RWE will mit Druckluft Energie speichern

Ich hätte nie in meinem Leben gedacht, daß ich in einem dieser wöchentlichen Käseblätter wirklich etwas spannendes zu lesen finde. Geschweige denn etwas, daß ich als Aufhänger für einen Blogeintrag nutzen kann. Nun aber doch alles anders. Der Greifswalder BLITZ titelte in seiner aktuellen Ausgabe „Neue Speichertechnik für Strom„. Es folgte ein lange Artikel. Also habe ich kurz recherchiert und schreib nun meinen Senf dazu. Der abgedruckte Artikel ist übrigens identisch mit einer Presseerklärung von RWE.

Der Energieriese RWE will mit einem anderen Riesen aus den USA, namentlich General Electric (GE), in Kooperation die Machbarkeit eines Energiespeichers mit Druckluft erst in einer Studie und dann an einer Demonstrationsanlage testen. Bis zum Ende diesen Jahres ist die Machbarkeitsstudie geplant. Die Demonstrationsanlage soll bis 2012 einsatzbereit sein. Anders als in den Plänen von General Compressions wird dafür wohl keine neuartige Windkraftanlage benötigt. Stattdessen soll ein Kraftwerk überschüssigen Strom z.B. aus Windkraftanlagen in Druckluft umwandeln. Der Wirkungsgrad wird daher vermutlich niedriger sein, als bei einer Drucklufterzeugung direkt mit den Windkraftanlagen, allerdings ist die Idee trotzdem weiter zu verfolgen, da gerade die erneuerbaren Energien zu unregelmässig Strom liefern und daher teilweise abgeschaltet werden, weil keiner den Strom benötigt. Eine Speicherung für Verbrauchsspitzen ist hier sehr sinnvoll.

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