Schneefall auf Saturnmond Enceladus

Saturnring mit Mond Enceladus
Dünne Streifen von hellem, eisigem Material erstrecken sich über Tausende von Kilometern von den Eisgeysiren auf Enceladus in den E-Ring des Saturns. Gegenlichtaufnahme im sichtbaren Licht, Entfernung 2,1 Millionen Kilometern. Foto: NASA/JPL/Space Science Institute

Auf Enceladus einem der mindestens 61 Monde des bekannten Ringplaneten Saturns sorgen gewaltige Geysire für Schneefall. Die Geysire kommen in der Südpolregion des Himmelskörpers vor und schleudern Fontänen von mikroskopischen Eispartikeln und Wasserdampf aus.

Die schnellen Partikel entkommen der Anziehungskraft des Mondes, werden von Saturn eingefangen und schließlich Bestandteil des E-Rings. Die langsamen Partikel dagegen fallen wieder auf Enceladus zurück und sorgen so für leichten Schneefall in der Umgebung der Geysire.

Enceladus Oberfläche ist vereist. Vor Kurzem wurden Hinweise auf einen Ozean unter seiner Kruste entdeckt. Die Raumsonde „Cassini“ erforscht seit Juni 2004 Saturn und seine Monde. Die Entdeckung des Schneefalls gelang deutschen Forschern des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg.

Foto: NASA/JPL/Space Science Institute

Quelle: NASA, idw

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