Nachlese Medienstammtisch Juli 2010

Flattr - LogoEin zentrales Thema des gestrigen Medienstammtischs war der neue Social-Payment-Dienst Flattr. Schnell kam die These auf, dass der Dienst erst richtig funktioniert, wenn mehr dort NutzerInnen angemeldet sind, die selber Medien nur konsumieren und bereit sind, dafür geringe Beträge an die ErzeugerInnen zu zahlen. An sich war die Haltung gegenüber Flattr sehr positiv, da es auch für den Wegfall von Werbung auf Websites sorgen könnte. Über das Pro und Kontra von Werbung auf „privaten“ Blogs redeten wir auch.

Insgesamt war der Medienstammtisch gestern mit acht Personen gut besucht, dafür aber leider zu 100 Prozent männerlastig. Es kamen Stefan von Klagefall, Jockel vom Fleischervorstadt-Blog, Nathan Nörgel von der Wasser-Prawda, Heiko vom Lebewesen Blog, Sascha vom Kulturmodul, sowie Dirk von RundumGenuss und Florian von seeseekey, beide aus Neubrandenburg.

Mit Flattr besprachen wir ein aktuelles Thema, dass uns dann die Kollegen von den Tagesthemen am selben abend „klauten“ und in diesem Beitrag kurz vorstellten.

6 Kommentare


  1. ich möchte ein Thema für das nächste Mal vorschagen. Inwieweit können z.B. Tweets o.ä. in literarische Werkie übernommen werden? Kann man einzelne Twets einfach kopieren, muss ich die Quelle angeben, darf ich Tweets verwenden, wenn ich die Quelle angebe etc.

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    1. Interessante Frage! Da ja in Deutschland bei fast allem, was man schrreibt, das Urheberrecht greift, sind Tweets sicher auch darüber geschützt. Eine Nachfrage bei den TwitternutzerInnen, ob Tweets übernommen werden dürfen, sollte daher Pflicht sein. Mal sehen, ob jemand mehr weiß und uns beim nächstenmal davon erzählen kann.

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      1. Das Urheberrecht ist im Zusammenhang mit dem Zitaterecht sicher die Grundlage für derartiges Tun. Letztendlich ist man immer auf der sicheren Seite, wenn man den Urheber um Genehmigung bittet. Letztendlich kann der die Urheberschaft auch nie ablegen. Er kann aber div. Nutzungsrechte (Senderecht, Vervielfältigungsrecht etc.) vergeben, nach Regularien, die er sich selber ausdenken kann (z.Bsp.: Text darf nur veröffentlich werden an Tagen mit Vollmond in der ersten Monatshälfte). Eine Entlöhnung wird meistens dabei auch geregelt.
        Etwas anders ist das bei Zitaten. Was das ist, ist aber auch gerichtlich schon halbwegs geklärt. Großflächig aus irgendwelchen Quellen abschreiben ist kein Zitat, auch wenn man die Quelle angibt. Zitate sind (mal grob vereinfacht) Auszüge, die zum Beispiel als Beleg für eigenen Aussagen/Analysen herangezogen werden.


    2. da kann ich daburna und Dirk nur zustimmen – einfach kopieren geht schon mal gar nicht. Fragen kostet nix und führt meist auch zum entsprechenden Ergebnis. Bzw.: Wenn jemand meine Texte – gerade auch mit einer kommerziellen Zielsetzung – ohne zu fragen nutzt, dann werd ich schnell sauer.
      Ansonsten kann man – wenn es um blogs geht, schauen, ob der Autor seine Texte unter freie Lizenzen gestellt hat und wenn ja, welche Nutzungsmöglichkeiten, er einem anderen einräumt.

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  2. Wow, ich wusste gar nicht um die Bedeutung des Greifswalder Medienstammtischs. Eben noch am Bierglas, gleich in den Tagesthemen … Ein Ansatz, die Welt zu verändern. 😉

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