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	<title>daburnas Logbuch &#187; Windkraft</title>
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		<title>Beteiligungsmodelle an der Energieversorgung</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 15:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daburna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wem es nicht mehr ausreicht nur (Öko-)strom zu beziehen, sondern den Wunsch hat, sich direkt an den Stromkonzernen zu beteiligen und die Unternehmenspolitik aktiv mitzugestalten, der sollte einen Blick auf die verschiedenen Beteiligungsmodelle werfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Wem es nicht mehr ausreicht nur (Öko-)strom zu beziehen, sondern den Wunsch hat, sich direkt an den Stromkonzernen zu beteiligen und die Unternehmenspolitik aktiv mitzugestalten, der sollte einen Blick auf die verschiedenen Beteiligungsmodelle werfen.</p>
<div id="attachment_986" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-986  " title="Atomkraftwerk Krümmel" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/kruemmel.jpg" alt="Atomkraftwerk Krümmel" width="400" height="334" /><p class="wp-caption-text">Atomkraftwerk Krümmel: Jetzt abschalten!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Gerade die Diskussion um die Sicherheit und Risiken der Atomkraft im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk Krümmel hat gezeigt, dass die großen Strommonopolisten ihre markbeherrschende Stellung missbrauchen und viele Menschen ihnen misstrauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer den Strommix in Deutschland weg von Atomkraft und Kohle hin zu erneuerbaren Energien und klimafreundlicher Energie beeinflussen will, kann das nicht nur durch gezielte Nachfrage als Abnehmer, sondern auch durch Beteiligung an den Konzernen oder Kraftwerken.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten sich an Stromkonzernen zu beteiligen. Der einfachste Weg dazu ist sicherlich der Kauf eines Anteils an dem Unternehmen. Im Folgenden werden mehrere Unternehmen beispielhaft herausgenommen und besprochen. Dabei wird jedes Beteiligungsmodell vorgestellt und einige Vor- und Nachteile genannt. Es geht nicht darum, wie das eingesetzte Kapital am schnellsten und höchsten verzinst wird. Ich stelle dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit und lasse mich auch gerne duch gelernte Betriebswirte und Ökonomen in meinen Ausführungen verbessern.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>AKTIENGESELLSCHAFTEN &#8211; z.B. RWE und Naturstrom AG</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aktien sind eine einfache Form der Geldanlage und Beteiligung an einem Unternehmen bzw. Aktiengesellschaft (AG). Für einen Geldbetrag kann jeder Mensch Anteile an einem Unternehmen erwerben und mit diesen an einer Börse oder außerbörslich handeln. An die Aktien sind normalerweise auch Stimmrechte in der jährlich stattfindenden Hauptversammlung geknüpft. Auf diesen wird die Unternehmenspolitik bzw. das letzte Geschäftsjahr von den Aktionären abgesegnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Hauptversammlung wählt einen Aufsichtsrat aus drei bis 21 Personen. Der Aufsichtsrat bestellt einen Vorstand aus einer oder mehr Personen. Der Vorstand führt die Geschäfte der AG unter eigener Verantwortung, muss dem Aufsichtsrat Bericht erstatten und lässt sich von diesem in strategischen Fragen beraten.</p>
<p style="text-align: justify;">Je größer der Anteil am Unternehmen, je mehr Aktien man besitzt, desto mehr Gewicht hat man mit seinem Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Institutionelle Anleger und große Vermögen sind hier klar im Vorteil. Sie stellen die Großaktionäre. Der kleine Aktionär kann sich zwar in Interessensvereinigungen organisieren, doch meist hat sein Stimmrecht kaum Gewicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Gewinne der AG können unterschiedlich verwendet werden. Entweder sie werden thesauriert, werden also nicht ausgeschüttet oder ausgezahlt, sondern bleiben als Rücklage in der Gesellschaft, oder sie werden als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. Dabei erhält jeder Aktionär jährlich pro Aktie einen Geldbetrag, der sich am Gewinn orientiert. Dies stellt zusätzlich zu potentiellen Kurssteigerungen einer Aktie eine weitere Möglichkeit der Geldvermehrung dar. Beide Möglichkeiten zusammengefasst, heissen in der Wirtschaftswelt &#8220;Shareholder Value&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch geht es in der Unternehmenspolitik häufig nur um die kurzfristige Steigerung des Gewinns und damit auch des Aktienkurses. Aktien sind teilweise starken Kursschwankungen nach oben und unten ausgesetzt, mit etwas Glück und Geschick lassen sich hier schnell hohe Erträge realisieren, andererseits drohen auch hohe Verluste.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Aktionär des Energieriesen <a href="http://www.rwe.com" title="RWE AG" target="_blank" class="liexternal">RWE</a> kann man nur mit vielen Anteilen oder als Aktionärsvereinigung organisiert, Einfluss auf der Hauptversammlung nehmen und so Aufsichtsratsmitglieder stellen, die dann die Firmenpolitik aktiv mitgestalten können. Der normale Kleinaktionär hat allerdings in den meisten Fällen keinen direkten Einfluss. Wer sich wirklich an einem Unternehmen der Ökostrombranche beteiligen will, sollte von RWE oder den anderen großen Aktiengesellschaften die Finger lassen, denn es besteht auch nicht die Wahrscheinlichkeit, den Konzern als Aktionär von innen heraus zu verändern und umweltfreundlicher werden zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-987" title="Windkraftanlage" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/windkraftanlage.jpg" alt="Windkraftanlage" width="375" height="500" /></p>
<p style="text-align: justify;">Doch gibt es auch Aktiengesellschaften, wo der kleine Aktionär mehr Gehör finden kann. Die <a href="http://www.naturstrom.de/" title="Naturstrom AG" target="_blank" class="liexternal">Naturstrom AG</a> handelt ausschliesslich mit Ökostrom. Naturstrom besitzt eine geringe Marktkapitalisierung und nur um die 850 Aktionäre, darunter viele Kleinaktionäre. Außerdem wird die Aktie nicht an der Börse gehandelt. Bei fast allen Aktionären handelt es sich um engagierte Privatpersonen oder Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, diese haben alle das Ziel einer nachhaltigen klimafreundlichen Energieversorgung. Aktien der Naturstrom AG können beim <a href="http://www.umweltaktienhandel.de/kursliste/" title="Umweltaktienhandel - Kursliste" target="_blank" class="liexternal">Umweltaktienhandel</a> der Umweltfinanz AG gehandelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>GENOSSENSCHAFTEN &#8211; z.B. Greenpeace Energy und Energie in Bürgerhand</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Genossenschaften sind weder eine Personen-, noch eine Kapitalgesellschaft. Sie stellen einen wirtschaftlichen Verein dar. In der Generalversammlung der Genossenschaft hat jeder Genosse unabhängig von Größe seines Genossenschaftsanteils nur ein Stimmrecht. Somit können kapitalstarke Genossen mit vielen Anteilen überstimmt werden. Auf der Generalversammlung wird ein Aufsichtsrat mit mindestens drei Personen gewählt, der dann einen Vorstand aus mindestens zwei Personen bestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mögliche Gewinne (Jahresüberschüsse) werden entsprechend dem Geschäftsanteil gutgeschrieben, sie werden aber auch zur Bildung von Rücklagen benutzt, aber nicht für die Aufstockung des Eigenkapitals der Genossenschaft. Dies kann nur durch den Eintritt weiterer Genossen geschehen. Beim Austritt erhält man seinen Geschäftsanteil ausgezahlt. Genossen stehen oft in unmittelbaren wirtschaftlichen Beziehungen mit der Genossenschaft (z.B. Genossenschaftsbanken oder landwirtschaftliche Verwertungsgenossenschaften).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Genossenschaft <a href="http://www.greenpeace-energy.de/" title="Greenpeace Energy" target="_blank" class="liexternal">Greenpeace Energy</a> hat den Zweck umweltverträglichen und kostengünstigen Strom an ihre Kunden zu liefern und damit auch die Strukturen auf dem Energiemarkt zu verändern. Für den Preis von 55 Euro ist der Erwerb eines Anteils an der Genossenschaft möglich. Schon über 17.000 Mitglieder sind bei Greenpeace Energy organisiert. Statt einer Generalversammlung gibt es daher eine Vertreterversammlung aus mindestens 50 Vertretern.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Mitglied darf maximal 100 Anteile besitzen. Greenpeace Energy baut und betreibt über eine Tochterfirma umweltfreundliche Kraftwerke. Darunter befinden sich Photovoltaik- und Windkraftwerke mit einer Gesamtleistung von ca. 30 Megawatt. Ein Wasserkraftwerk befindet sich im Bau, weitere Projekte in der Planung. Diese Möglichkeit der Beteiligung und Förderung von ökologischer Stromerzeugung ist sicherlich sehr verlockend, da der Erwerb eines Anteils sehr günstig ist.<img class="size-full wp-image-985 aligncenter" title="Photovoltaikanlage" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/photovoltaikanlage.jpg" alt="Photovoltaikanlage" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Genossenschaft <a href="http://www.energie-in-buergerhand.de/" title="Genossenschaft &quot;Energie in Bürgerhand&quot;" target="_blank" class="liexternal">Energie in Bürgerhand</a> versucht aktuell große Teile des Unternehmens <a href="http://www.thuega.de/" title="Thüga AG" target="_blank" class="liexternal">Thüga AG</a> zu übernehmen und so Deutschlands fünftgrößter Energieanbieter zu werden. Mit 500 Euro ist der Erwerb eines Anteils an der Genossenschaft jedoch wesentlich teurer als bei Greenpeace Energy. Sollte die Übernahme gelingen, dann wäre ein neuer großer Spieler auf dem Energiemarkt, der gezielt auf erneuerbare Energieerzeugung umgestellt werden könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>STADTWERKE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Regel sind Stadtwerke gemeinnützige Betriebe, die auf kommunaler Ebene aktiv sind. Inzwischen wurden sie aber häufig ausgegliedert und in privatwirtschaftliche Formen einer GmbH oder AG überführt. Durch viele Privatisierungen in den letzten Jahren gibt es immer weniger Stadtwerke. Eine Beteiligung oder Einflussnahme ist für den einzelnen Bürger schwierig. Doch gerade in kleinen Kommunen sollte durch gezielte Nachfrage eine Beeinflussung der Unternehmenspolitik möglich sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ANLEIHEN / BETEILIGUNGEN</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Anleihen, auch Industrieobligationen, Rentenpapiere oder Teilschuldverschreibungen genannt, sind ein in mehrere Teile aufgespaltener Kredit an ein Unternehmen. Sie sind eine Form von Wertpapieren und haben meistens einen Nennbetrag von 1.000 Euro. Anleihen haben eine feste Laufzeit von mehreren Jahren und einen festen Zinssatz.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Anleihen besitzt der Halter kein Mitspracherecht, er ist nur Gläubiger des Unternehmens. Er kann aber natürlich vorher überlegen, was er für förderungswürdig hält und diesem Unternehmen eine Anleihe gewähren, so kann er indirekt Einfluss nehmen. Die direkte Beeinflussung der Unternehmenspolitik ist nicht möglich. Bei der Beiteiligung an Anlagen investiert der Käufer direkt in reale Werte und nicht in einen virtuellen Börsenkurs.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solche Anleihe gibt es beispielsweise bei <a href="http://www.solarmillennium.de/front_content.php?idcatart=1645&amp;client=1&amp;lang=1" title="Anleihe von Sollarmillenium" target="_blank" class="liexternal">Solarmillenium</a>, die damit vorrangig Solarthermie-Kraftwerke in den USA errichten wollen. Anleihen bergen aber teilweise ein hohes Risiko, der Schuldner könnte die Anleihe und/oder Zinsen nicht rechtzeitig oder nie zurückzahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Genussrechte, in verbriefter Form Genussscheine genannt, sind stille Beteiligungen. Die Verzinsung von Genussrechten orientiert sich am Unternehmensgewinn. Im Falle einer Insolvenz droht auch hier ein Totalverlust. <a href="http://www.umweltaktienhandel.de/home/Wertpapier_Angebot.php" title="Genussrechte bei der Umweltfinanz AG" target="_blank" class="liexternal">Genussrechte bietet z.B. die Umweltfinanz AG</a> für die <a href="http://www.windwaerts.de" title="Windwärts Energie GmbH" target="_blank" class="liexternal">Windwärts Energie GmbH</a> an. Auch als Besitzer von Genussrechten kann man keinen Einfluss auf die Unternehmenspolitik nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Über die <a href="http://www.gls.de/" title="GLS Bank" target="_blank" class="liexternal">GLS Bank</a> oder die <a href="http://www.umweltbank.de" title="Umweltbank" target="_blank" class="liexternal">Umweltbank</a> lassen sich weitere Anleihen, Genussrechte oder Fonds auffinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>EIGENE ANLAGE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer ein Haus mit günstiger Dachlage besitzt, kann dort Photovoltaikmodule installieren und somit selber zum Stromproduzenten werden. Landwirte können auf ausgewiesenen Flächen Windräder installieren. Auch gibt es die Möglichkeit sich zusammenzuschliessen und einen sogenannten Bürgerpark zu betreiben. Diese Möglichkeit ist sicherlich kostspielig, aber jeder kann so Stromproduzent werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>SONSTIGES &#8211; UniSolar und EWS</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Projekt <a href="http://www.unisolar-netzwerk.de/" title="UniSolar Netzwerk" target="_blank" class="liexternal">UniSolar</a> ist eine weitere Möglichkeit der Beteiligung an der Stromerzeugung. Hier werden in studentischer Regie Solaranlagen auf Universitätsgebäuden errichtet. Die Studierenden können gleichzeitig auch Betreibende der Anlagen sein. Finanziert werden die Anlagen über Mikrodarlehen der Studierenden. Das Geld wird verzinst zurückgezahlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Sonderfall stellen wohl die <a href="http://www.ews-schoenau.de/" title="EWS Schönau" target="_blank" class="liexternal">Elektrizitätswerke Schönau (EWS</a>) dar. Sie gingen aus der Anti-AKW-Bewegung und einer Bürgerinitiative hervor und befinden sich fest in Bürgerhand. Die Bürger aus der kleine Gemeinde Schönau im Schwarzwald wurden unter dem Namen Stromrebellen bundesweit bekannt. Die EWS sind heute ein großer Anbieter von Strom aus erneuerbarer Energie.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>FAZIT</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt eine Vielzahl an Beteiligungsmöglichkeiten an der Energieversorgung. Wer sich wirklich an umweltfreundlichen Energieunternehmen beteiligen will und dort die Unternehmenspolitik aktiv mitgestalten will, sollte Mitglied einer Genossenschaft werden oder sich in Betreibergesellschaften zusammentun. Auch der gezielte Erwerb von Aktien, Anleihen oder Genussrechten umweltfreundlicher Stromproduzenten kann ein richtiger Weg sein, dort kann dann aber kein Einfluss auf die Unternehmenspolitik genommen werden. Klar ist, dass man vorher schon bei einem Ökostromanbieter Kunde sein sollte. Die einfachste und wahrscheinlich erstmal teuerste Variante ist es, eine eigene Anlage auf dem Haus zu installieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Lieteratur:</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-variant: small-caps;">Schmalen, Helmut; Pechtl, Hans</span>: Grundlagen und Probleme der Betriebswirtschaft. 13. Auflage. Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart. 2006</p>
<p style="text-align: justify;">Herkunft der Fotos:</p>
<p style="text-align: justify;">Krümmel: <a href="http://www.flickr.com/photos/greenpeacehh/" rel="cc:attributionURL" class="liexternal">http://www.flickr.com/photos/greenpeacehh/</a> / <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">CC BY-ND 2.0<br />
</a>Solaranlage: <a href="http://www.flickr.com/photos/pink_dispatcher/" rel="cc:attributionURL" class="liexternal">http://www.flickr.com/photos/pink_dispatcher/</a> / <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0<br />
</a>Windkraftanlage: <a href="http://www.flickr.com/photos/tuxdriver/" rel="cc:attributionURL" class="liexternal">http://www.flickr.com/photos/tuxdriver/</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" rel="license" class="liexternal">CC BY-NC-SA 2.0</a></p>
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		<title>Gesammelte Energielinks 30.06.</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 12:12:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein paar lesenswerte Artikel über die Entwicklung in dem Energiesektor. # ÖKOBRANCHE ERWARTET SOLARBOOM IN DEUTSCHLAND Laut einer Studie des europäischen Branchenverbands EPIA, soll sich in den kommenden fünf Jahren die installierte Leistung von Solaranlagen in Deutschland mehr als verdreifachen. Durch preisgünstige Solarzellen aus Billiglohnländern wie China würden Photovoltaikanlagen immer preiswerter. Im Jahr 2013 wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p>Ein paar lesenswerte Artikel über die Entwicklung in dem Energiesektor.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong># ÖKOBRANCHE ERWARTET SOLARBOOM IN DEUTSCHLAND</strong><a title="Spiegel Online: Ökobranche erwartet Solarboom in Deutschland" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632644,00.html" target="_blank"><br />
</a>Laut einer Studie des europäischen Branchenverbands EPIA, soll sich in den kommenden fünf Jahren die installierte Leistung von Solaranlagen in Deutschland mehr als verdreifachen. Durch preisgünstige Solarzellen aus Billiglohnländern wie China würden Photovoltaikanlagen immer preiswerter. Im Jahr 2013 wird mit einer installierten Leistung von 17.000 Megawatt gerechnet. Das würde ausreichen, um zwei Kernkraftwerke zu ersetzen (dabei wird angenommen, dass pro Tag nur drei Stunden die Sonne scheint). Im Gegenzug kämen auf die Verbraucher durch die garantierte Einspeisevergütung allerdings hohe Zusatzkosten zu.<br />
Weiterlesen auf: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632644,00.html" title="Spiegel Online: Ökobranche erwartet Solarboom in Deutschland" target="_blank" class="liexternal">Spiegel Online</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong># WINDKRAFT KÖNNTE MEHR ENERGIE LIEFERN ALS WELT VEBRAUCHT</strong><br />
Laut einerÂ aktuellen Analyse eines internationalen Forscherteams mit Wissenschaftlern aus Großbritannien, den USA und Finnland, veröffentlicht an der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS), könnte die Windkraft schon heute den weltweiten Energiebedarf decken.<br />
Weiterlesen auf: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30580/1.html" title="Windkraft - die Lösung all unserer Energieprobleme?" target="_blank" class="liexternal">Telepolis</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong># Â PROTOTYP VON PICCARDS SOLARFLUGZEUG FAST STARTKLAR<br />
</strong>Letztes Jahr auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin ITB sahen wir den <a href="http://www.daburna.de/blog/2008/03/07/itb-tag-3-auftritt-der-visionaere/" title="ITB Tag 3 Auftritt der Visionäre" target="_blank" class="liinternal">Visionär Bertrand Piccard</a> und waren so begeistert, dass wir uns Autogramme geholt haben. Nun berichtet der Spiegel, dass Piccard einen Prototyp seines Solarflugzeuges demnächst testen wird.<br />
Weiterlesen auf: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,631870,00.html" title="Umrundung der Welt mit Solarflugzeug geplant" target="_blank" class="liexternal">Spiegel Online</a> und <a href="http://www.solarimpulse.com/common/documents/news_affich.php?lang=de&amp;group=news&amp;IdArticle=63" title="Prototyp von Solarflugzeug enthüllt" target="_blank" class="liexternal">Solarimpulse</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong># SOLARSTROM AUS DER SAHARA?<br />
</strong>Global Player wie Deutsche Bank, Münchener Rück, Siemens und RWE haben sich unter dem Namen <a href="http://www.desertec.org/" title="Desertec" target="_blank" class="liexternal">Desertec</a> zusammengeschlossen und wollen in Nordafrika solarthermische Kraftwerke errichten. Es klingt wie die Realisierung eines lang geträumten Traums von Umweltschützern. Bis 2050 sollen so 15 Prozent des gesamteuropäischen Strombedarfs durch Solarthermie in Nordafrika gedeckt werden. Mit 400 Milliarden Euro an Gesamtkosten werden gerechnet. Gleichzeitig kommen selbst aus den beteiligten Konzernen kritische Stimmen auf.<br />
Weiterlesen auf: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,630981,00.html" title="Strom aus der Wüste" target="_blank" class="liexternal">Spiegel Online</a> und nochmal <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632377,00.html" title="Kritik an Solarstrom aus der Wüste" target="_blank" class="liexternal">Spiegel Online</a>
</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>39 Prozent Strom aus Windkraft in MV</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 21:43:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich anÂ  und betrug 2008 bereits 15 Prozent. Einen wichtigen Anteil an dieser Entwicklung hat die Windenergie. Nun sind die neusten Zahlen der Windenergie für 2008 veröffentlicht worden. 2008 hatte die Windkraft einen potentiellen (!) Anteil am Nettostromverbrauch von 7,95 Prozent. Aufgegliedert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Der <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2142/umfrage/anteil-erneuerbarer-energien-am-bruttostromverbrauch-seit-1992/" title="Anteil der erneuerbaren Energien an Stromproduktion" target="_blank" class="liexternal">Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion</a> in Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich anÂ  und <a href="http://www.daburna.de/blog/2009/01/28/15-prozent-strom-aus-erneuerbarer-energie-in-2008/" title="15 Prozent Strom aus erneuerbarer Energie" target="_blank" class="liinternal">betrug 2008 bereits 15 Prozent</a>. Einen wichtigen Anteil an dieser Entwicklung hat die Windenergie. Nun sind die neusten <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/127138" title="Jahresbilanz Windenergie" target="_blank" class="liexternal">Zahlen der Windenergie für 2008</a> veröffentlicht worden. 2008 hatte die Windkraft einen potentiellen (!) Anteil am <a href="http://www.stadtwerke-herne.de/index/privatkunden/energieinfos/energielexikon/nettostromverbrauch.html" title="Erklärung Nettostromverbrauch" target="_blank" class="liexternal">Nettostromverbrauch</a> von 7,95 Prozent. Aufgegliedert nach Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede.Â  Das Land Sachsen-Anhalt konnte 42,47, Mecklenburg-Vorpommern 39,29 und Schleswig-Holstein 38,24 Prozent seines Nettostromverbrauchs durch Windkraft decken. Schlußlicht ist Stadtstaat Berlin mit 0 Prozent.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 389px"><a href="http://www.daburna.de/Bilder/Blog/anteil_wind_stromverbrauch.png" class="liimagelink"><img title="Anteil der Windenergie am Stromverbrauch nach Bundesländern" src="http://www.daburna.de/Bilder/Blog/anteil_wind_stromverbrauch.png" alt="Anteil Windenergie am Stromverbrauch" width="379" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Anteil Windenergie am Stromverbrauch. Quelle: www.dewi.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bei der Betrachtung der Werte muß beachtet werden, daß die Bundesländer durch ihre Größe, Wirtschaft und Bevölkerung verschiedene Verbrauchswerte haben. So sind zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen mehr Windräder und Leistung installiert als in vielen anderen Bundesländern. Durch den höheren Strombedarf landet das Land beim Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung aber nur auf Platz 9. Auch geographische Gegebenheiten sorgen für mehr oder weniger Windausbeute oder Platz für neue Anlagen.  Den kompletten Bericht gibt es <a href="http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/statistiken/WE%20Deutschland/DEWI-Statistik_gesamt_2008.pdf" title="Windstatistik 2008" target="_blank" class="lipdf">hier</a> als PDF.</p>
<p style="text-align: justify;">Und während diese Zahlen ein positives Bild der Windenergie zeichnen, titelt der SPIEGEL &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,606532,00.html" title="SPIEGEL: Windräder bringen nichts für CO2-Ziel" target="_blank" class="liexternal">Windräder bringen nichts für CO2-Ziel</a>&#8220;. <a href="http://sebastiankeil.wordpress.com/2009/02/10/grober-unfug-am-journalismus-und-klimawandel/" title="Grober Unfug am Journalismus und Klimawandel" target="_blank" class="liexternal">Sebastian Keil</a> hat sich näher mit dem Artikel auseinander gesetzt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Herr Waldermann vermischt hier Äpfel mit Birnen und freut sich über das Ergebenis, ist ja auch lecker, so ein Obstkuchen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
</div>
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