Einblicke in das Leben im Block

Mittwoch, der 31. Januar 2007, 10:54 Uhr von daburna

Knapp 4 1/2 Monate ist es her, daß ich von der Elbe an die Ostsee gezogen bin. Zeit um aus meinem Leben im Block zu berichten. Der Greifswalder Stadtteil Schönwalde II wurde zu Zeiten der ehemaligen DDR Mitte der 1980er errichtet (bei Fehlern bitte ich um einen kleinen Hinweis) und besteht hauptsächlich aus Plattenbauten. Trotz vieler Studenten stehen auch hier einige Wohnungen leer. Der Großteil des Stadtteils ist von aussen und innen renoviert. Richtig hässlich, wie man sich einen Plattenbau aus der Ex-DDR vorstellt, ist es hier allerdings nicht.

Aber durch niedrige Mieten ist eine merkwürdige Gesellschaft entstanden. Häuser kann man renovieren, die Menschen dagegen nicht. Soziale Kompetenz kommt in diesen großen anonymen Wohnblocks als erstes abhanden. Es fängt an bei solchen Sachen, wie daß man seine Nachbarn nicht kennt und geht damit weiter, daß jedweder Müll z.B. Taschentücher, angebissene Brötchen oder erbrochene Mageninhalte im Treppenhaus landen und auf die Reinigungskraft warten.

Trotzdem sind die Einwohner auch ein klein bisschen spiessig. Parkt man z.B. auf ihren markierten Stellplätzen, rufen sie sofort den Abschleppdienst, falls dieser das falsch parkende Auto bei seiner täglichen Kontrolle übersehen hat. Hört dann jemand wie mein Nachbar Herr S. nachts laut Musik, wird dagegen nichts unternommen.

Als eines morgens dem Lupo von Jessi, die Radkappen fehlten, dachten wir das wäre ein schlechter Scherz. Dann kam aber einen Monat später ein Kommillitone in die Uni und erzählte, daß sie ihm über das Wochenende die kompletten Reifen geklaut hatten. Der Wagen war auf Holzstücken aufgebockt und stand ohne Reifen auf seinem Parkplatz. Täter unbekannt.

An den Anblick der vielen jungen Eltern hab ich mich schnell gewöhnt. Viel, die keine Arbeit finden, machen erstmal ein Kind oder holen sich einen Hund (meistens einen Mops) als Ersatzbeschäftigung. Blonde, rote oder rosa Strähnchen in den Haaren der Mädels bringen ein wenig Farbe in den tristen Alltag im nicht blühenden Osten.

Als ein Mensch, der fast sein ganzes Leben in einem Dorf verbracht hat, fällt einem sowas vielleicht besonders auf. Ich will auch garnicht behaupten, daß es in meinem alten Dorf viel besser zuging, aber man merkt schon große Unterschiede.

Zum Abschluss ein Video von TempEau mit dem Titel Mädchen aus Greifswald. Die darin auftauchenden Plattenbauten sind nicht aus Greifswald. Bilder aus Greifswald gibt es hier zu sehen.

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Gedenken wir dem Winter: Schneeflug-Video

Dienstag, der 30. Januar 2007, 19:56 Uhr von daburna

Ich hatte ja schon die Erwartung, daß es sich mit dem Schnee nur um ein Intermezzo handeln würde und so wie es jetzt aussieht, lag ich da nicht falsch. Als Andenken an den vergangenen Winter hab ich noch eine verschwommene Aufnahme mit meiner Handykamera machen können. So sieht es also aus, wenn es schneit. In meiner Reihe Gedenken wir dem Winter werden noch ein paar Fotos folgen.

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Intern: Blog Update

Dienstag, der 30. Januar 2007, 14:08 Uhr von daburna

Gerade hab ich das Update auf die neue WordPress Version 2.1 vollzogen. Ein guter Zeitpunkt, um auch mal den blöden Standardskin auszutauschen. Derzeit bin ich aber noch am rumbasteln, deswegen kann es sein, daß nicht alles so funktioniert, wie es soll.

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Konzerttip: Fayzen

Montag, der 29. Januar 2007, 22:51 Uhr von daburna

Äh, da war ich vorhin doch etwas vorschnell. Mich juckt es doch zu heftig. Gerade kam diese Mail hier rein:

Hi!
Eine letzte Mail an alle Fayzen Fans:

AN DIESEM DIENSTAG DEN 30.1.07 UM 21 UHR GEHT ES WIEDER LOS.
WIR TRETEN IM KAISERKELLER (Große Freiheit 36; Einlass 21 Uhr) KOMPLETT MIT LIVEBAND AUF UND DER EINTRITT KOSTET NUR 2 EURO FÜR SCHÜLER/STUDENTEN/FRAUEN BZW. 3 EURO FÜR ALLE ANDEREN

WIR ZÄHLEN AUF EUCH!!!!

Wer in Hamburg durch die Einkaufsstrassen am Hauptbahnhof schlendert, wird ihn vielleicht schon gesehen haben, wie er mit dicken Kopfhöhrern da stand und auf HipHoper gewartet hat, denen er seine CD andrehen kann. Mich hat er schon zweimal angesprochen und ich hab natürlich die CD mitgenommen. Musik mit Herz und Verstand! Schöne Instrumentals! Ist auf jeden Fall mein Geheimtip für euch. Also morgen: Hingehen! Als Vorgeschmack ein Video mit Ilhan Sen aus der Mönckebergstrasse um die Weihnachtszeit:

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Auszeit

Montag, der 29. Januar 2007, 15:55 Uhr von daburna

Mir juckt es in den Fingern, aber leider wird es die nächsten 10 bis 14 Tage wohl bei diesem Jucken bleiben müssen. 6 Klausuren in 5 Tagen, danach eine Woche Praktikum in die auch noch eine weitere Klausur fällt, laßen mir erstmal keine Zeit hier zu schreiben.

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