
Montag, der 17. Juni 2013, 17:06 Uhr von

daburna

Im Ostseebildungszentrum hängt ein Elchkopf an der Wand.
Auf meine ersten zwei Artikel habe ich viel Feedback erhalten. Ich habe von Anderen erfahren, denen es ähnlich erging und mir wurden Tipps zu Informations- und Selbsthilfeforen gegeben. Dankeschön! Manch einer fragte nach, wann denn endlich ein neuer Artikel käme, jetzt ist es soweit.
Der Groll ist verschwunden
Hartz IV ist nicht gleichbedeutend mit Freizeit. Zum einen unterliege ich den Zwängen des Systems und zum anderen arbeite ich fleißig ehrenamtlich und für meine Nebenverdienste auch am Wochenende. Zeit für einen Strandbesuch oder – für euch viel spannender – eine Fortsetzung der angefangenen Artikelreihe war bisher nicht da. Dafür ist aber der Anfangs gehegte Groll gegen das System Hartz IV verschwunden.
Zeit ist das Beruhigungsmittel in fast allen Lebenslagen. Heute am 33. Tag im System Hartz IV verspüre ich keinen großen Ärger mehr. Das liegt auch daran, dass meine erste Maßnahme schon stattfand und wider Erwarten gut war. Wieso? Den Rest des Eintrags lesen »
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Geschrieben in: Aus dem Leben | Schlagwörter: ABS, Agentur für Arbeit, Aus dem Leben, Hartz IV, Job, Jobcenter, Studium
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Sonntag, der 16. Juni 2013, 17:26 Uhr von

daburna

“Hallo mein Sonnenschein” lief durch die Anzeige im ICE der DB.
Dahinter kann nur eine Hackerin oder ein grüßender Zugbegleiter stecken. Letzte Woche Freitag lief im ICE der Deutschen Bahn von Hamburg nach München der Satz “Hallo mein Sonnenschein” durch die Anzeigebildschirme an den Türen. Ob der Gruß einer bestimmten Person galt, alle Fahrgäste erheitern oder von der Verspätung ablenken sollte, bleibt ungeklärt.
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Geschrieben in: Aus dem Leben | Schlagwörter: Bahn, ICE
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Samstag, der 15. Juni 2013, 15:16 Uhr von

daburna

Das Emblem der Wandervogelbewegung (1905).
Was für eine Überschrift, was für ein heikles Thema! Liest man den Artikel „Wandern und vögeln“ von Christian Füller über sexuellen Missbrauch bei den Wandervögeln entsteht im Kopf das Bild einer Bewegung von lauter Päderasten, die umgehend verboten gehört oder sich selbst auflösen sollte. Doch dieses Bild ist falsch.
Fakt ist: Über Grenzüberschreitungen, sexualisierte Gewalt und sexuellen Missbrauch in der bündischen Jugend muss man reden und entsprechend handeln. In den Bünden findet deswegen teilweise seit mehr als zehn Jahren vorbildliche Präventionsarbeit statt, wie zum Beispiel im BdP-Arbeitskreis intakt. Zu oft wurde weggesehen und zu viel wurde unter den Teppich gekehrt, aber zu behaupten, dass es eine “mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung” sei, entbehrt jeder Grundlage. Der Artikel stellt alle (ehemaligen) männlichen Mitglieder und ehrenamtlichen Jugendgruppenleiter unter Generalverdacht.
Die Bünde der Jugendbewegung sind keine Sammelbecken für Pädosexuelle! Der Artikel ist in seiner Gesamtheit stark verallgemeinernd und undifferenziert. Außerdem veröffentlicht ausgerechnet die taz einen latent homophoben Artikel. Füller trennt nicht klar zwischen Homosexualität und Pädosexualität. Im Text sind Homosexuelle immer auch mit Kinderschändern gleichgesetzt.
Die Überschrift ist gewitzt, doch der Inhalt des Artikels ist homophobe Stimmungsmache gegen ehrenamtliches Engagement und wertvolle Jugendarbeit. Als einziger Satz im Artikel mag folgender Vergleich mit terroristischen Massenmördern vielleicht dennoch leicht erheitern oder für weiteres Kopfschütteln sorgen:
“Die Wandervögel hatten schon um 1900 eine so moderne Struktur wie al-Qaida heute.”
Mit dem Thema des sexuellen Missbrauchs befasst sich auch ein lesenswertes Interview mit Annemarie Selzer, Jugendbildungsreferentin auf Burg Ludwigstein, auf dem schwarzzeltevolk-Blog.
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Hinweis: Dieser Artikel stellt meine private Meinung dar und ist keine offizielle Stellungnahme des BdP.
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Geschrieben in: Vermischtes | Schlagwörter: Homophobie, Jugendbewegung, Wandervogel
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Donnerstag, der 13. Juni 2013, 10:44 Uhr von

daburna

Reue zeigt eine selbst bestohlene Fahrraddiebin in Greifswald. An den Übergängen der Europakreuzung hängt seit einigen Tagen ihr Geständnis, letzte Woche im Alkolholrausch ein Fahrrad geklaut zu haben. Als dann das schlechte Gewissen kam, brachte sie es zurück. Nun bittet sie den Dieb ihres eigenen Fahrrads darum, das selbe zu tun. Möge er oder sie ihr diesen Gefallen erfüllen. Ansonsten Pedal- und Gabelbruch dem dreisten Dieb!
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Geschrieben in: Greifswald & Region | Schlagwörter: Diebstahl, Fahrrad, Zettel
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Montag, der 10. Juni 2013, 12:40 Uhr von

daburna

Die Stralsunder Straße 10/11 verfällt ungenutzt.
Nur mit viel Geld, Druckmitteln oder Verhandlungsgeschick kommt man weiter in diesem Spiel. Eine neue Runde im städtischen Monopoly hat begonnen. Am Samstag trug ein Artikel in der Ostsee Zeitung (OZ) die Ziele der Spieler in die Öffentlichkeit. Im Spiel sind: Die Stadt Greifswald, Douglas Fernando für das Petruswerk und der Verein Kultur- und Initiativenhaus Greifswald, mit dem Spieleintritt weiterer Spieler ist aber durchaus zu rechnen. Über den bisherigen Spielverlauf informiert ein älterer Artikel auf dem Fleischervorstadt-Blog.
Der Verein Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. will das Objekt Stralsunder Straße 10/11 (“StraZe”) schon seit mehreren Runden kaufen. Die Besitzkarte befindet sich aber noch in Hand von Douglas Fernando und wegen eines Streits in einer vorherigen Spielrunde will er nicht an den Verein verkaufen. Die Stadt Greifswald will dem Verein helfen und das Objekt als Zwischenkäufer erwerben. Der Bau- und der Finanzausschuss haben dem Kauf bereits zugestimmt. In der letzten Spielrunde hatte Fernando den Zwischenverkauf zugesichert, ohne weitere Bedingungen zu stellen.
Doch was gestern galt, gilt schon heute nicht mehr. Für den Verkauf an die Stadt will Fernando nun eine Gegenleistung der Stadt. Gegenüber der OZ gab er an, dass er die StraZe nur verkaufe, wenn die Stadt ihm dafür an der Hafenstraße entgegen kommen würde. An der Hafenstraße war bereits ein über sechs Hektar große Objekt an das Petruswerk verkauft, der Kaufpreis wurde aber nie bezahlt. Mehrere Fristen verstrichen, das Geld kam nicht, ein mysteriöser “asiatischer Investor” sollte aushelfen. Trotz schriftlicher Versicherung Fernandos an die Stadt, dass das Geld Anfang Januar 2013 eintreffen solle, floss kein Geld auf das städtische Konto. Auch bei Projekten im Ausland fehlte es dem Petruswerk an Geld zur Realisierung. Schließlich wurde beschlossen, den Kaufvertrag rückabzuwickeln.
Nun spielt Fernando weiter mit verdeckten Karten und zockt. Ob er nun endlich das nötige Geld für den Kauf der Hafenstraße besitzt, bleibt weiter unklar. Da selbst schriftliche Versicherungen im Endeffekt nicht das Papier wert waren, auf dem sie geschrieben waren, müsste Fernando den Kaufpreis in Geldkoffern vorzeigen, um das zerstörte Vertrauen wieder aufzubauen. Den Weiterverkauf der StraZe nun als Möglichkeit zu sehen, die Hafenstraße doch noch zu kaufen, ist nicht illegal, zeigt aber Fernandos Zockergeschick. Das Nachsehen hat der Verein Kultur- und Initiativenhaus Greifswald, dessen Finanzierungskonzept steht und der aus der verfallenden StraZe ein für die Stadtentwicklung interessantes Projekt machen möchte.
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Geschrieben in: Greifswald & Region | Schlagwörter: Douglas Fernando, Greifswald & Region, Petruswerk, Straze
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