Sieben Sachen, die an/in Clubs nerven

Discokugel

Eine unvollständige Liste von Sachen, die an/in Clubs nerven und schon immer mal gesagt werden mussten.

I. Furze

Seit dem Rauchverbot in Gaststätten und Clubs kommt man endlich nicht nach Zigaretten stinkend und mit belegten Stimmbändern nach Hause. Der große Nachteil daran ist aber, dass man nun alle anderen Gerüche wahrnimmt. Parfüm, Schweiß und Darmentweichungen. Besonders unangenehm, wenn mitten auf der Tanzfläche gefurzt wird, sich alle fragen, wer es war und jeden verdächtigen.

II. Wünsch dir was

Parties mit Musikwunschliste mögen ja ein nett gemeintes Angebot an die Gäste sein. Doch daraus entsteht dann meist ein unmixbares Potpourri. LMFAO wird abgelöst von Metallica gefolgt von Whitney Houston. Unmixbar für durchschnittliche DJs und unertragbar selbst für halbangetrunkene Gäste. Da fragt man sich manchmal, ob gerade jemand auf die Wunschliste gekackt hat, weil der DJ so richtige Scheiße spielt. Und übrigens: ein DJ ist keine Jukebox.

III. Gehirnamputierte Stressmacher

Ja, jeder darf feiern gehen. Das sollte aber nicht zu Lasten der anderen Gäste gehen. Spaß bedeutet nicht, andere Menschen wegen Nichtigkeiten anzupöbeln und schlagen zu wollen. Es gibt bessere Möglichkeiten die persönliche aggressive Ader auszuleben, angefangen beim Sport.

IV. Überschwemmte WCs

Gut, im Laufe des Abends werden die WCs immer dreckiger, weil Menschen einfach Schweine sind. Da gibt es auch keine großen Unterschiede zwischen Frauen- und MännerWCs. Wenn aber schon um 23:30 Uhr der Hygiene GAU eintritt, Pissoirs verstopft sind und anfangen überzulaufen, geht das gar nicht.

V. Kaputte MP3s

Schallplatten mit Kratzer spielt man nicht, genauso wenig wie MP3s oder CD mit Knackgeräuschen.  Noch schlimmer ist es allerdings, wenn die Musik vorzeitig abbricht und sekundenlang Stille herrscht. DJs, die vom Laptop auflegen, sollten auf ausreichend Leistung ihres Rechners achten. Knackser durch zu geringe Rechenleistung kommen nicht gut.

VI. Leise Musik

Das ist vielleicht ein sehr spezieller Fall. Durch restriktive Lärmschutzauflagen gibt es einige Studentenclubs in Greifswald, in denen die Musik so leise gespielt wird, dass man das Gefühl hat, sich in normaler Lautstärke unterhalten zu können. Nach einem Clubbesuch soll man nicht unter einem Tinitus leiden müssen, doch zu leise Musik in Verbindung mit Punkt II. und V. lassen nicht den eigentlich erhofften Spaß aufkommen.

VII. Accessoirediebe

Clubs sind für viele der Ort für die Balz geworden. Styling und schicke Klamotten, die sich natürlich von der Masse abheben, sind ein Muss. Bewegt man sich dann etwas abseits dessen und veralbert dieses Verhalten durch übertriebenes Auftreten und verschiedenste Accessoires wie Micky Maus Handschuhe, Sonnenbrille, Riesengoldkette oder ein Batmankostüm kommen die Accessoirediebe zum Vorschein. Ist ja zeitweise ganz witzig, wenn die Kopfbedeckung innerhalb von fünf Minuten auf drei verschiedenen Köpfen war, aber irgendwann reichts auch. Bringt euch doch selber was mit, aber bitte keine Kopfläuse, vor allem wenn ihr wieder meine Mütze stibitzt und aufsetzt.

Foto: Hitchster // CC Lizenz BY 2.0

2 Kommentare


  1. Hehe, starke Liste, der ich zustimme 😉

    Hattest du das in Punkt VII angesprochene Batman-Kostüm außerhalb vom Fasching in einem Club getragen?

    lg

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    1. Ne, ich hab das nicht getragen. Das war ein Bekannter und es hatte nichts mit Fasching zu tun.

      Antworten

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