Dike – Ein Tag so schön wie heute

Freitag, der 26. März 2010, 08:18 Uhr von daburna

Es ist frühmorgens, seit 6 Uhr versuchen die Vögel und irgendein Abrissunternehmen mich zu wecken. Doch die Sonne sagt, das wird ein schöner Tag. Zeit mal wieder weit durch die Zeit zu reisen. Es geht nach 1999. Hier kommt Dike aus Witten. Sein Song “Ein Tag so schön wie heute” ist genau das richtige für so einen morgen im Plattenbau.

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2.000 Jahre alter Hangrutsch vor Westafrika entdeckt

Donnerstag, der 25. März 2010, 21:10 Uhr von daburna

Hangrutschungen Karte

Vor ungefähr 2.000 Jahren gab es vor der westafrikanischen Küste einen gewaltigen bisher unentdeckten unterseeischen Hangrutsch (rechteckige Markierung auf der Karte). Dieses Ereignis hat möglicherweise einen Tsunami ausgelöst, der die kanarischen Inseln erreichte.

Immer wieder kommt es vor, dass an den steilabfallenden Kontinentalhängen Erdmassen durch z.B. tektonische Ereignisse ins Rutschen geraten. Die bei dem nun entdeckten Ereignis entstandene Unterwasserlawine bewegte sich 900 Kilometer weit von der Abrisskante weg in den Atlantik und bedeckte eine Fläche von 150.000 Quadratkilometern. Zum Vergleich Deutschland hat eine Fläche von ca. 357.000 Quadratkilometern. Die zurückgelegte Distanz der Lawine entspräche in etwa der Distanz München – Kiel.

Auf der nebenstehenden Karte sind die bisher bekannten großen Hangrutschungen am NW-Afrikanischen Kontinentalhang gelb eingetragen. Rot sind Rutschungen markiert, die auf den Flanken der Kanarischen Inseln stattfanden.

Die bisher unbekannte Hangrutschung wurde von Geowissenschaftlern des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), des britischen National Oceanography Centre in Southampton und der Universität Dublin entdeckt. Die Wissenschaftler befanden sich auf einer zweiwöchigen Forschungsreise mit dem Schiff POSEIDON, um den sogenannten „Sahara-Rutschungskomplex“ etwa 450 Kilometer südlich der Kanarischen Inseln zu untersuchen.Hangrutschungen Bathymetrie

Mit Hilfe akustischer Messungen und mit Proben vom Meeresboden kamen sie dann aber der 2.000 Jahre jungen Rutschung auf die Spur. Die Untersuchungen vor der westafrikanischen Küste haben besondere Relevanz, denn der afrikanische Kontinentalhang gehört zu den passiven Kontinentalrändern. An dieser Stelle treffen keine Erdplatten aufeinander, Erdbeben als potentielle Auslöser von Hangrutschen sind relativ selten.

Bisher wurden Rutschungen in solche tektonisch ruhigen Gebieten durch Klima- und Meeresspiegelschwankungen erklärt. Für die nun entdeckte Rutschung vor 2.000 Jahren sind aber keine solcher Schwankungen bekannt. Die Ursache ist damit also ungeklärt. Nun wird weiter geforscht werden müssen, was damals passierte. Dazu soll demnächst auf den kanarischen Inseln mit Bodenproben nach historischen Spuren eines möglichen Tsunamis gesucht werden. Auch in historischen Dokumenten könnte man eventuell fündig werden.

Grafiken: Sebastian Krastel, IFM-GEOMAR / Achtung keine CC-Lizenz!

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Schneefall auf Saturnmond Enceladus

Mittwoch, der 24. März 2010, 18:56 Uhr von daburna

Saturnring mit Mond Enceladus

Dünne Streifen von hellem, eisigem Material erstrecken sich über Tausende von Kilometern von den Eisgeysiren auf Enceladus in den E-Ring des Saturns. Gegenlichtaufnahme im sichtbaren Licht, Entfernung 2,1 Millionen Kilometern. Foto: NASA/JPL/Space Science Institute

Auf Enceladus einem der mindestens 61 Monde des bekannten Ringplaneten Saturns sorgen gewaltige Geysire für Schneefall. Die Geysire kommen in der Südpolregion des Himmelskörpers vor und schleudern Fontänen von mikroskopischen Eispartikeln und Wasserdampf aus.

Die schnellen Partikel entkommen der Anziehungskraft des Mondes, werden von Saturn eingefangen und schließlich Bestandteil des E-Rings. Die langsamen Partikel dagegen fallen wieder auf Enceladus zurück und sorgen so für leichten Schneefall in der Umgebung der Geysire.

Enceladus Oberfläche ist vereist. Vor Kurzem wurden Hinweise auf einen Ozean unter seiner Kruste entdeckt. Die Raumsonde “Cassini” erforscht seit Juni 2004 Saturn und seine Monde. Die Entdeckung des Schneefalls gelang deutschen Forschern des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg.

Foto: NASA/JPL/Space Science Institute

Quelle: NASA, idw

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Deutschlandatlas mit 200 Themenkarten

Dienstag, der 23. März 2010, 21:35 Uhr von daburna

Deutschlandatlas

Wer schon immer wissen wollte, wo besonders viele Menschen im öffentlichen Dienst beschäftigt sind oder welche Naturgefahren in Bayern drohen, der kann diese und hunderte andere Fragen  jetzt mit Hilfe eines neuen Atlas klären.

Auf 240 Seiten und 200 thematischen Karten werden verschiedene aktuelle Daten im Deutschlandatlas dargestellt. Erstellt wurde der Atlas vom Leibniz-Institut für Länderkunde, das auch den zwölfbändigen Nationalatlas herausgegeben hat. Der Deutschlandatlas ist so etwas wie der Nationalatlas light.

Zu den 10 Rubriken Bevölkerung und ihre Dynamik, Erwerbstätigkeit und Lebensbedingungen, Märkte und Unternehmen, Bildung und Kultur, Städte und Siedlungsentwicklung, Staat und Infrastruktur, Naturraum, gestaltete Umwelt, Alltagsleben, sowie Deutschland und die Welt gibt es Karten und erklärende Texte. Diese helfen bei einem Einstieg in die Interpretation der kartographischen Darstellungen.

Der Atlas bietet sowohl für Schüler der weiterführenden Schulen, Studierende und Privatleute verständlich aufbereitete Themen. Außerdem gibt er Studierenden interessante Ideen für mögliche Kartengestaltungen. Auch Politiker und Unternehmer können den Atlas noch für die ein oder andere Entscheidung nutzen.

Der Atlas kostet 39 Euro und ist seit wenigen Wochen im Handel erhältlich.

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Ubuntu Netbook Remix 10.04 Beta 1

Montag, der 22. März 2010, 21:55 Uhr von daburna

Freitag, den 19. März 2010, erschien die erste Betaversion der neuen Version 10.04 der beliebten Linuxdistribution Ubuntu. Unter dem Namen Lucid Lynx (erleuchteter Lux) soll die finale Version am 29. April 2010 veröffentlicht werden. Die Betaversion wird inoffiziell als Alpha 4 Version bezeichnet, was darauf hinweisen soll, dass alles noch fehlerbehaftet sein kann und das System nicht für den Produktiveinsatz genutzt werden sollte.

Screenshot Ubuntu Netbook Remix 10.04 Beta 1

Screenshot Ubuntu Netbook Remix 10.04 Beta 1: Programmstart

Gewartet hab ich aber nicht, da ich mir zum Wochenende ein Netbook, ein Dell Inspiron Mini 1011, zugelegt hatte und mit dem vorinstallierten Windows XP nicht zufrieden war. Bei wichtigen Dialogen wie der Abfrage eines WLAN-Passworts war der OK-Button nicht zu sehen, da der Bildschirm zu klein ist. Also entschloss ich mich dazu, Ubuntu Netbook Remix, eine extra für die Bedürfnisse von Netbookusern zugeschnittene Ubuntuvariante, zu installieren. Und wieso dann nicht gleich mal die Betaversion testen.

Ubuntu Netbook Remix, auch UNR genannt, wird auf einem Netbook ohne CD/DVD-Laufwerk per USB-Stick installiert. Dazu wird von diesem entweder direkt gebootet oder UNR aus Windows per Wubi installiert. Das geschieht alles sehr schnell.

Ubuntu 10.04 Beta 1 Bootscreen

Ubuntu 10.04 Beta 1 Bootscreen

Was dann sofort ins Auge springt, ist das neue Design von Ubuntu. Der Bootscreen zeigt das neue schlichte Logo. Ist man dann angemeldet, zeigt sich der Desktop ganz ungewohnt. Das Gnome-Menü ist mit großen Symbolen dort zu sehen, wo normalerweise der Desktop wäre. Das ist sehr praktisch für die Benutzung der Programme. Dateien lassen sich dort nun aber nicht mehr ablegen. Im Menü gibt es ein Favoritenbereich, damit sich oft genutzte Programme schneller starten lassen.

Ein Programm startet mit einer Statusnachricht. In der Taskleiste am oberen Bildschirmrand ist immer nur das aktive Programm mit Titel zu sehen. Von inaktiven Programmen werden nur die Symbole angezeigt. Mit einem Klick auf das Kreuz lassen sich Programme direkt in der Taskleiste schliessen. Sonst ist der Fensterdialog, wie unter Apples Betriebssystem, von rechts nach links gewandert.

Screenshot Ubuntu Netbook Remix 10.04 Beta 1

Yahoo hat übrigens Google als Standardsuchmaschine unter Firefox ersetzt. Was der Grund dafür ist, ist mir nicht bekannt. Alle bekannten Ubuntu-Programme werden in der aktuellen Version mitgeliefert. Weitere besondere Neuerungen habe ich nicht bemerkt. Allerdings läuft alles etwas runder und schneller als der Vorgänger, trotzdem tritt noch ab und zu der ein oder andere Fehler auf, was aber auf den Betastatus zurückzuführen ist.

Auch wenn ich als langjähriger Ubuntunutzer befangen bin, kann ich das Betriebssystem nur empfehlen. Für ein Netbook gibt es nichts besseres und benutzerfreundlicheres als Ubuntu Netbook Remix. Wer es nicht sofort installieren will, kann es auch erst als Live-System austesten.

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