Telekommunkations-GAU

Gestern Abend gegen 23 Uhr kam die Frage auf, was denn mit den Telefonen in meiner WG los wäre. Man könnte uns nicht mehr erreichen. Die eine Nummer wäre nicht vergeben und bei einer anderen geht irgendeine Frau ran. Nach diesen Worten graute es mir, ich hatte doch den Telefonvertrag gekündigt. Das war allerdings schon im letzten Sommer, doch wegen der Mindestvertragslaufzeit verzögerte sich der Abschalttermin und eigentlich hatte ich zwei bis drei Wochen vor Ablauf der Frist noch mit Umstimmungsversuchen oder Erinnerungen seitens meines alten Anbieters Kabel Deutschland gerechnet. Aber nein, nichts, einfach abgeschaltet.

Merkwürdigerweise funktioniert das Internet immer noch reibungslos. Doch nicht mehr lange, die mitgelieferte Hardware muß in den nächsten neun Tagen zurückgeschickt werden. Dann beginnt spätestens die Zeit der Unerreichbarkeit. Kein Telefon und Internet, nur noch Handy und Uni-Rechenzentrum. Damit könnte ich mit leben, wäre da nicht die immer noch wartende Seminararbeit. Der Umstand aber, dass meine „alte“ Telefonnumer bereits neu vergeben ist, stimmt mich doch fröhlich. Hoffentlich klingelt dort nun ständig das Telefon und es wird nach mir verlangt.

Über den mangelnden Service von Kabel Deutschland lasse ich mich jetzt noch nicht aus. Das würde nur zu Abmahnungen führen.

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