Zahlreiche Neuerungen bei Flattr

Screenshot Flattr Website
Screenshot Flattr Website

Zum einjährigen Bestehen von Flattr gibt es zahlreiche Neuerungen. In den letzten Monaten wurden viele kleine Funktionen eingebaut, am Montag gab es nun ein großes Update. Zu den wichtigsten Neuerungen der letzten Wochen zählen die Nutzung von Flattr auch ohne eigenes Guthaben und die Möglichkeit nicht nur angemeldete Inhalte zu flattrn. Aber mal der Reihe nach.

Info: Was ist Flattr?
Flattr ermöglicht es MedienanbieterInnen kleine Geldbeträge für die erstellten Werke von den Konsumenten als Anerkennung zu bekommen. Dies beruht auf Freiwilligkeit, bin ich der Meinung ein Blogartikel ist es wert, kann ich ihn flattrn. Das geschieht mit einem Klick auf den Flattrbutton. Artikel müssen aber nicht per Flattr bezahlt werden, um sie lesen zu dürfen, sie sind uneingeschränkt verfügbar. Bei Flattr legt der Nutzer fest, wieviel Geld er pro Monat ausgeben will. Am Ende eines Monats wird diese Summe durch die Anzahl der getätigten Klicks geteilt und alle geflatterten Inhalte erhalten den gleichen Betrag.

Flattr erntete viel Kritik durch eine Eintrittsbarriere. Inhalteanbieter mussten selber Geld auf ihrem Konto haben, um überhaupt geflattrt werden zu können. Zum 1. Mai wurde die Barriere abgeschafft. Auch ohne Geld auf dem Konto kann nun Geld empfangen werden. Inhalteanbieter können Flattr jetzt einfach mal testen und sehen, ob es bei ihrer Leserschaft akzeptiert wird. Die Verbreitung des Dienstes kann so gesteigert werden. Eine vielleicht nicht so wichtige Neuerung ist die Übersetzung der Website auf Deutsch und in weiteren Sprachen.

Twitterintegration bei Flattr
Twitterintegration bei Flattr. So sieht es aus, wenn man einen Twitteruser flattrn will.

Mit dem großen Update am Montag wurde der erste Schritt gemacht, um alle verfügbaren Inhalte zu flattrn, unabhängig davon, ob der Ersteller schon bei Flattr angemeldet ist oder nicht. Zur Zeit wird dies über Twitter realisiert. Per Eingabe eines Twitteraccountnamens kann diesem User Geld reserviert werden. Nur wenn derjenige sich dann mit diesem Account bei Flattr anmeldet und verbindet, erhält er das Geld. Bestehende Flattrmitglieder sollten bei „Einstellungen – Verbindungen“ ihren Twitteraccount hinterlegen und verbinden. Im Screenshot unten ist zu sehen, wie es aussieht, wenn ein Twitteruser geflattrt wurde.

Screenshot: Claim your fame!
Screenshot: Flattr - Claim your fame! Und so sieht die Seite aus, wenn ein Twitteruser geflattrt wurde und zur Anmeldung bei Flattr aufgefordert wird.

Für Inhalteanbieter ist es nun möglich bei der monatlichen Abrechnung zu sehen, wieviele User einen unterstützen. Neben der Anzahl der Klicks und geflattrten Beiträge gibt es dort die Zahl der Unique User zu sehen.

Insgesamt hat sich einiges bei Flattr getan. Viele Verbesserungen vor allem für Anbieter von Inhalten wurden in den letzten Wochen integiert.  Es bleibt weiter spannend, wie sich die Akzeptanz bei den Leserinnen und Lesern entwickelt und welche technischen Neuerungen noch realisiert werden.

5 Kommentare


    1. Das muss man vor allem den Köpfen hinter Flattr sagen. Großartig, was die da geleistet haben. Ntaürlich ist da auch viel Eigeninteresse hinter, mehr User = mehr Beteiligung an den Einnahmen.

      Antworten

      1. ich habe jetzt ne twitter-userin geflattrt, das ist n gutes feature!

        wieviel unique flattrer hattest du letzten monat? ich 12.


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