Heute 25.6. 18h Fischerbrunnen Kundgebung gegen Nazigewalt

Folgender Aufruf hat mich gerade erreicht:

„Gestern abend wurde ein Jugendlicher auf dem Heimweg in der Gützkower Straße von Neonazis zusammengeschlagen. Höchstwahrscheinlich waren die drei jungen Neonazis gerade dabei Aufkleber in der Gützkower Straße zu verkleben, an den Laternenpfählen klebten zahlreiche Sticker mit Sprüchen wie „Für Familie, Volk und Heimat – Nationale Sozialisten Mecklenburg und Pommern“. Zudem wurde an einem Haus neben dem Bäcker in der Gützkower Straße ein Hakenkreuz und das Kürzel „NS“ frisch gesprüht, welches auch auf die Gruppe zurückzuführen ist. Der Jugendliche wurde von den drei Vermummten Neonazis, die an einer Ecke warteten überrascht und mit Teleskop Schlagstöcken mehrmals auf den Kopf geschlagen. Er befindet sich immer noch im Krankenhaus.

Um gegen die ansteigende Nazigewalt in Greifswald zu demonstrieren machen wir um 18Uhr eine antifaschistische Kundgebung zu der jede_r aufgerufen ist zu kommen!

Seit der NPD Demo am 1.Mai und davor sind die Naziaktivitäten in Greifswald so rasant angestiegen wie schon lange nicht. Zahlreiche Angriffe auf Jugendliche, eingeschlagenen Scheiben, Hakenkreuzsprühereien, Zupflastern mit Naziaufklebern, Verteilen von Nazizeitungen und schließlich der Brandanschlag aufs IKuWo zeigen ein neues Level der Gewalt. Auch wenn viele noch glauben in ihrem verträumten alternativen Studentenstädtchen Greifswald gäbe es kein Problem mit Nazis, so müssen wir dem entschieden wiedersprechen. Seit der Nazidemo und durch die Aktionen um den 1.Mai hat die Naziszene in Greifswald einen unerwarteten Schub bekommen, sie fühlen sich so sicher wie noch nie bei ihren menschenverachtenden Aktionen und oft fehlt es an entschlossener Gegenwehr. Wir müssen die Bürger dieser Stadt auf das Problem aufmerksam machen und den Nazis zeigen, dass wir solche Angriffe auf unsere Freund_innen und unser Umfeld nicht länger dulden! Wenn wir jetzt nicht anfangen aktiv zu werden schleifen sich diese Verhältnisse als Normalität ein, und wie in den 90ern wollen wir es hier bestimmt nicht haben.

Also kommt zur Kundgebung, reißt Nazipropaganda ab, geht flyern, plakatieren, haltete die Augen auf wenn euch komische Menschen entgegenkommen, organisiert und unterstützt euch gegenseitig!

###18Uhr Fischerbrunnen – bringt Plakate und Schilder mit###

Wenn ihr auch Opfer rechter Gewalt geworden seid, meldet euch bei LOBBI www.lobbi-mv.de.“

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