Endlich Schienen! Entwurf des Greifswalder Metronetzes öffentlich

Metroplan von Greifswald
Vorläufig geplantes Metronetz für die Stadt Greifswald. (Klicken für größere Ansicht.)

Diagonalquerung war gestern, ein engmaschiges Metronetz muss für Greifswald her! Das denkt zumindest die „Gesellschaft zur Planung, Errichtung und Organisation eines S- und U-Bahn-Netzes für die Hansestadt Greifswald“. Die Planungen sind „Bestandteil des streng geheimen Großprojekts ‚Greifswalds Ausbau zur Welthauptstadt bis 2200′“. Irgendwie muss man sich ja mal Ziele stecken.

Zur Begründung des Projektes heißt es auf der Website der Gesellschaft:

„Weltstädte benötigen effiziente Nahverkehrssysteme, die Agglomeration und Zentrum flächendeckend miteinander vernetzen. Das Fehlen eines derartigen schienengebundenen Systems in Greifswald stellt für die prosperiende „Perle der Ostseeküste“ ein ernsthaftes Hindernis für die urbane Entwicklung der Stadt dar. Eine geschickte Kombination aus einem zentrumsnahen U-Bahn-System und einem großzügigen S-Bahn-System wird die Attraktivität Greifswald astronomisch steigern lassen. Mit der hansemetro Greifswald wird galaxieweit der erste Versuch unternommen, ein reines U- und S-Bahn-System direkt an die Anforderungen des Kundens zu konstruieren, ihn quasi von der Haustür einsteigen lassen.“

Die Linienführung steht schon jetzt. Insgesamt soll es drei S-Bahn-Linien mit den Endhaltestellen Stralsund, Anklam, Lubmin, Wolgast und Wieck Hafen geben sowie sechs U-Bahn-Linien quer durch das gesamte Stadtgebiet. Damit könnten alle Bürger:innen jedes erdenkliche Ziel der Stadt komfortabel auf Schienen erreichen. Die S1 könnte die aktuell in der Sanierung befindliche Strecke nach Ladebow benutzen, für die es aktuell noch keinen Betreiber gibt. Das wird die Verantwortlichen in der Stadt sicherlich freuen. Wie hoch die Kosten für den Aufbau des Metronetzes sind, ist noch nicht bekannt.

Lasst die Bauarbeiten beginnen! #HGW22

Foto: Gesellschaft zur Planung, Errichtung und Organisation eines S- und U-Bahn-Netzes für die Hansestadt Greifswald

7 Kommentare


  1. Super Idee. Schlage vor, die U2 zum Ring zu schließen mit Umsteigemöglichkeiten auf die U1 und U5 an deren Endhaltestellen.

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  2. ist das eine Persiflage? Perle der Ostsee! Ist das nicht schön, in so einer Weltstadt zu leben? jawoll, wir brauchen die metro. endlich auf schienen zum marktkauf 😉

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  3. Soll das ein Witz sein?!
    Greifswald ohne Transrapid wird niemals Hauptstadt des Großvorpommerschen Reiches 🙁

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  4. Ein Fehler hat sich eingeschlichen, denn die Endstation der S1 heißt nicht mehr Hafen, sondern
    Greifswald Cruise Center Helmut Kohl.
    Damit wird endlich ein Vorschlag der JU adäquat umgesetzt.
    Die Queen Elizabeth ( Bild vom Utkieck aufgenommen) hat am 01.04. schon mal einen, leider von der Presse und der sonst so aktiven Ortsteilvertretung Wieck-Ladebow wenig beachteten, Probeanlauf in Tenderposition durchgeführt.
    Die profane Bezeichnung „Marktplatz“ ist ebenfalls nicht mehr zeitgerecht und wird auf Antrag von A. H. zur Bundestagswahl 2013 in „Am Erkel“ unbenannt. Weitere Maßnahmen auf dem Markt (siehe OZ heute) sind noch in der Planungsphase. Aber das wäre ein anderes Thema. 😉

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  5. Nur mal so,
    Stralsund hat nicht nur Visionen oder Utopien (siehe auch OZ-Greifswald von heute):
    http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Stralsund/Wirtschaft/Hurtigruten-Schiff-legt-erstmals-am-Sund-an
    Während sich die Greifswalder Verwaltung mit der verschnarchten Bürgerschaft über die Lagerung von Giftmüll im Hafen streitet oder auch einig ist, wer weiß das immer so genau, handelt Stralsund und übrigens auch Wismar.
    Eine Frage, warum wird z. Zt. immer ein Kommentar mehr angezeigt als zu lesen ist? Steckt da noch etwas im Spam-Filter?

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    1. Ich hatte wieder mal massives Spamaufkommen, das alles in der Moderationswarteschleife gelandet ist, gepaart mit Zeitmangel. Daher standen hier mehr Kommentare als angezeigt wurden.

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