One night at the Mandarin

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So, vorweg:

  1. Dies ist kein Aprilscherz!
  2. Wollpullis auf Konzerten sind der letzte Müll!
  3. Wohin das Auge blickt, überall Freaks!

Ugly Duckling gaben zum wiederholten Male in Hamburg ein Konzert. Wenn mich nicht alles täuscht, war dies mein viertes Konzert von den Jungs. Zum erstenmal mit Christoph im Juni 2002 in der Fabrik, dann im Oktober 2004 versucht mit Assel ins Mandarin Kasino zu kommen, war aber erst ab 18 Jahren und der Arme mußte wieder fahren. Das dritte Konzert fand August 2005, knapp 4 Stunden nachdem ich mit dem Zug vom BuLa nach Hause kam, wieder im Mandarin Kasino statt. Diesmal war Assel endlich 18 und konnte sich den Sound von Ugly Duckling gönnen. Mit dabei war ausserdem die krasse Gangstar-Braut DJessi.

So voll wie diesmal war allerdings keins der vorangegangenen Konzerte. Das Mandarin Kasino war rappelvoll. Ich frag mich ja, ob nun entweder die HipHop Szene in Hamburg sich besser von guten Konzerten berichtet oder ob da nicht zu viele Konzerttips in Juice, MoPo, Abendblatt etc. gestanden haben. Denn für ein angenehmes Konzert war es dann doch schon zu voll. Und im Gegensatz zu den anderen Konzerten waren diesmal auch Gangster da.

Aber davon lässt man sich ja kein Konzert versauen. Auch von zwei Stunden warten bis es losging nicht. Einlass 20 Uhr. So stand es auf dem Flyer. Naja 20:45 war die Tür dann offen. Drinnen legte DJ Mad von den Absoluten Beginnern irgendwas vorher gemischtes und mit „N-Joy Radio Soundfiles HipHop“-Gelaber verseuchtes vom Laptop auf, während er in langwieriger Arbeit seine Plattenspieler fit machte. 22 Uhr ging es dann los. Vorgruppe waren Giant Panda, die zu zweit rappten und bei denen der DJ irgendwie gleichzeitig MC war und daher nicht scratchen konnte. Die Jungs sollte man sich unbedingt mal anhören. Leider war es im Mandarin dafür zu laut. Also zu Hause im Sofa das Album von denen auschecken.

Ugly Duckling

Ugly Duckling kamen, rappten, scratchten und machten die gleichen Witze und Sprüche wie immer. Nun ja, das Programm hat sich bis auf die Lieder kaum geändert. Bei gutem Programm muß das ja auch nicht geschehen. Die Menge tobte und bouncte zu allen möglichen Songs der Jungs. Hier kommt nun der Typ mit Wollpulli in´s Spiel. Nicht nur, daß so ein Kleidungsstück viel zu heiß ist, es kratzt auch noch alle drumrumstehenden Personen. Zu Glück zog er ihn dann schnell aus. Ganz vorne in der ersten Reihe stand der Freak des Abends. Er blickte nach hinten und dachte wohl, daß alle ihm zujubeln würden. Der Junge hatte Arme dick wie Baumstämme. Bodybuilderfreak. Ständig winkte er dem Publikum zu und verzog seine Lippen dabei zu einem kleinen Schmollmund. Der Freak war vollkommen betrunken. Als ich dann irgendwann während des Konzerts vorne angekommen war, hab ich ihn immer wieder weg- und umgebounct. Hehe!

HipHop Konzert sind nicht nur so, daß alle Kopfnicken und mit den Armen wippen. Hier wurde wild gebounct (könnte man auch als pogen bezeichnen). Es gab ständig Leute die Stage Diving gemacht haben bzw. nur einer ist von der Bühne gesprungen. Alle anderen sind hochgehobeb worden und dann rumgegeben worden. Mein T-Shirt, nein! Meine ganzen Klamotten waren durchnäßt vom eigenen und von fremden Schweiß. Die Kehle durstig. Die Hand von Andy Cooper geschüttelt. Das Konzert zu Ende. Aber sehr geil!

Für die After-Show Party mit DJ Mad (diesmal wirklich am auflegen) waren die meisten einfach zu fertig. Ab nach Hause.

2 Kommentare


  1. sorry olli,

    du bist bestimmt schon stinksauer, dass ich noch nix geschrieben habe. aber mir fällt gerade nichts gutes ein. ich bin quasi so ausgebrannt wie dein alter computer. wird aber wieder!

    doc johnsen

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    1. kleiner, das ist doch nicht schlimm. jeder ist mal ausgebrannt. da fällt mir was zu ein: ausgebrannt? ausgelaugt? – club R/R!

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