Warum Twitter? Erstes Fazit

Vor etwas mehr als fünf Wochen habe ich mich bei Twitter angemeldet. Seitdem folge ich 31 Twitteraccounts und 32 folgen mir. Zeit für eine erste Bilanz. Jetzt stellt sich die Frage, warum Twitter? Warum lohnt es sich, den Dienst zu nutzen? Weil es schon, seitdem es vor drei Jahren an den Start ging, als „the next big thing“ hochgejubelt wird? Weil es In ist und alle „Coolen“ inklusive US-Präsident Obama es nutzen? Weil ich keine Freunde habe, wie der Kerl im Video?

Meine Meinung: viel Wind um nichts. Im folgenden beziehe ich mich nur auf meine persönlichen Erfahrungen und Meinung. Schon in Blogs interessiert es mich bei dem Großteil der Schreibenden herzlich wenig, ob sie gerade aufgestanden sind oder die Blumen giessen. Persönliche Stories mag ich nicht lesen, finde es meistens sogar langweilig, aber nicht immer. Nun bei Twitter sind diese Stories nur 140 Zeichen lang. Wer sich schon in SMS nicht ausdrücken kann, wird es hier erst recht nicht können. Wer einem bei ICQ mit irgendwelchen „Hallo, wie geht’s dir? Mir ist langweilig.“ Nachrichten auf den Keks geht, wird es bei Twitter noch viel mehr.

Also kurz, ich nutze Twitter nur zur Weiterverbreitung von interessanten Links und zum Empfangen ebendieser. Mehr nicht. Meine digitalen Unterhaltungen finden immer noch über Instant Messenger oder wieder verstärkt über (PGP-signierte) E-Mails statt, schliesslich hab ich kein Interesse daran, dass das komplette Web mitlesen kann. Weil ich als Gatekeeper ständig tolle Nachrichten, Seiten, Videos finde, die ich aber nicht alle in meinem Blog erwähnen kann oder zu faul bin, weil es mir zeitlich nicht passt, schicke ich lieber schnell per Twitter 140 Zeichen dazu raus. Easy going.

Andere Blogschreibende haben schon Listen mit den größten Twitterfehlern zusammengestellt, eine lesenswerte findet sich beim PR Blogger. Noch ein kurzes Video zum Lachen.

(Video via Spreeblick)

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