Hier war infizierte Werbung zu sehen

Dienstag, der 25. Februar 2014, 17:17 Uhr von daburna
hier könnte ihre Werbung stehen

Garantiert nicht mit Computer-Viren verseuchtes Stencil.

Bäm! Da ist er der gefürchtete, verhasste Moment. Zum Glück hat er lange auf sich warten lassen. Alle möglichen Updates habe ich brav eingespielt, doch dieses übersehen. Dann die E-Mail. Betreff: Verbreitung von Schadprogrammen über Werbebanner. Absender der Bund.

In der hier zeitweise verwendeten Software OpenX klafft eine riesige Sicherheitslücke. Mit OpenX ist es möglich Werbeeinblendungen auf Websites gezielt zu steuern. Das Programm verwaltet die Werbebanner und liefert sie aus. Doch wegen der Sicherheitslücke liefert es auch Schadsoftware aus.

Infiziert durch einen Websitenbesuch

Es handelt sich dabei um so genannte Exploit-Kits. Damit werden bekannte Schwachstellen in Java, Flash, im Internet Explorer oder Adobe Reader ausgenutzt. Alleine durch das Ansurfen einer manipulierten Seite kann der Rechner selbst infiziert werden. Klicken auf ein Werbebanner ist nicht notwendig.

Dann landen beispielsweise Online-Banking-Trojaner auf dem PC. Die Kriminellen erhalten darüber Zugang zu Bankdaten und können Überweisungen tätigen, wenn man die Daten auf dem infizierten PC eingibt. Hauptsächlich gilt der Angriff Windows-PCs. Nutzer können den Attacken vorbeugen, in dem sie ihre Software immer aktuell halten.

Das Sicherheitsteam des BSI meldet sich

Die Lücke in OpenX ist schon länger bekannt. Mir aber bisher nicht. Jetzt hat mir das Computer Emergency Response Team (CERT-Bund) (Holy shit, was es nicht alles gibt!) des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine E-Mail geschrieben. Inhalt:

Auch Ihre Webpräsenz ist betroffen!

Aktuell werden schädliche Werbebanner auf Ihrer Webpräsenz ausgeliefert. Die PCs der Besucher Ihrer Webseiten werden dadurch potenziell mit einem Schadprogramm wie einem Online-Banking-Trojaner infiziert.

Auch diese Website war infiziert

Hut ab vor dem BSI! Diese Informationspolitik finde ich sehr gut. In der E-Mail wird noch weiter darauf eingegangen, was die Schadsoftware macht und wie man die Lücke am besten schließen kann. Updaten und auf den Revive-Server wechseln, da die Entwicklung von OpenX eingestellt ist.

Außerdem soll man den Erhalt der E-Mail bestätigen und über die getroffenen Maßnahmen informieren. Ich habe sofort den Code von allen Seiten genommen und OpenX gelöscht. Wie sich herausstellte, war die Datenbank tatsächlich verseucht.

Ich möchte deswegen hiermit bei allen Leserinnen und Lesern entschuldigen! Außerdem rate ich dazu dringend eine vollständige Virenprüfung auf euren PCs durchzuführen.

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Professor Bilal – Grosser Hellseher Medium Kompetent

Dienstag, der 21. Januar 2014, 21:09 Uhr von daburna
Professor Bilal

Der große Hellseher Professor Bilal wirbt mit einer Annonce für seine Skills.

Das Rezept hat schon bei zahlreichen Spam-Mails zum Erfolg geführt: Man reihe ein paar thematisch passende Wörter aneinander. Irgendwer wird sie lesen, klicken, antworten oder wie in diesem Fall anrufen. Der große Hellseher Professor Bilal preist in einer Zeitungs-Annonce seine Skills an. Das liest sich wie ein Google-Translate-Text.

„Löst ungeachtet ihrer Probleme, unter 72 Stunden, schell und effizient ohne Bedauern : sexuelle Impotenz, Unfruchtbarkeit, Liebe, Gesundheit, Arbeit, Wettbewerbe, Prüfungen, erfolgreich in allen Bereichen, Schutz vor allen Gefahren, Rückkehr der gemochten Person, Glück an den Spielen, Beseitigung des schlechten Schicksals.“

Na, wenn sich da nicht sofort die verzweifelten Fälle in Scharen melden, weiß ich auch nicht weiter.

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Jahmica – Song For No One (Video)

Samstag, der 28. Dezember 2013, 14:31 Uhr von daburna

Jahmica - Song for no one

Ein Song für Niemanden? So what, man muss ja auch nicht jedes Stück jemandem widmen. „Song for No One“ hat Jahmica aus Leipzig veröffentlicht. Das ist Hipster-Rap oder „Club Mate und Wu-Tang gemixt in ‚nem Trichter“.  

Jahmica und seine Homies wühlen sich im Video zum Song durch Klamottenläden. Das macht Lust auf Mitmachen. „Song for no one“ stammt vom 12 Stück starken VintageKids Mixtape und kann umsonst runtergeladen werden.

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Auf mich sind alle sauer – vor allem Lutz, der putzt die Mauer

Donnerstag, der 26. Dezember 2013, 19:34 Uhr von daburna

Auf mich sind alle sauer - vor allem Lutz, der putzt die Mauer.

Die dämlichen Alle-Witze à la „Alle wohnen in einem Haus, nur nicht Ulli der wohnt im Gulli“ kennen wir aus unserer Kinderzeit noch zur Genüge. In Hamburg-Veddel hat das ein Sprayer aufgeschnappt und abgewandelt. Mit dem Spruch „Auf mich sind alle sauer – vor allem Lutz, der putzt die Mauer“ provoziert er gekonnt.

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Wundersame Welt: Geräuschlos

Dienstag, der 3. Dezember 2013, 08:44 Uhr von daburna
Anzeige: Geräusche gegen Stille

Eine Anzeige für Singles: Partnergeräusche gegen die Stille.

Stille, ekelhafte Stille. Unerträglich und langanhaltend. Kein Geräusch durchdringt sie. Der Mann liegt alleine auf dem Bett und lauscht in die Stille hinein. Auf seinem TV-Bildschirm schwimmen Fische in einem Aquarium. Seit Jahren schon ist er Single, hält es mit Frauen nicht lange aus, hat sich daher irgendwann gegen eine Beziehung entschieden. Die Wärme und Nähe einer Frau braucht er nur selten.

Das stört ihn alles nicht, doch immer wieder merkt er, das Furchtbarste am Alleinsein ist die unangenehme Stille. TV oder Radio liefern nicht die Geräusch, die ein weiterer Mensch in der Wohnung machen würde. Kein Schlurfen, kein Gähnen, kein laufendes Wasser, kein leiser Pups, der peinlich überspielt wird.

Bei eBay hat er nun eine Lösung gefunden: Die CD „Nie mehr allein“ spielt Alltagsgeräusche, als ob noch jemand in seiner Wohnung wäre. Als Bonus hat er sich noch „Museumsgeräusche“ gekauft. Für sonntags.

Stille. Dann drückt er auf Play und das Rauschen einer entfernten Dusche ertönt. Er lächelt.

Diese Glosse entstand während meiner Ausbildung bei der Journalistenakademie in Hamm.

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