Angela Merkel – unser Döneraushängeschild

Montag, der 14. April 2014, 21:19 Uhr von daburna
Döner macht schöner

Wenn das Angie wüsste… im schwedischen Kristianstad macht sie Werbung für eine Dönerbude.

Angela Merkel ist nicht nur Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende, sie macht auch im Ausland Werbung für Döner. Zumindest im schwedischen Kristianstad wirbt sie wohl unwissentlich auf einem Foto für einen Döner-Imbiss. Nur der Spruch “Döner macht schöner” passt nicht so ganz.

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Sucht jemand ein Darmfahrrad?

Mittwoch, der 9. April 2014, 22:43 Uhr von daburna

Verkaufe ein darmfahrrad

Radfahren ist bekanntlich ja gesund, aber dass es nun spezielle Darmfahrräder gibt, wusste ich noch nicht. Die neusten Trends im Gesundheitsbereich sind ja eh immer etwas spooky.  Egal, laut Kleinanzeige sollte das einem schon 20 Euro wert sein. Oder war das nur ein Tippfehler und es ist tatsächlich nur ein Dammfahrrad, wie im Titel der Anzeige angekündigt?

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Die Trennung steht bevor

Montag, der 17. März 2014, 21:23 Uhr von daburna
Amtlich geiles Leben

Mit einem Aufkleber besiegelt: Amtlich geiles Leben.

Ich habe Dich das das erste Mal im Jahr 2005 gesehen. Eine Freundin stellte mich Dir vor. Du warst klein, schüchtern, grau gekleidet und etwas schmutzig. Ich, der junge unbekümmert Mann aus der Großstadt, habe dich nur oberflächlich betrachtet. Das Urteil: vernichtend.

Als ich Dich dennoch besucht habe, hast Du mir einen Mann gezeigt, der am helllichten Tag an einer Hauswand in der Anklamer Straße mit heruntergelassener Hose hockte und kackte. Damals dachte ich nie, dass wir beide mal gute Freunde werden.

Im Jahr 2007 bin ich bei dir eingezogen

Wie sehr der erste Eindruck getäuscht hat! Vor sechseinhalb Jahren zog ich dann bei Dir ein. Nicht aus Liebe oder Freundschaft aber aus freien Stücken, wenn auch etwas widerwillig und traurig über den Verlust des Großstadt-WG-Lebens in Hamburg und vor allem weil Familie und Freunde nun vier Bahn-Stunden entfernt lebten.

Doch bereits in den ersten Wochen hast du mir viele interessante Menschen vorgestellt. Neue Freundschaften entstanden; schnell war es egal, wie weit entfernt die alten Freunde wohnten. Das Studium war so ansprechend, wie vorgestellt, das Studentenleben zeigte sein komfortables Gesicht. Der Weg zum Geographie-Diplom war viel mehr Wert als das Stück Papier mit dem aufgedruckten akademischen Abschluss.

Ich habe dich geliebt und doch trennen wir uns

Ich habe Dich anfangs verlacht, verleumdet und teilweise beleidigt. Nach kurzer Zeit hat sich das geändert. Schließlich habe ich Dich geliebt, deine Fehler versucht zu ändern oder akzeptiert. Ich habe dich gegenüber arroganten Großstädtern, vorurteilsbeladenen Westdeutschen und anderen Menschen verteidigt.

Wir zwei hatten natürlich auch schwierige Zeiten, als es an der Uni schlechter lief, ich nebenbei arbeiten musste und unsere Beziehung vernachlässigt habe. Doch wir beide haben uns die Treue gehalten. Jetzt ist es der Job, der uns trennen wird. Ich ziehe nach Neubrandenburg und lasse dich zurück. Mitnehmen kann ich Dich nicht.

Tschüss, mach’s gut!

Und jetzt kommt der Satz, vor dem Du Dich schon so lange fürchtest: Wir hatten eine schöne Zeit. Ja, es war ein amtlich geiles Leben! Du wirst immer zu mir gehören, denn du hast mich enorm geprägt. Es ist aber Zeit für etwas Neues. Klar, besuche ich dich ab und zu, aber es wird nicht dasselbe sein.

Es stimmt, was die Leute über dich sagen. Man weint zwei Mal wegen Dir. Wenn man nach Greifswald zieht und wenn man wieder weg zieht. Ich weine jetzt das zweite Mal. Bye bye HGWaii, Adieu G-Wood, Ciao Catchwood und Tschüss Greifswald!

Greifswald Museumshafen am Abend

Lebensgefühl pur! Chillen am Greifswalder Museumshafen im Mondlicht des Sommers.

Danke, Ihr habt Greifswald liebenswert gemacht!

Anna, Richmond, Matze the man, Lotte, Tobsen, Party-Marco, Carsten, Malte, G, Svea, Josi, Juliane, Röschen, Midena, Frazy, Erik, Oleg, Mr. K., DJessi, Kleines Rabauke, Fleischervorstadt-Blogwebmoritz, Ostsee-Strand, Museumshafen, Running Dinner, Nordsorben, Fete de la musique, IKUWO, Polly Faber, Werft-Partys, Treffer (RIP), Mira (RIP), Mensa-Club (hahaha! Ja auch der.), Geographenkeller und noch viele mehr.

Die Reihenfolge stellt keine Wertigkeit da. Wenn ich wen vergessen habe, tut mir das leid.

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Ghettostories: Angebrannte Leber löst Feuerwehreinsatz aus

Dienstag, der 11. März 2014, 13:11 Uhr von daburna
Leiterwagen der Feuerwehr Greifswald in der Wache.

Leiterwagen der Feuerwehr Greifswald in der Wache.

Es sind Schreck-Situationen wie diese, die bei mir Kopfschütteln über einige Mitmenschen auslösen. Von einem kurzen Einkauf komme ich nach Hause und höre im Treppenaufgang einen Rauchmelder piepen. Das Spiel kenne ich schon.

Wird wohl wieder ein Fehlarlarm sein. Bei mir ist er ja auch schon losgegangen, obwohl kein Rauch zu sehen war. Man stumpft ab und nimmt Warnsignale nicht ernst, wenn es häufig genug Fehlalarme gab. Ein unsicheres Gefühl bleibt dennoch.

Das Alarm-Konzert wird vielstimmig

Ich gehe am Piepen vorbei nach ganz oben. 5. Stock. Es ist kein Rauch zu sehen, keiner zu riechen. Ein zweiter Rauchmelder stimmt in das Alarm-Konzert ein. Ich beschließe abzuwarten, die Einkäufe zu verstauen. Als der Alarm danach immer noch schrillt, gehe ich in den Treppenaufgang und versuche die betroffene Etage zu finden.

3. Stock. Ich klingel an der ersten Tür. Ein Mann macht auf. Nein, bei ihm piept es nicht. Ihn stört es auch nicht groß. Er deutet auf eine andere Tür. Da würde es herkommen. Klingeln. Niemand öffnet, der Mann wendet sich ab und schließt seine Tür wieder.

Die Feuerwehr kommt mit drei Fahrzeugen

In Schönwalde haben die Menschen die Ruhe weg; brenzlige Situationen werden ignoriert. Inzwischen piepen die zwei Rauchmelder schon minutenlang. Es muss nichts heißen, dass immer noch kein Rauch zu sehen ist. Ich habe einen Schwelbrand miterlebt, der drei Tage lang unbemerkt blieb. Vor wenigen Jahren ist einige Aufgänge nebenan eine Frau durch ein Feuer gestorben.

Das Risiko ist zu groß. Ich greife zum Telefon und wähle die 112. Die Einsatzleitstelle will auch lieber auf Nummer sicher gehen. Wenige Minuten später ist die Feuerwehr mit drei Fahrzeuge da. In der Zwischenzeit ist der Wohnungsbewohner anscheinend zurückgekommen, denn er öffnet den Feuerwehrmännern seine Tür.

Im Flur riecht es nach verbranntem Fleisch

Die kommen kurze Zeit später wieder aus dem Haus, fahren zurück in ihre Wache. Zum Glück kein Feuer. Geraucht hat es aber trotzdem. Im Hausflur riecht es nach verbranntem Fleisch. Torkelnd kommt mir der Wohnungsbewohner entgegen. Ein Alkoholiker.

“Du brauchst doch nicht die Feuerwehr rufen. Ich hatte nur etwas Leber in der Pfanne auf dem Herd auf Stufe zwei und war 20 Minuten weg”, sagt er. Der Klassiker der unendlichen Dummheit des Menschen. Und die Moral von der Geschicht’?

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Hier war infizierte Werbung zu sehen

Dienstag, der 25. Februar 2014, 17:17 Uhr von daburna
hier könnte ihre Werbung stehen

Garantiert nicht mit Computer-Viren verseuchtes Stencil.

Bäm! Da ist er der gefürchtete, verhasste Moment. Zum Glück hat er lange auf sich warten lassen. Alle möglichen Updates habe ich brav eingespielt, doch dieses übersehen. Dann die E-Mail. Betreff: Verbreitung von Schadprogrammen über Werbebanner. Absender der Bund.

In der hier zeitweise verwendeten Software OpenX klafft eine riesige Sicherheitslücke. Mit OpenX ist es möglich Werbeeinblendungen auf Websites gezielt zu steuern. Das Programm verwaltet die Werbebanner und liefert sie aus. Doch wegen der Sicherheitslücke liefert es auch Schadsoftware aus.

Infiziert durch einen Websitenbesuch

Es handelt sich dabei um so genannte Exploit-Kits. Damit werden bekannte Schwachstellen in Java, Flash, im Internet Explorer oder Adobe Reader ausgenutzt. Alleine durch das Ansurfen einer manipulierten Seite kann der Rechner selbst infiziert werden. Klicken auf ein Werbebanner ist nicht notwendig.

Dann landen beispielsweise Online-Banking-Trojaner auf dem PC. Die Kriminellen erhalten darüber Zugang zu Bankdaten und können Überweisungen tätigen, wenn man die Daten auf dem infizierten PC eingibt. Hauptsächlich gilt der Angriff Windows-PCs. Nutzer können den Attacken vorbeugen, in dem sie ihre Software immer aktuell halten.

Das Sicherheitsteam des BSI meldet sich

Die Lücke in OpenX ist schon länger bekannt. Mir aber bisher nicht. Jetzt hat mir das Computer Emergency Response Team (CERT-Bund) (Holy shit, was es nicht alles gibt!) des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine E-Mail geschrieben. Inhalt:

Auch Ihre Webpräsenz ist betroffen!

Aktuell werden schädliche Werbebanner auf Ihrer Webpräsenz ausgeliefert. Die PCs der Besucher Ihrer Webseiten werden dadurch potenziell mit einem Schadprogramm wie einem Online-Banking-Trojaner infiziert.

Auch diese Website war infiziert

Hut ab vor dem BSI! Diese Informationspolitik finde ich sehr gut. In der E-Mail wird noch weiter darauf eingegangen, was die Schadsoftware macht und wie man die Lücke am besten schließen kann. Updaten und auf den Revive-Server wechseln, da die Entwicklung von OpenX eingestellt ist.

Außerdem soll man den Erhalt der E-Mail bestätigen und über die getroffenen Maßnahmen informieren. Ich habe sofort den Code von allen Seiten genommen und OpenX gelöscht. Wie sich herausstellte, war die Datenbank tatsächlich verseucht.

Ich möchte deswegen hiermit bei allen Leserinnen und Lesern entschuldigen! Außerdem rate ich dazu dringend eine vollständige Virenprüfung auf euren PCs durchzuführen.

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