen Bedeutung benutzt. Dabei war ich schon ein mal als “Hartzer” gemeldet. Doch kurz der Reihe nach. Beginnen wir mit der Rahmenhandlung.

Studium beendet und nun?

Es ist ein freudiger Moment mit dem diese Geschichte beginnt. Ich habe am Dienstag sehr erfolgreich mein Diplom verteidigt und somit mein Studium beendet. Das Feiern/Bekanntmachen hier im Blog wartet noch so lange bis das Zeugnis da ist, dann gibt es auch die Diplomarbeit zum Lesen. Da mein Erwerbsmix aus Minijob und Kleingewerbe aber nicht ausreicht, um davon leben zu können, wollte ich mich erwerbslos melden, bis ich eine Arbeit gefunden habe. Den Rest des Eintrags lesen »

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Endlich Schienen! Entwurf des Greifswalder Metronetzes öffentlich

Montag, der 6. Mai 2013, 22:31 Uhr von daburna
Metroplan von Greifswald

Vorläufig geplantes Metronetz für die Stadt Greifswald. (Klicken für größere Ansicht.)

Diagonalquerung war gestern, ein engmaschiges Metronetz muss für Greifswald her! Das denkt zumindest die “Gesellschaft zur Planung, Errichtung und Organisation eines S- und U-Bahn-Netzes für die Hansestadt Greifswald”. Die Planungen sind “Bestandteil des streng geheimen Großprojekts ‘Greifswalds Ausbau zur Welthauptstadt bis 2200′”. Irgendwie muss man sich ja mal Ziele stecken.

Zur Begründung des Projektes heißt es auf der Website der Gesellschaft:

“Weltstädte benötigen effiziente Nahverkehrssysteme, die Agglomeration und Zentrum flächendeckend miteinander vernetzen. Das Fehlen eines derartigen schienengebundenen Systems in Greifswald stellt für die prosperiende “Perle der Ostseeküste” ein ernsthaftes Hindernis für die urbane Entwicklung der Stadt dar. Eine geschickte Kombination aus einem zentrumsnahen U-Bahn-System und einem großzügigen S-Bahn-System wird die Attraktivität Greifswald astronomisch steigern lassen. Mit der hansemetro Greifswald wird galaxieweit der erste Versuch unternommen, ein reines U- und S-Bahn-System direkt an die Anforderungen des Kundens zu konstruieren, ihn quasi von der Haustür einsteigen lassen.”

Die Linienführung steht schon jetzt. Insgesamt soll es drei S-Bahn-Linien mit den Endhaltestellen Stralsund, Anklam, Lubmin, Wolgast und Wieck Hafen geben sowie sechs U-Bahn-Linien quer durch das gesamte Stadtgebiet. Damit könnten alle Bürger:innen jedes erdenkliche Ziel der Stadt komfortabel auf Schienen erreichen. Die S1 könnte die aktuell in der Sanierung befindliche Strecke nach Ladebow benutzen, für die es aktuell noch keinen Betreiber gibt. Das wird die Verantwortlichen in der Stadt sicherlich freuen. Wie hoch die Kosten für den Aufbau des Metronetzes sind, ist noch nicht bekannt.

Lasst die Bauarbeiten beginnen! #HGW22

Foto: Gesellschaft zur Planung, Errichtung und Organisation eines S- und U-Bahn-Netzes für die Hansestadt Greifswald

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Intern: Ergebnisse der Umfrage zum Blog

Montag, der 6. Mai 2013, 15:37 Uhr von daburna

Vielen Dank! Ich hatte euch vor fast vier Wochen um eure Meinung zu meinem Blog gebeten und 35 Personen sind meiner Bitte nachgekommen. Dankeschön dafür! Die kurze Befragung ist schon seit mehreren Tagen geschlossen. Ausgewählte Ergebnisse präsentiere ich hier kurz.

Aus wissenschaftlicher Sicht mag die Anzahl der Antworten zwar zu gering sein, doch um Wissenschaftlichkeit geht es hier nicht, sondern darum herauszufinden, wie Stammleser:innen diesen Blog finden, was sie mögen und vor allem Ansatzpunkte zu finden, wo Verbesserungspotenzial besteht.

Diagramm: Ich lese deinen Blog

Prozentuale Verteilung der Antworten auf die Frage “Ich lese deinen Blog”. Zahlen in absoluten Zahlen.

Die Ergebnisse auf die Frage nach der Lesehäufigkeit zeigen, dass die Antworten vor allem von Stammleser:innen stammen. 80 Prozent lesen meinen Blog mindestens wöchentlich und 22,9 Prozent tun es täglich. Das ist ein, wie ich finde, beachtlicher Wert. Die Option “Bin gerade gerade zum ersten mal hier” fehlte und wäre vielleicht noch als Ergänzung sinnvoll gewesen.

Diagramm: Das Design finde ich

Prozentuale Verteilung der Antworten auf die Frage “Das Design finde ich”. Zahlen in absoluten Zahlen.

Das Design gewinnt keinen Blumentopf mehr, ist aber wenigstens nicht so schlimm, dass es die meisten langweilig finden. Hier kamen in einer nachfolgenden offenen Frage viele Anregungen zur Verbesserung des Designs zustande. Dabei hat niemand eine komplettes Redesign gefordert, sondern vor allem viele kleine Punkte genannt, die mir durchaus bei der Weiterentwicklung helfen und die ich langsam abarbeite.

Diagramm: Die Inhalte finde ich

Antworten auf die Frage “Die Inhalte finde ich” in absoluten Zahlen.

Mit den Inhalten des Blogs sind die Leser:innen vollkommen zufrieden. An Hand der Antworten ist nur wenig Verbesserungspotenzial auszumachen. Die Möglichkeit in einer folgenden offenen Frage eigene Ideen zu äußern wurde für interessante Themenvorschläge oder Aufmunterungen genutzt.

Diagramm: Am liebsten lese ich Artikel aus der Rubrik

Antworten auf die Frage “Am liebsten lese ich Artikel aus der Rubrik” in absoluten Zahlen.

In einer weiteren Frage zu den Inhalten wurde nach den beliebtesten Rubriken gefragt. Ein Großteil der Befragten liest lokale Artikel aus Greifswald und der Region. Das deckt sich mit der Herkunft der Zugriffe, die ich in zahlreichen monatlichen Statistiken ausgewertet habe. Etwas weniger beliebt, aber noch sehr häufig als Antwort gewählt waren Alltagsgeschichten (Aus dem Leben) und Politik & Wirtschaft (!). Die relativ geringe Beliebtheit von Musikthemen hatte ich schon vermutet und daher im Dezember letzten Jahres einen reinen Musikblog (Style Liga) gestartet.

So, es gab viele Fragen und viele Antworten. Danke nochmals für alle Antworten! Ich hoffe, ich kann die vielen Anregungen umsetzen. Als abschließenden Satz möchte ich eine Anmerkung zitieren, die so in der Befragung geäußert wurde:

Schnaps!

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