Looptroop Rockers & Spiderdogs – Last Song (Video)

Samstag, der 26. November 2011, 18:54 Uhr von daburna

Looptroop Rockers & Spiderdogs - Last Song

Während einer Show-Probe entstand dieses Video von Looptroop Rockers mit Spiderdogs. “Last Song” stammt vom 2002 veröffentlichten Album “The Struggle Continues”.

Anzeige: Looptroop – “Last Song” bei Amazon kaufen.

Foto: Screenshot aus dem Video.

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Platzmangel vor der Mensa durch Frischemarkt

Donnerstag, der 24. November 2011, 12:57 Uhr von daburna

Frischemarkt vor der Mensa am Schiesswall

Es wird eng am Frischemarkt vor der Mensa am Schiesswall.

Eine Rechnung, die aufgeht. Man nehme einen zeitweise sehr belebten Platz wie z.B. die Freiflächen vor der Mensa am Schiesswall und baue dort einen Frischemarkt auf. Schon ist die dort während der Mittagszeit vorhandene Parkraumproblematik für Fahrräder noch weiter verschärft. Konflikte zwischen Marktstandbetreibern, Studentinnen und Marktkunden sind vorprogrammiert. Glückwunsch für so viel Weitblick!

Die “festlich geschmückten Stände” werden bis zum 23. Dezember Platz blockieren. Marktzeiten sind: Dienstag, Donnerstag, Freitag 8-16 Uhr und Sonnabend 8-13 Uhr. Oh du stressige (Vor-)Weihnachtszeit!

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Burger King Greifswald und das Urheberrecht *Update*

Mittwoch, der 23. November 2011, 15:31 Uhr von daburna

Screenshot der Facebookseite von Burger King Greifswald

Screenshot der Facebookseite von Burger King Greifswald.

Als am 9. Oktober 2011 ein von mir geknipstes Foto auf der Facebookseite von Burger King Greifswald auftauchte, staunte ich nicht schlecht. Das drei Jahre alte Foto stammt von einer Wahlkampfkampagne der Jungen Union für den Greifswalder Oberbürgermeister Arthur König, die ich hier im Blog erwähnt hatte.

Zwei Stunden nach Veröffentlichung kommentierte ich das Foto mit einem freundlichen Hinweis, dass dieses Bild urheberrechtlich geschützt ist und vor einer Veröffentlichung um Erlaubnis gefragt werden muss. Der Kommentar wurde mehrfach geliket. Burger King Greifswald ignorierte ihn.

ABMAHNUNG

Als nach vier Wochen immer noch keine Anfrage bei mir eingetroffen war, ob das Foto verwendet werden dürfe, beriet ich mich mit meinem Anwalt. Dieser mahnte am 8. November den Betreiber der Burger King Filiale Greifswald ab, forderte einen geringen Schadensersatz und eine Unterlassungserklärung. Am 18. November lief die Frist zur Reaktion ab. Burger King Greifswald blieb still.

Gestern machte ich dann einen Fehler und gab Burger King Greifswald noch einmal die Chance sich bei Facebook zu erklären und forderte sie dort zu einer Reaktion auf. Bis auf die sachlichen Kommentare von Burger King Wuppertal gab es nur Personen, die das Foto scherzhaft als ihr eigenes Werk deklarierten oder aber verharmlosende Sprüche brachten. Am ignorantesten gab sich allerdings Burger King Greifswald selbst, der erstmals reagierte und mit folgenden Sätzen auf einen anderen Kommentar antwortete:

“Es wird regelmäßig wissentlich und wahrheitswidrig behauptet, dass in China Reissäcke umfallen. Hiermit übernehmen wir die volle Verantwortung dafür”

Von Unrechtsbewusstsein oder wenigstens sachlicher Kommunikation mit einem Kunden keine Spur.

BASICS DES URHEBERRECHTS

Aber wieso rege ich mich darüber eigentlich auf? Ist es nicht ein “Ehre” oder sollte es mich nicht mit “Stolz” erfüllen, dass Burger King Greifswald ausgerechnet mein Foto benutzt, wie es andere Personen in den Kommentaren vorschlagen? Nein. Fangen wir mal bei den Basics des Urheberrechts an.

Werke wie Texte, Musik oder Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Das regelt das Urheberrechtsgesetz. Was ich hier schreibe oder an eigenen Fotos veröffentliche, sind meine Werke und daher urheberrechtlich geschützt. Allerdings habe ich am 26. Oktober 2009 alle veröffentlichten Werke unter eine Creative Commons Lizenz gestellt. Das bedeutet, dass die Weiterverwendung meiner Werke zu nicht-kommerziellen Zwecken ohne Nachfrage aber mit Namensnennung erlaubt ist. Auf Nachfrage ist die Zulassung zu kommerziellen Zwecken nach meinem eigenen Ermessen durchaus möglich. Solche Nachfragen kommen auch ab und zu; bestes Beispiel als ein Mitarbeiter von Konstantin Wecker anrief und ein Foto in einem Video nutzen wollte. Da gab es ein Ja von mir.

Mit den Texten und Bildern auf diesem Blog finanziere ich mir teilweise mein Studium mit. Die kommerzielle Benutzung meiner Werke durch Unternehmen lasse ich mir dementsprechend bezahlen. Im Falle von Burger King Greifswald wird mein Foto zu Werbezwecken benutzt und unentgeltlich verwendet. Werbekampagnen kosten normalerweise aber Geld. Es erfüllt mich keineswegs mit Stolz oder ehrt mich, dass Burger King Greifswald dieses Foto verwendet und ich davon weder monetär profitiere noch Ruhm als Fotograf erlange.

Das Verhalten von Burger King Greifswald ist sehr dreist und unverständlich. Beim Thema Kundenkommunikation scheint dort ein Defizit zu bestehen. Eine Klage vor dem Landgericht Hamburg wäre ein denkbarer nächster Schritt. Dort wurden schon viele Urteile zugunsten der Rechteinhaber entschieden. Prominentestes und unsympathisches Beispiel ist Marions Kochbuch.

VORSCHLAG FÜR WORKLOW

Für die Betreuer des Social Media Auftritts von Burger King Greifswald oder jedes anderen Unternehmens habe ich am Ende noch einen Vorschlag für einen Workflow, wenn es um die Verwendung von Bildern aus dem Internet geht:

  1. Passendes Foto für den Social Media Auftritt entdecken.
  2. Herausfinden, wer das Foto geschossen hat. Stichwort “Impressum”. Checken, ob möglicherweise schon eine Lizenz vorhanden ist.
  3. E-Mail an Herausgeber der Website oder Fotografen schreiben und freundlich um Erlaubnis zur Verwendung fragen.
  4. Abwarten.
  5. Bei “Ja” veröffentlichen und den Fotograf nennen; eventuell inklusive Link zur Website. Bei “Nein” einfach wieder bei Schritt 1 beginnen.

Update 24.11.2011 12:30 Uhr: Im Gegensatz zu Burger King Greifswald sieht Facebook hier einen Verstoss und hat das Foto nicht mal 24 Stunden nach meinem Hinweis gelöscht. Zitat Facebook Support:

“Wir haben den Zugriff auf den von Dir gemeldeten Inhalt einer dritten Partei oder den von Nutzern generierten Inhalt wegen Verletzung unserer Erklärung der Rechte und Pflichten entfernt bzw. gesperrt.”

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Öl – Das Blut der Welt (Doku)

Dienstag, der 22. November 2011, 17:23 Uhr von daburna

Erdölförderpumpe

Steht das Ende der Erdölförderung bevor? Foto: Paul Lowry

In der ZDF Themenwoche “BURNOUT – Der erschöpfte Planet” gab es nicht nur die schon erwähnte Doku “Machtfaktor Erde” sondern auch die zweiteilige Dokumentation “Das Blut der Welt” über Erdöl als Motor unserer Wirtschafts- und Lebensweise zu sehen. Stefan Aust (Ex-Chefredakteur des Spiegel) und Claus Richter (Redaktionsleiter des ZDF-Politmagazins Frontal21) haben sich auf die Reise begeben, um die Geschichte des Öls und die Zukunft der Versorgung mit Öl und Gas zu erkunden.

Teil 1 der Doku “Kampf um Öl” beschreibt die Erfolgsgeschichte des Öls beginnend mit dem Walfang und endet mit dem Sturz Saddam Husseins. Zu Wort kommen höchste Vertreter der Erdölindustrie und mit ihr eng verbundener Industrien wie Dieter Zetsche (Daimler), Martin Winterkorn (VW) oder Gerhard Schröder (Nord Stream).

Im zweiten Teil geht es um die zukünftige Versorgung der Welt mit Öl. Neue Suchmethoden, vor allem aber die neuesten technischen Fördermethoden werden gezeigt. Dabei steht die Gewinnung von Öl aus nicht-konventionellen Quellen wie den kanadischen Ölsanden im Vordergrund. Ebenso wird das umstrittene Fracking angesprochen. Allerdings werden auch alte Lagerstätten neu erkundet, so sucht z.B. die Firma CEP in Vorpommern nach Öl. Insgesamt wird ein positives Bild gezeichnet. Das Öl gehe auch in Zukunft nicht aus, es werde nur teurer. Ein Abschied vom Öl sei nur von der Nachfragerseite aus möglich.

Indes gehen beide Teile der Doku zwar auf negative Folgen der Ölförderung wie Umweltverschmutzung und geopolitische Konflikte ein, der Klimawandel wird aber außen vor gelassen. Der Abschied vom Öl wird dem Verbraucher aufgelastet, doch angesichts fehlender bzw. ungewollter Alternativen fällt das nicht leicht. Gegner der Ölförderung kommen nicht zu Wort. Aust und Richter machen es sich damit zu einfach.

Beide Teile der Doku “Das Blut der Welt” gibt es hier zu sehen.

Das Blut der Welt: Kampf um Öl:

Das Blut der Welt: Öl der Zukunft:

Foto: Paul Lowry // CC-Lizenz BY 2.0

Einbettung via merq.de

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Anekdote #1 – Berufswunsch Stripperin

Montag, der 21. November 2011, 17:07 Uhr von daburna

StripperinDas passiert auch nur mir. Nach nicht mal 15 Minuten Fahrt fragt mich die hübsche junge Mitfahrerin in der Bahn, ob es einen Stripclub in Greifswald gibt. Ich erinnere mich an das kürzlich geschlossene Moulin Rouge. Auf meine Antwort „Nein, der hat letztens dicht gemacht“, sagt sie selbstbewußt: „Ich würde das ja auch gerne mal nebenbei machen, weißt?! Hab gehört, in Hamburg verdient man da pro Abend 400 Euro.“

Mögliche Erwiderungen spiele ich sekundenschnell in meinem Kopf durch und verwerfe sie sofort:

  • Seh ich aus, als ob ich ein Zuhälter bin?
  • Du bist gebucht für die nächste Geburtstagsparty.
  • Tanz, Baby! Tu es, tu es!

Ich entscheide mich für die harmlosen Antworten “aha”, “interessant” und “Hamburg ist aber nicht Greifswald”. Am Ende hau ich doch noch einen Spruch raus: “Ich hab ja deine Nummer. Wenn ich einen Laden aufmache, sag ich dir Bescheid.”

Foto: Karen Chan 16 // CC-Lizenz BY 2.0

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