Neues im Fall Thor Steinar Hack

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Es gibt Neues im Fall der gehackten Daten der meistens von Neonazis getragenen Modemarke Thor Steinar. Sebastian Ratjen (FDP) bestritt im webMoritz sowie in der Ostsee Zeitung vom 6. Januar 2010, dass er bei Thor Steinar bestellt hätte. Er könne sich nicht erklären, wie seine Daten dort hingekommen seien.

Auch von Seiten Thor Steinars wurde verbreitet, dass es sich bei den Daten nicht ausschliesslich um Kunden handeln würde. Zu Ratjen wären keine Bestelldaten vorhanden. Der Fleischervorstadt-Blog zweifelt allerdings an der Pressemeldung der Marke. Ratjen muss in dieser Angelegenheit aber positiv anerkannt werden, dass er sich selber per Kommentar öfter gemeldet und Stellung bezogen hat.

Im Blog von lebewesen wird über die von Ratjen immer wieder angedachte Umdeutung der rechten Symbole diskutiert und dieses vehement abgelehnt. Zu sehen gibt es dort Beispiele der verkauften Aufdrucke, die eindeutig Militär und Gewalt verherrlichen.

In der gehackten Datenbank von Thor Steinar findet sich auch die Adresse eines Thomas Wolfgramm aus Schwerin, wie in einem Kommentar mitgeteilt. Die dazugehörige eMail-Adresse endet auf @linkspartei.pds.landtag-mv.de und läßt den Schluß zu, Wolfgramm gehöre der Fraktion der Linkspartei im Landtag Mecklenburg-Vorpommern an oder sei einer ihrer Mitarbeiter. Laut telefonischer Auskunft gibt es einen Mann namens Wolfgramm aber nicht bei der Linken. Es müsse sich um „Spam“ handeln so die Dame.

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