Verkehr

Karte des Untersuchungsraums

Greifswald ist Fahrradhauptstadt, doch wie sieht es im direkten Umland aus? Mit dem Status quo des Radverkehrs im Stadt-Umland-Raum Greifswald habe ich mich monatelang beschäftigt und letztendlich meine Diplomarbeit darüber geschrieben. Die inzwischen erfolgreich verteidigte Arbeit trägt den Titel „Potenzial des Radverkehrs für die alltägliche Mobilität in der Stadt-Umland-Region Greifswald“.

Metroplan von Greifswald

Diagonalquerung war gestern, ein engmaschiges Metronetz muss für Greifswald her! Das denkt zumindest die „Gesellschaft zur Planung, Errichtung und Organisation eines S- und U-Bahn-Netzes für die Hansestadt Greifswald“. Die Planungen sind „Bestandteil des streng geheimen Großprojekts ‚Greifswalds Ausbau zur Welthauptstadt bis 2200′“. Irgendwie muss man sich ja mal Ziele stecken.

Abriss der Eisenbahnbrücke über den Ryck

Good news von der Ryckbrücke. Die Frage nach möglichen Altlasten kann verneint werden. „Vor dem Abriss der Brücke wurden mögliche mit Altlasten belasteten Brückenelemente entfernt, so dass von den zertrümmerten Brückenresten im Ryck keine Gefahr für die Umwelt ausgeht“, versicherte Peter Lubs, verantwortlich für Häfen und Brücken in Greifswald, bei einem Pressegespräch heute vor Ort. Der Schutt soll außerdem vollständig aus dem Ryck geborgen werden.

Abriss der Eisenbahnbrücke über den Ryck

752.000 Euro kostet die Ertüchtigung des Gleises nach Ladebow. Eine Strecke für die es aktuell nicht mal einen Betreiber gibt und sich folglich die Frage nach dem Sinn aufdrängt. Grund für die Sanierungsarbeiten sind Forderungen der Bundesnetzagentur. Als Eigentümerin ist die Stadt Greifswald gesetzlich dazu verpflichtet, die Strecke in einem benutzbaren Zustand zu halten.

Radschutzstreifen auf der Gützkower Straße

Inzwischen meldet das vorpommerische Wintersportgebiet Greifswald eine Schneehöhe von circa 29 Zentimeter. Nicht schlecht! Aber noch bisher nicht mal die Hälfte der Schneehöhe des Rekordwinters 2009/2010 mit insgesamt 63 Zentimeter Schnee.