Interne Neuigkeit: Nun auch mit Flattr Button

Flattr - LogoFlattr – bitte was ist das denn? Gute Frage. Kurz gesagt, ist es ein neuartiger Webdienst, der es MedienanbieterInnen ermöglicht kleine Geldbeträge für die erstellten Werke von den Konsumenten zu bekommen. Dazu richten sich beide Parteien einen Account auf flattr.com ein.

flattrbutton
Flattr Button

Nun kann via Paypal, Moneybookers, Kreditkarte oder Bankeinzug ein Geldbetrag eingezahlt werden. Nachdem ein monatlicher Betrag (der Mindestbetrag beträgt zwei Euro) festgelegt wurde, kann es losgehen. Teilnehmende MedienanbieterInnen haben in der Regel einen Flattr Button auf ihrer Website. Gefällt mir als Konsumten das Werk, kann ich dort nun raufklicken und der Counter wird um eins erhöht.

So geht das den ganzen Monat. Jeder Klick zählt. Gefallen mir im Monat nur zwei Beiträge klicke ich nur zweimal, gefallen mir 20, klicke ich 20mal. Ende des Monats wird dann ausgewertet und der vorher festgelegte monatliche Betrag, den ich ausgeben will, auf alle Klicks aufgeteilt. Bei 2 Euro Beitrag pro Monat sind das bei 2 Klicks 1 Euro und bei 20 Klicks 0,10 Euro pro Klick. Diese Beträge werden den MedienanbieterInnen gut geschrieben.

Mit dem Klick auf den Flattr Button wird also Anerkennung für das Werk ausgedrückt, die sich dann Ende des Monats monetär niederschlägt. Allerdings geht es hier nicht um bezahlte Inhalte, die sicher die wenigsten MedienanbieterInnen wollen. Eine interessante Idee, die es schaffen könnte, nervige Werbebanner von Websites zu vertreiben. Große Blogs wie Spreeblick haben damit in zwei Wochen über 100 Euro „eingenommen“. Wenn ich sehe, dass hier über Flattr mehr reinkommt, als über Google AdSense landet das Werbebanner auf dem Müll.

Wer an Flattr interessiert ist, kann gerne von mir eine Einladung bekommen und den Dienst ausprobieren.

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