Nazis

Public Buhing am Fischmarkt

Die erste Vorstellung des heutigen rechtsextremen Gastspiels am Fischmarkt in Greifswald wurde nach nur 100 Minuten abgebrochen. Da konnte selbst der weit angereiste Gastwahlkämpfer Holger Apfel, Vorsitzender der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag, nichts dran ändern. Das Publikum war enttäuscht und strafte die jämmerliche Leistung mit Buhrufen und lauten Trillerpfeifen.

Public Buhing Flyer

Die rechtsextreme NPD möchte am Mittwoch, den 10. August, einen Infostand auf dem Fischmarkt von 9-12 Uhr aufbauen und sich so für den Superwahlsonntag in Mecklenburg-Vorpommern in Stellung bringen. Die letzten Infostände in Greifswald liefen mehr als erfolglos für die NPD. Im letzten November wurde gar der Begriff Nazi-PingPong geprägt, als das NPD-„Schlachtschiff“ kreuz und quer durch die Stadt fuhr und an keinem der angemeldeten Infostände stehen blieb. Und erst kürzlich fiel eine Kundgebung am 30. Juli wortwörtlich ins Wasser. Zeit also auch wieder diesen Infostand scheitern zu lassen. Daher wird morgen zum Public Buhing eingeladen.

1. Mai Nazis blockieren in Greisfwald

Elf Tage vor dem 1. Mai werden die Teilnehmenden der Proteste gegen den noch verbotenen NPD-Aufmarsch in Greifswald kriminalisiert. Michael Silkeit, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), schürt in der heutigen Ausgabe der Ostsee Zeitung mit journalistischer Unterstützung vom Leiter der Lokalredaktion Greifswald, Benjamin Fischer, Ängste vor „200 gewaltbereiten Linksextremisten“ und „Krawalle“.