Überwachung

Mittwoch, der 6. Februar 2008, 14:16 Uhr von daburna

Die Aktion Überwach gibt es schon etwas länger. Sie protokolliert die Zugriffe von Ministerien auf mitmachende Websites. Großer Kritikpunkt daran bisher war die Anwendung der Methoden, die man an dem Staat selber kritisiert (verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung). Auch wurde der Abgleich der IP-Adressen mit dem zentralen Server der Aktion kritisiert. Mit der neuen Version 2.0 ist dieser Kritikpunkt allerdings behoben worden. Die Adressen werden nun auf dem Server der besuchten Website gefiltert und erst bei einer Übereinstimmung an Überwach geschickt.

Da auch ich mit der Vorratsdatenspeicherung und anderen Maßnahmen der Überwachung nicht einverstanden bin, beteilige ich mich nun ab heute an dieser Aktion. Sollte sich also ein Surfer aus Ministerien, Regierungskreisen oder Parteien während seiner Arbeit auf meiner Seite rumtreiben, wird ab heute jeder Aufruf der Aktion Überwach gemeldet und landet dort in der Datenspeicherung für sechs Monate. Mit etwas Glück taucht diese Webseite dann auch in den Überwach-Charts auf.

Der Protokollierung können sich die Regierungsstellen allerdings durch einen einfachen Trick widersetzen: JavaScript deaktivieren. Dann werden keine IPs abgeglichen und auch keine Daten an Überwach geschickt.

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Geschrieben in: Internet & Nerdkram | Schlagwörter: ,
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Über den Autor:
daburna
Schreibt hier seit August 2005 den Blog. Geographiestudent mit Lebensmittelpunkt in der Hansestadt Greifswald.
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Eine Antwort

  1. craZed sagt:

    Interesant. Wuste garnicht das soetwas geht. :)

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