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	<title>daburnas Logbuch &#187; Strom</title>
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		<title>proWindgas als Energiespeicher *Update*</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 12:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daburna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gegner des schnellen Ausbaus der erneuerbaren Energien haben recht: Wind weht nicht nur dann, wenn Strom benötigt wird. Daher werden Windkraftanlagen, sobald mehr Strom produziert, als verbraucht wird, gedrosselt oder komplett abgeschaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Die Gegner des schnellen Ausbaus der erneuerbaren Energien haben recht: Wind weht nicht nur dann, wenn Strom benötigt wird. Daher werden Windkraftanlagen, sobald mehr Strom produziert, als verbraucht wird, gedrosselt oder komplett abgeschaltet. Es ist einfacher diese Kleinanlagen abzuschalten als ein Kohlekraftwerk runterzufahren und bei Mehrbedarf wieder anspringen zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland deckten die erneuerbare Energien 2010 <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/04/PD11__144__433,templateId=renderPrint.psml" title="Erneuerbare Energien deckten 2010 rund 17% des deutschen Stromverbrauchs" target="_blank" class="liexternal">16,9 Prozent des Bruttostromverbrauchs</a>. Der Anteil könnte höher liegen, wenn die zuviel produzierte Strommenge gespeichert werden und im Bedarfsfall verbraucht werden kann. Der Energieversorger <a href="http://www.greenpeace-energy.de/" title="Greenpeace Energy eG" target="_blank" class="liexternal">Greenpeace Energy eG</a> hat dieses Problem erkannt und will die erneuerbaren Energien effizienter machen. Dazu wird es ab Oktober 2011 das Angebot <em>pro</em>Windgas geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei <em>pro</em>Windgas soll überschüssiger Strom Wasser mittels Elektrolyse in die Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff aufspalten. Der so erzeugte Wasserstoff kann dann in das Erdgasnetz eingespeist werden und dort verbraucht werden. Zwar geht bei diesem Prozess Energie verloren. Doch im Gegensatz zur Abschaltung von Windkraftanlagen bei Überproduktion kann der erzeugte Strom effektiv genutzt werden. Wasserstoff nimmt in dieser Vision die Funktion als Energiespeicher ein.</p>
<div id="attachment_2458" class="wp-caption aligncenter" style="width: 625px"><img class="size-full wp-image-2458" title="So funktioniert proWindgas" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/prowindgas.jpg" alt="So funktioniert proWindgas" width="615" height="286" /><p class="wp-caption-text">So funktioniert proWindgas. Grafik und Illustration Carsten Raffel/Greenpeace Energy</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Preis von <em>pro</em>Windgas steht noch nicht fest. <a href="https://greenpeace-energy.de/windgas/vormerken-fuer-prowindgas.html" title="Vormerken für proWindgas" target="_blank" class="liexternal">Interessenten können sich aber schon jetzt auf der Website von Greenpeace Energy vormerken lassen</a> und werden so über die Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten. Greenpeace Energy sieht <em>pro</em>Windgas für Gaskunden als ökologisch sinnvolle Alternative zu Biogas an, das viel zu häufig aus Intensivlandwirtschaft und Massentierhaltung stamme.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="615" height="350" src="http://www.youtube.com/embed/2IViXkAu7mk" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Update 14.04.2011 17:30 Uhr:</strong> Erste Pilotanlagen sollen bereits 2011 in Betrieb gehen. Ab 2013 soll eine Anlage im regulären Betrieb Wasserstoff ins Netz einspeisen. Für <em>pro</em>Windgas wird ein geplanter Aufschlag von 0,5 ct./kWh brutto angesetzt. Damit soll die Nachfrageförderung von Mikro-BHKWs und insbesondere Wasserstofferzeugungsanlagen finanziert werden. Weitere Details gibt es bei <a href="http://www.greenpeace-energy.de/windgas/fragen-antworten.html" title="Windgas: Fragen und Antworten" target="_blank" class="liexternal">Fragen und Antworten</a>. Einen ähnlichen Weg geht die Firma ENERTRAG mit ihrem <a href="https://www.enertrag.com/projektentwicklung/hybridkraftwerk.html" title="Hybridkraftwerk von ENERTRAG" target="_blank" class="liexternal">Hybridkraftwerk</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Ich bin Anteilseigner von Greenpeace Energy eG und habe daher auch ein monetäres Interesse daran, dass dieses Produkt gut funktioniert.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Grafik und Illustration Carsten Raffel/Greenpeace Energy</p>
</div>
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		<title>Nutzt du Ökostrom? Kreuze an: Ja, Nein, Vielleicht.</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 09:00:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Viele Menschen setzen aktuell nicht nur auf Demos oder Mahnwachen ein Zeichen gegen Atomenergie. Nutzt ihr bereits Ökostrom oder wollt ihr demnächst umsteigen? Dazu habe ich eine kurze Umfrage erstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: center;"><img class="wp-image-985 size-full aligncenter" title="Photovoltaikanlage" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/photovoltaikanlage.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p style="text-align: justify;">Viele Menschen setzen aktuell nicht nur auf Demos oder Mahnwachen ein Zeichen gegen Atomenergie. Sie wechseln den Stromanbieter und verzichten bewusst auf Atomstrom. Laufzeitverlängerung, Moratorium der Laufzeitverlängerung und vor allem die Atomkatastrophe in Fukushima haben das Vertrauen in Politik, Atomenergie und deren Sicherheit nachhaltig erschüttert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie sieht es aber bei meinen Leserinnen und Lesern aus? Nutzt ihr bereits Ökostrom oder wollt ihr demnächst umsteigen? Dazu habe ich eine kurze Umfrage erstellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer wechseln möchte, kann sich intensiver mit dem Thema auf <a href="http://www.atomausstieg-selber-machen.de/" title="Atomausstieg selber machen" target="_blank" class="liexternal">www.atomausstieg-selber-machen.de</a>, in <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/einfach-online-wechseln/" title="Einfach online wechseln" target="_blank" class="liexternal">diesem Artikel der taz</a> oder beim <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=91691&amp;site=3790&amp;type=text&amp;tnb=6" title="Stromanbietervergleich bei Verivox" target="_blank" class="liexternal">Tarifvergleichsportal Verivox</a><img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=91691&amp;site=3790&amp;type=text&amp;tnb=6&amp;js=1" border="0" alt="" width="1" height="1" />informieren. Schon mit kleinen Beträgen kann man auch auf anderem Weg an der Energiewende mitarbeiten, beispielsweise mit 55 Euro als Genossenschaftsmitglied bei Greenpeace Energy eG. Zu den <a href="http://www.daburna.de/blog/2009/07/09/beteiligungsmodelle-an-der-energieversorgung/" title="Beteligungsmodelle an der Energieversorgung" target="_self" class="liinternal">verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten an der Energieversorgung</a> habe ich vor fast zwei Jahren eine kleine Übersicht geschrieben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Foto</span>: <a href="http://www.flickr.com/photos/pink_dispatcher/" rel="cc:attributionURL" class="liexternal">pink_dispatcher</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" rel="license" class="liexternal">CC BY-SA 2.0</a></p>
</div>
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</ul>

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		<title>Ungleiche Strompreisentwicklung</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 09:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daburna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welcher Stromkunde hat eigentlich in den letzten 10 bis 12 Monaten von gesunkenen Kosten profitiert? Wurde bei einem Stromanbieter für Privatkunden der Strompreis gesenkt? Die Preise für die drei großen fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle sind seit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise kräftig gefallen, was sich auch direkt auf den Erzeugerpreis für Strom auswirken sollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Welcher Stromkunde hat eigentlich in den letzten 10 bis 12 Monaten von gesunkenen Kosten profitiert? Wurde bei einem Stromanbieter für Privatkunden der Strompreis gesenkt? Die Preise für die drei großen fossilen Energieträger <a href="http://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis" title="Ölpreis" target="_blank" class="liexternal">Öl</a>, Gas und <a href="http://www.bafa.de/bafa/de/energie/steinkohle/statistiken/index.html" title="Steinkohle Preis: Statistik" target="_blank" class="liexternal">Kohle</a> sind seit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise kräftig gefallen, was sich auch direkt auf den Erzeugerpreis für Strom auswirken sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Sinkende Rohstoffkosten führen zu sinkenden Erzeugerpreisen. So lernt man das in der Betriebswirtschaftslehre. Diese werden aber aktuell nicht an die Privatkunden weitergegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Argument der Stromanbieter ist, dass sie den aktuell verbrauchten Strom schon teilweise mehrere Jahre im Voraus kaufen. Das bedeutet, der Strom, den du aktuell verbrauchst, da dein PC läuft, um diesen Artikel zu lesen, wurde bspw. bereits im Januar 2008 eingekauft. Damals waren die Preise an der Strombörse noch höher als heute. Dem Zufolge müssten die Strompreise aber spätestens zum Jahreswechsel sinken.</p>
<p style="text-align: justify;">Was Privatkunden bisher verweigert wurde, haben Großabnehmer schon bekommen. Im Vergleich zum August 2008 sind für sie die Strompreise bis zum Juli 2009 <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,653394,00.html" title="Strompreis für Unternehmen gesunken" target="_blank" class="liexternal">um 8,5 Prozent gesunken</a>. Private Haushalte zahlten dagegen 5,8 Prozent mehr. Wieso kann an Unternehmen der gesunkene Strompreis weitergegeben werden und an Privatabnehmer nicht? Gewinnmaximierung und die Abschöpfung der maximalen Zahlungsbereitschaft ist die Lösung.</p>
<p style="text-align: justify;">Da sollte doch jeder mal seinen Stromverbrauch checken. Ich werde sowieso noch meinen eigenen Stromverbrauch messen. Mit einem einfachen Messtechnik-Verfahren kann ich meinen eigentlichen Stromverbrauch gut messen. Also lasst euch nicht weiter abzocken, sondern wechselt den Anbieter. Am besten gleich zu einem Ökostromanbieter. Dort ist der <a href="http://www.atomausstieg-selber-machen.de" title="Atomausstieg selber machen" target="_blank" class="liexternal">Atomausstieg schon vorgezogen worden</a>.</p>
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</ul>

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		<title>Beteiligungsmodelle an der Energieversorgung</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 15:21:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wem es nicht mehr ausreicht nur (Öko-)strom zu beziehen, sondern den Wunsch hat, sich direkt an den Stromkonzernen zu beteiligen und die Unternehmenspolitik aktiv mitzugestalten, der sollte einen Blick auf die verschiedenen Beteiligungsmodelle werfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Wem es nicht mehr ausreicht nur (Öko-)strom zu beziehen, sondern den Wunsch hat, sich direkt an den Stromkonzernen zu beteiligen und die Unternehmenspolitik aktiv mitzugestalten, der sollte einen Blick auf die verschiedenen Beteiligungsmodelle werfen.</p>
<div id="attachment_986" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-986  " title="Atomkraftwerk Krümmel" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/kruemmel.jpg" alt="Atomkraftwerk Krümmel" width="400" height="334" /><p class="wp-caption-text">Atomkraftwerk Krümmel: Jetzt abschalten!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Gerade die Diskussion um die Sicherheit und Risiken der Atomkraft im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk Krümmel hat gezeigt, dass die großen Strommonopolisten ihre markbeherrschende Stellung missbrauchen und viele Menschen ihnen misstrauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer den Strommix in Deutschland weg von Atomkraft und Kohle hin zu erneuerbaren Energien und klimafreundlicher Energie beeinflussen will, kann das nicht nur durch gezielte Nachfrage als Abnehmer, sondern auch durch Beteiligung an den Konzernen oder Kraftwerken.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten sich an Stromkonzernen zu beteiligen. Der einfachste Weg dazu ist sicherlich der Kauf eines Anteils an dem Unternehmen. Im Folgenden werden mehrere Unternehmen beispielhaft herausgenommen und besprochen. Dabei wird jedes Beteiligungsmodell vorgestellt und einige Vor- und Nachteile genannt. Es geht nicht darum, wie das eingesetzte Kapital am schnellsten und höchsten verzinst wird. Ich stelle dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit und lasse mich auch gerne duch gelernte Betriebswirte und Ökonomen in meinen Ausführungen verbessern.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>AKTIENGESELLSCHAFTEN &#8211; z.B. RWE und Naturstrom AG</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aktien sind eine einfache Form der Geldanlage und Beteiligung an einem Unternehmen bzw. Aktiengesellschaft (AG). Für einen Geldbetrag kann jeder Mensch Anteile an einem Unternehmen erwerben und mit diesen an einer Börse oder außerbörslich handeln. An die Aktien sind normalerweise auch Stimmrechte in der jährlich stattfindenden Hauptversammlung geknüpft. Auf diesen wird die Unternehmenspolitik bzw. das letzte Geschäftsjahr von den Aktionären abgesegnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Hauptversammlung wählt einen Aufsichtsrat aus drei bis 21 Personen. Der Aufsichtsrat bestellt einen Vorstand aus einer oder mehr Personen. Der Vorstand führt die Geschäfte der AG unter eigener Verantwortung, muss dem Aufsichtsrat Bericht erstatten und lässt sich von diesem in strategischen Fragen beraten.</p>
<p style="text-align: justify;">Je größer der Anteil am Unternehmen, je mehr Aktien man besitzt, desto mehr Gewicht hat man mit seinem Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Institutionelle Anleger und große Vermögen sind hier klar im Vorteil. Sie stellen die Großaktionäre. Der kleine Aktionär kann sich zwar in Interessensvereinigungen organisieren, doch meist hat sein Stimmrecht kaum Gewicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Gewinne der AG können unterschiedlich verwendet werden. Entweder sie werden thesauriert, werden also nicht ausgeschüttet oder ausgezahlt, sondern bleiben als Rücklage in der Gesellschaft, oder sie werden als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. Dabei erhält jeder Aktionär jährlich pro Aktie einen Geldbetrag, der sich am Gewinn orientiert. Dies stellt zusätzlich zu potentiellen Kurssteigerungen einer Aktie eine weitere Möglichkeit der Geldvermehrung dar. Beide Möglichkeiten zusammengefasst, heissen in der Wirtschaftswelt &#8220;Shareholder Value&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch geht es in der Unternehmenspolitik häufig nur um die kurzfristige Steigerung des Gewinns und damit auch des Aktienkurses. Aktien sind teilweise starken Kursschwankungen nach oben und unten ausgesetzt, mit etwas Glück und Geschick lassen sich hier schnell hohe Erträge realisieren, andererseits drohen auch hohe Verluste.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Aktionär des Energieriesen <a href="http://www.rwe.com" title="RWE AG" target="_blank" class="liexternal">RWE</a> kann man nur mit vielen Anteilen oder als Aktionärsvereinigung organisiert, Einfluss auf der Hauptversammlung nehmen und so Aufsichtsratsmitglieder stellen, die dann die Firmenpolitik aktiv mitgestalten können. Der normale Kleinaktionär hat allerdings in den meisten Fällen keinen direkten Einfluss. Wer sich wirklich an einem Unternehmen der Ökostrombranche beteiligen will, sollte von RWE oder den anderen großen Aktiengesellschaften die Finger lassen, denn es besteht auch nicht die Wahrscheinlichkeit, den Konzern als Aktionär von innen heraus zu verändern und umweltfreundlicher werden zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-987" title="Windkraftanlage" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/windkraftanlage.jpg" alt="Windkraftanlage" width="375" height="500" /></p>
<p style="text-align: justify;">Doch gibt es auch Aktiengesellschaften, wo der kleine Aktionär mehr Gehör finden kann. Die <a href="http://www.naturstrom.de/" title="Naturstrom AG" target="_blank" class="liexternal">Naturstrom AG</a> handelt ausschliesslich mit Ökostrom. Naturstrom besitzt eine geringe Marktkapitalisierung und nur um die 850 Aktionäre, darunter viele Kleinaktionäre. Außerdem wird die Aktie nicht an der Börse gehandelt. Bei fast allen Aktionären handelt es sich um engagierte Privatpersonen oder Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, diese haben alle das Ziel einer nachhaltigen klimafreundlichen Energieversorgung. Aktien der Naturstrom AG können beim <a href="http://www.umweltaktienhandel.de/kursliste/" title="Umweltaktienhandel - Kursliste" target="_blank" class="liexternal">Umweltaktienhandel</a> der Umweltfinanz AG gehandelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>GENOSSENSCHAFTEN &#8211; z.B. Greenpeace Energy und Energie in Bürgerhand</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Genossenschaften sind weder eine Personen-, noch eine Kapitalgesellschaft. Sie stellen einen wirtschaftlichen Verein dar. In der Generalversammlung der Genossenschaft hat jeder Genosse unabhängig von Größe seines Genossenschaftsanteils nur ein Stimmrecht. Somit können kapitalstarke Genossen mit vielen Anteilen überstimmt werden. Auf der Generalversammlung wird ein Aufsichtsrat mit mindestens drei Personen gewählt, der dann einen Vorstand aus mindestens zwei Personen bestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mögliche Gewinne (Jahresüberschüsse) werden entsprechend dem Geschäftsanteil gutgeschrieben, sie werden aber auch zur Bildung von Rücklagen benutzt, aber nicht für die Aufstockung des Eigenkapitals der Genossenschaft. Dies kann nur durch den Eintritt weiterer Genossen geschehen. Beim Austritt erhält man seinen Geschäftsanteil ausgezahlt. Genossen stehen oft in unmittelbaren wirtschaftlichen Beziehungen mit der Genossenschaft (z.B. Genossenschaftsbanken oder landwirtschaftliche Verwertungsgenossenschaften).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Genossenschaft <a href="http://www.greenpeace-energy.de/" title="Greenpeace Energy" target="_blank" class="liexternal">Greenpeace Energy</a> hat den Zweck umweltverträglichen und kostengünstigen Strom an ihre Kunden zu liefern und damit auch die Strukturen auf dem Energiemarkt zu verändern. Für den Preis von 55 Euro ist der Erwerb eines Anteils an der Genossenschaft möglich. Schon über 17.000 Mitglieder sind bei Greenpeace Energy organisiert. Statt einer Generalversammlung gibt es daher eine Vertreterversammlung aus mindestens 50 Vertretern.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Mitglied darf maximal 100 Anteile besitzen. Greenpeace Energy baut und betreibt über eine Tochterfirma umweltfreundliche Kraftwerke. Darunter befinden sich Photovoltaik- und Windkraftwerke mit einer Gesamtleistung von ca. 30 Megawatt. Ein Wasserkraftwerk befindet sich im Bau, weitere Projekte in der Planung. Diese Möglichkeit der Beteiligung und Förderung von ökologischer Stromerzeugung ist sicherlich sehr verlockend, da der Erwerb eines Anteils sehr günstig ist.<img class="size-full wp-image-985 aligncenter" title="Photovoltaikanlage" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/photovoltaikanlage.jpg" alt="Photovoltaikanlage" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Genossenschaft <a href="http://www.energie-in-buergerhand.de/" title="Genossenschaft &quot;Energie in Bürgerhand&quot;" target="_blank" class="liexternal">Energie in Bürgerhand</a> versucht aktuell große Teile des Unternehmens <a href="http://www.thuega.de/" title="Thüga AG" target="_blank" class="liexternal">Thüga AG</a> zu übernehmen und so Deutschlands fünftgrößter Energieanbieter zu werden. Mit 500 Euro ist der Erwerb eines Anteils an der Genossenschaft jedoch wesentlich teurer als bei Greenpeace Energy. Sollte die Übernahme gelingen, dann wäre ein neuer großer Spieler auf dem Energiemarkt, der gezielt auf erneuerbare Energieerzeugung umgestellt werden könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>STADTWERKE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Regel sind Stadtwerke gemeinnützige Betriebe, die auf kommunaler Ebene aktiv sind. Inzwischen wurden sie aber häufig ausgegliedert und in privatwirtschaftliche Formen einer GmbH oder AG überführt. Durch viele Privatisierungen in den letzten Jahren gibt es immer weniger Stadtwerke. Eine Beteiligung oder Einflussnahme ist für den einzelnen Bürger schwierig. Doch gerade in kleinen Kommunen sollte durch gezielte Nachfrage eine Beeinflussung der Unternehmenspolitik möglich sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ANLEIHEN / BETEILIGUNGEN</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Anleihen, auch Industrieobligationen, Rentenpapiere oder Teilschuldverschreibungen genannt, sind ein in mehrere Teile aufgespaltener Kredit an ein Unternehmen. Sie sind eine Form von Wertpapieren und haben meistens einen Nennbetrag von 1.000 Euro. Anleihen haben eine feste Laufzeit von mehreren Jahren und einen festen Zinssatz.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Anleihen besitzt der Halter kein Mitspracherecht, er ist nur Gläubiger des Unternehmens. Er kann aber natürlich vorher überlegen, was er für förderungswürdig hält und diesem Unternehmen eine Anleihe gewähren, so kann er indirekt Einfluss nehmen. Die direkte Beeinflussung der Unternehmenspolitik ist nicht möglich. Bei der Beiteiligung an Anlagen investiert der Käufer direkt in reale Werte und nicht in einen virtuellen Börsenkurs.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solche Anleihe gibt es beispielsweise bei <a href="http://www.solarmillennium.de/front_content.php?idcatart=1645&amp;client=1&amp;lang=1" title="Anleihe von Sollarmillenium" target="_blank" class="liexternal">Solarmillenium</a>, die damit vorrangig Solarthermie-Kraftwerke in den USA errichten wollen. Anleihen bergen aber teilweise ein hohes Risiko, der Schuldner könnte die Anleihe und/oder Zinsen nicht rechtzeitig oder nie zurückzahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Genussrechte, in verbriefter Form Genussscheine genannt, sind stille Beteiligungen. Die Verzinsung von Genussrechten orientiert sich am Unternehmensgewinn. Im Falle einer Insolvenz droht auch hier ein Totalverlust. <a href="http://www.umweltaktienhandel.de/home/Wertpapier_Angebot.php" title="Genussrechte bei der Umweltfinanz AG" target="_blank" class="liexternal">Genussrechte bietet z.B. die Umweltfinanz AG</a> für die <a href="http://www.windwaerts.de" title="Windwärts Energie GmbH" target="_blank" class="liexternal">Windwärts Energie GmbH</a> an. Auch als Besitzer von Genussrechten kann man keinen Einfluss auf die Unternehmenspolitik nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Über die <a href="http://www.gls.de/" title="GLS Bank" target="_blank" class="liexternal">GLS Bank</a> oder die <a href="http://www.umweltbank.de" title="Umweltbank" target="_blank" class="liexternal">Umweltbank</a> lassen sich weitere Anleihen, Genussrechte oder Fonds auffinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>EIGENE ANLAGE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer ein Haus mit günstiger Dachlage besitzt, kann dort Photovoltaikmodule installieren und somit selber zum Stromproduzenten werden. Landwirte können auf ausgewiesenen Flächen Windräder installieren. Auch gibt es die Möglichkeit sich zusammenzuschliessen und einen sogenannten Bürgerpark zu betreiben. Diese Möglichkeit ist sicherlich kostspielig, aber jeder kann so Stromproduzent werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>SONSTIGES &#8211; UniSolar und EWS</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Projekt <a href="http://www.unisolar-netzwerk.de/" title="UniSolar Netzwerk" target="_blank" class="liexternal">UniSolar</a> ist eine weitere Möglichkeit der Beteiligung an der Stromerzeugung. Hier werden in studentischer Regie Solaranlagen auf Universitätsgebäuden errichtet. Die Studierenden können gleichzeitig auch Betreibende der Anlagen sein. Finanziert werden die Anlagen über Mikrodarlehen der Studierenden. Das Geld wird verzinst zurückgezahlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Sonderfall stellen wohl die <a href="http://www.ews-schoenau.de/" title="EWS Schönau" target="_blank" class="liexternal">Elektrizitätswerke Schönau (EWS</a>) dar. Sie gingen aus der Anti-AKW-Bewegung und einer Bürgerinitiative hervor und befinden sich fest in Bürgerhand. Die Bürger aus der kleine Gemeinde Schönau im Schwarzwald wurden unter dem Namen Stromrebellen bundesweit bekannt. Die EWS sind heute ein großer Anbieter von Strom aus erneuerbarer Energie.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>FAZIT</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt eine Vielzahl an Beteiligungsmöglichkeiten an der Energieversorgung. Wer sich wirklich an umweltfreundlichen Energieunternehmen beteiligen will und dort die Unternehmenspolitik aktiv mitgestalten will, sollte Mitglied einer Genossenschaft werden oder sich in Betreibergesellschaften zusammentun. Auch der gezielte Erwerb von Aktien, Anleihen oder Genussrechten umweltfreundlicher Stromproduzenten kann ein richtiger Weg sein, dort kann dann aber kein Einfluss auf die Unternehmenspolitik genommen werden. Klar ist, dass man vorher schon bei einem Ökostromanbieter Kunde sein sollte. Die einfachste und wahrscheinlich erstmal teuerste Variante ist es, eine eigene Anlage auf dem Haus zu installieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Lieteratur:</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-variant: small-caps;">Schmalen, Helmut; Pechtl, Hans</span>: Grundlagen und Probleme der Betriebswirtschaft. 13. Auflage. Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart. 2006</p>
<p style="text-align: justify;">Herkunft der Fotos:</p>
<p style="text-align: justify;">Krümmel: <a href="http://www.flickr.com/photos/greenpeacehh/" rel="cc:attributionURL" class="liexternal">http://www.flickr.com/photos/greenpeacehh/</a> / <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">CC BY-ND 2.0<br />
</a>Solaranlage: <a href="http://www.flickr.com/photos/pink_dispatcher/" rel="cc:attributionURL" class="liexternal">http://www.flickr.com/photos/pink_dispatcher/</a> / <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0<br />
</a>Windkraftanlage: <a href="http://www.flickr.com/photos/tuxdriver/" rel="cc:attributionURL" class="liexternal">http://www.flickr.com/photos/tuxdriver/</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" rel="license" class="liexternal">CC BY-NC-SA 2.0</a></p>
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		<title>Solarstrom ab 2012 billiger als Normalstrom</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 15:42:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun prognostiziert die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), dass Solarstrom ab 2012 sogar billiger sein kann als herkömmlicher Strom. Die Netzparität steht also kurz bevor. Fallende Modulpreise und &#8220;Billigsolarzellen&#8221; liessen schon im März erahnen, dass die Produktionskosten für den Strom aus der Sonne immer weiter sinken. Der Anteil der erneuerbaren Energien von 14,8 Prozent im letzten Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Nun prognostiziert die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), dass <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/solarstrom-wird-konkurrenzfaehig/" title="taz: Solarstrom wird konkurrenzfähig" target="_blank" class="liexternal">Solarstrom ab 2012 sogar billiger</a> sein kann als herkömmlicher Strom. Die Netzparität steht also kurz bevor. <a href="http://www.daburna.de/blog/2009/03/20/energielinkdump/" title="Energielinkdump" target="_blank" class="liinternal">Fallende Modulpreise und &#8220;Billigsolarzellen&#8221;</a> liessen schon im März erahnen, dass die Produktionskosten für den Strom aus der Sonne immer weiter sinken. Der <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/137851" title="Telepolis: Jahresstatistik erneuerbare Energien 2008" target="_blank" class="liexternal">Anteil der erneuerbaren Energien</a> von 14,8 Prozent im letzten Jahr wird also weiter steigen. Technische und politische Lösungen für die Speicherung nicht-genutzten Stroms müssen nun forciert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Interessant ist auch der folgende Satz im taz-Artikel:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und im Jahr 2020 wird es sogar billiger sein, CO2 durch Fotovoltaik zu vermeiden als durch Abtrennung des Abgases in Kohlekraftwerken, genannt Carbon Capture and Storage (CCS).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Also lieber auf Solarstrom und weitere Maßnahmen setzen, als ein eher fragwürdiges Verfahren einführen und Kohlekraftwerke bauen!</p>
</div>
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		<title>39 Prozent Strom aus Windkraft in MV</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 21:43:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich anÂ  und betrug 2008 bereits 15 Prozent. Einen wichtigen Anteil an dieser Entwicklung hat die Windenergie. Nun sind die neusten Zahlen der Windenergie für 2008 veröffentlicht worden. 2008 hatte die Windkraft einen potentiellen (!) Anteil am Nettostromverbrauch von 7,95 Prozent. Aufgegliedert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Der <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2142/umfrage/anteil-erneuerbarer-energien-am-bruttostromverbrauch-seit-1992/" title="Anteil der erneuerbaren Energien an Stromproduktion" target="_blank" class="liexternal">Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion</a> in Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich anÂ  und <a href="http://www.daburna.de/blog/2009/01/28/15-prozent-strom-aus-erneuerbarer-energie-in-2008/" title="15 Prozent Strom aus erneuerbarer Energie" target="_blank" class="liinternal">betrug 2008 bereits 15 Prozent</a>. Einen wichtigen Anteil an dieser Entwicklung hat die Windenergie. Nun sind die neusten <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/127138" title="Jahresbilanz Windenergie" target="_blank" class="liexternal">Zahlen der Windenergie für 2008</a> veröffentlicht worden. 2008 hatte die Windkraft einen potentiellen (!) Anteil am <a href="http://www.stadtwerke-herne.de/index/privatkunden/energieinfos/energielexikon/nettostromverbrauch.html" title="Erklärung Nettostromverbrauch" target="_blank" class="liexternal">Nettostromverbrauch</a> von 7,95 Prozent. Aufgegliedert nach Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede.Â  Das Land Sachsen-Anhalt konnte 42,47, Mecklenburg-Vorpommern 39,29 und Schleswig-Holstein 38,24 Prozent seines Nettostromverbrauchs durch Windkraft decken. Schlußlicht ist Stadtstaat Berlin mit 0 Prozent.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 389px"><a href="http://www.daburna.de/Bilder/Blog/anteil_wind_stromverbrauch.png" class="liimagelink"><img title="Anteil der Windenergie am Stromverbrauch nach Bundesländern" src="http://www.daburna.de/Bilder/Blog/anteil_wind_stromverbrauch.png" alt="Anteil Windenergie am Stromverbrauch" width="379" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Anteil Windenergie am Stromverbrauch. Quelle: www.dewi.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bei der Betrachtung der Werte muß beachtet werden, daß die Bundesländer durch ihre Größe, Wirtschaft und Bevölkerung verschiedene Verbrauchswerte haben. So sind zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen mehr Windräder und Leistung installiert als in vielen anderen Bundesländern. Durch den höheren Strombedarf landet das Land beim Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung aber nur auf Platz 9. Auch geographische Gegebenheiten sorgen für mehr oder weniger Windausbeute oder Platz für neue Anlagen.  Den kompletten Bericht gibt es <a href="http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/statistiken/WE%20Deutschland/DEWI-Statistik_gesamt_2008.pdf" title="Windstatistik 2008" target="_blank" class="lipdf">hier</a> als PDF.</p>
<p style="text-align: justify;">Und während diese Zahlen ein positives Bild der Windenergie zeichnen, titelt der SPIEGEL &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,606532,00.html" title="SPIEGEL: Windräder bringen nichts für CO2-Ziel" target="_blank" class="liexternal">Windräder bringen nichts für CO2-Ziel</a>&#8220;. <a href="http://sebastiankeil.wordpress.com/2009/02/10/grober-unfug-am-journalismus-und-klimawandel/" title="Grober Unfug am Journalismus und Klimawandel" target="_blank" class="liexternal">Sebastian Keil</a> hat sich näher mit dem Artikel auseinander gesetzt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Herr Waldermann vermischt hier Äpfel mit Birnen und freut sich über das Ergebenis, ist ja auch lecker, so ein Obstkuchen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
</div>
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</ul>

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		<title>Service der Stadtwerke enttäuscht</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 08:54:18 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Strom bekommt man in Deutschland entweder von den vier großen Konzernen E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW oder von kleinen Anbietern wie zum Beispiel den Stadtwerken. Nachdem ich nun vor einem Jahr auf Grund niedriegerer Preise und Ökostrom zu 123energie gewechselt hatte, stand Ende November 2008 die Entscheidung über eine Verlängerung des Vertrages oder einen Wechsel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Strom bekommt man in Deutschland entweder von den vier großen Konzernen E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW oder von kleinen Anbietern wie zum Beispiel den Stadtwerken. Nachdem ich nun vor einem Jahr auf Grund niedriegerer Preise und Ökostrom zu <a href="http://www.123energie.de/" title="123energie" target="_blank" class="liexternal">123energie</a> <a href="http://www.daburna.de/blog/2007/11/11/stromanbieterwechsel/" title="Stromanbieterwechsel" target="_blank" class="liinternal">gewechselt</a> hatte, stand Ende November 2008 die Entscheidung über eine Verlängerung des Vertrages oder einen Wechsel zu einem neuen Anbieter an.</p>
<p style="text-align: justify;">Stadtwerke = kommunale Infrastruktur, die prinzipiell unterstützenswert ist und gestärkt werden sollte. So in der Art dachte ich. Die Preise zwischen 123energie und den <a href="http://www.sw-greifswald.de/" title="Stadtwerke Greifswald" target="_blank" class="liexternal">Stadtwerken Greifswald</a> wichen auch nicht besonders stark voneinander ab. Mit dem höheren Preis bei den Stadtwerken erhoffte ich mir auch einen besseren Service. Die bessere Erreichbarkeit durch ein Kundenzentrum vor Ort ist doch schon eine wichtige Institution und Pro-Argument.</p>
<p style="text-align: justify;">Erwartungen sind da, um enttäuscht zu werden. Soviel ist mir langsam klar geworden.Â  Ich schickte den Stadtwerken am 4. Dezember 2008 meine Anmeldung inklusive Vollmacht zur Kündigung des bestehenden Vertrags. Bis zum 3. Februar hatte ich keine Reaktion der Stadtwerke erhalten. Die Kündigungsbestätigung von 123energie erhielt ich am 16. Januar. Da ich davon ausging, der Vertrag würde nur bis zum 31. Dezember laufen, machte ich mir nach diesem Datum Gedanken, warum ich noch keine Post von den Stadtwerken erhalten hatte. Sollte mein Vetrag dort garnicht eingegangen oder verloren worden sein?</p>
<p style="text-align: justify;">Telefonische Nachfragen bei den Stadtwerken konnten lange nicht beantwortet werden. Gut, vielleicht lag es an dem ungünstigen Zeitpunkt zwischen Weihnachten und der ersten Januarwoche. Aber in dieser Zeit konnte mir mein alter Anbieter schon sagen, dass der Anschluß gekündigt sei. Bei den Stadtwerken konnte ich diese Info nicht erhalten. Dort gab es nur Infos zu meinem alten Vertrag von vor zwei Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt drei Tage nach Ablauf des alten Vertrages bekomme ich eine Mitteilung, daß ich seit 1. Februar von den Stadtwerken mit Strom beliefert werde. Informationen zu Abschlägen oder sonstwas sind noch nicht dabei. Dabei h&auml;tte man schon wenige Tage nach Erhalt meiner Anmeldung den Brief per Post abschicken k&ouml;nnen. Mit der Behäbigkeit einer Schnecke behandelten die Stadtwerke Greifswald mich als alten Neukunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fazit für mich heißt jetzt, nach Vertragsende in 12 Monaten werde ich, wenn es einen günstigeren kompetenten Anbieter gibt, dorthin wechseln. So wenig Service, kann ich auch bei einem anonymen Anbieter bekommen. Da erwarte ich aber auch nicht viel mehr.</p>
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		<title>15 Prozent Strom aus erneuerbarer Energie in 2008</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 18:10:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in Deutschland steigt Jahr für Jahr an. Laut den neusten Zahlen des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) stammten 2008 sogar 15 Prozent des erzeugten Stroms aus Wind, Biomasse, Wasser und Sonne. Inzwischen wird für 2020 sogar damit gerechnet, daß fast 50 Prozent des Stroms von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in Deutschland steigt Jahr für Jahr an. Laut den <a href="http://www.bdew.de/bdew.nsf/id/DE_20090127_PM_Mehr_als_15_Prozent_Oekostrom_in_Deutschland?open&amp;ccm=250010" title="15 Prozent Ökostrom in 2008" target="_blank" class="liexternal">neusten Zahlen des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)</a> stammten 2008 sogar 15 Prozent des erzeugten Stroms aus Wind, Biomasse, Wasser und Sonne. Inzwischen wird für 2020 sogar damit gerechnet, daß fast <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/47-prozent-oekostrom-bis-2020-moeglich/" title="Ökostrom bis 2020 bei 50 Prozent" target="_blank" class="liexternal">50 Prozent des Stroms von den Erneuerbaren</a> kommen sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Thumbs up!</p>
</div>
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		<title>Gewinn der Stromkonzerne wächst auf Kosten der Verbraucher</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 12:10:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was haben wir nicht schon alles negatives über die Stromversorger gehört? Sie bekamen (und bekommen immer noch bis 2013) CO2-Zertifikate für den Emissionshandel kostenlos zugeteilt, berechneten den Kunden diese aber so, als ob sie dafür bezahlt hätten. Der Strompreis für den Endverbraucher stieg. Als dann bekannt wurde, daß die Konzerne ab 2013 endlich für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Was haben wir nicht schon alles negatives über die Stromversorger gehört? Sie bekamen (und bekommen immer noch bis 2013) CO2-Zertifikate für den Emissionshandel kostenlos zugeteilt, berechneten den Kunden diese aber so, als <a href="http://www.verivox.de/power/article.aspx?i=10320" title="Konzerne nutzen Zertifikate als Geldesel" target="_blank" class="liexternal">ob sie dafür bezahlt hätten</a>. Der Strompreis für den Endverbraucher stieg. Als dann bekannt wurde, daß die Konzerne ab 2013 endlich für die Zertifikate bezahlen sollen, da <a href="http://www.strom-infoportal.de/news/co2-zertifikate-stromkonzerne-wollen-35-milliarden-euro-mehr-69.html" title="Stromkonzerne drohen mit Preiserhöhung" target="_blank" class="liexternal">drohten sie mit kräftigen Preiserhöhungen</a>. Dabei werden die Preise für die Zertifikate doch längst bezahlt. Es drängt sich hier das Bild von gierigen Managern auf, die auf Kosten der Kunden ihren Gewinn mit allen Mitteln hochschrauben wollen. 2007 erzielten die vier großen Energierkonzerne RWE, E.on, Vattenfall und EnBW einen Gewinn von 20 Milliarden Euro. Nun zeigt eine Studie der <a href="http://www.htw-saarland.de/" title="Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes" target="_blank" class="liexternal">Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes</a>, daß die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,598599,00.html" title="Strompreise seit 2000 um 50 Prozent gestiegen" target="_blank" class="liexternal">Strompreise seit 2000 um 50 Prozent gestiegen</a> sind. Die <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/energiepreis102.html" title="Gewinne der Stromkonzerne verdreifachten sich" target="_blank" class="liexternal">Gewinne der Konzerne verdreifachten sich</a> in dieser Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei haben uns die Politiker doch anfangs erzählt, daß die Privatisierung der Energieversorgung die Preise ähnlich wie bei der Telekommunikation senken würde. Ich würde sagen, das Experiment ist gescheitert. Die Preise kennen nur einen Weg: nach oben. Genauso wie die Gewinne der Konzerne.</p>
</div>
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		<title>Es hat sich ausgeglüht</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 10:47:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Juni dachte die EU-Kommission schon laut über ein Glühbirnenverbot nach. Australien und der US-Bundesstaat Kalifornien haben es vorgemacht. Die Politiker aus Brüssel aber wollen doch weltweiter Klimaschutzvorreiter sein. Was liegt da also näher als die Glühbirne, eine 130 Jahre alte Institution der Energieverschwendung abzuschaffen. Wenn selbst bei hohen Strompreisen die Menschen immer noch statt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><div class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://flickr.com/photos/beatkueng/2680294816/" class="liimagelink"><img title="Glühbirne" src="http://farm4.static.flickr.com/3242/2680294816_e710a43d3b.jpg?v=0" alt="Durchbrennende Glühbirne. Quelle: _Beat_ã€ãƒ„ã€‘s via Flickr" width="214" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Durchbrennende Glühbirne. Quelle: Beat Küng via Flickr</p></div>
<p style="text-align: justify;">Im Juni dachte die EU-Kommission schon laut über ein <a href="http://www.daburna.de/blog/2008/06/18/gluehbirnenverkauf-ausgeknipst/" title="Glühbirnenverkauf ausgeknipst" target="_blank" class="liinternal">Glühbirnenverbot</a> nach. Australien und der US-Bundesstaat Kalifornien haben es vorgemacht. Die Politiker aus Brüssel aber wollen doch weltweiter Klimaschutzvorreiter sein. Was liegt da also näher als die Glühbirne, eine 130 Jahre alte Institution der Energieverschwendung abzuschaffen. Wenn selbst bei hohen Strompreisen die Menschen immer noch statt zu sparsameren Energiesparlampen zu den herkömmlichen Glühbirnen langen, kann das gesetzlich über ein Verbot reglementiert werden. Durch diese Maßnahme wird der Kunde allerdings entmündigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was jetzt kommt, ist ein langsames Verbot in mehreren Schritten. Freunde der Glühbirne und solche, die glauben andere Lampen hätten schlechteres Licht, bleibt noch genügend Zeit sich mit einem gewaltigen Vorrat an Glühbirnen einzudecken. <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/120121" title="Das zaghafte Ende der Glühbirne eingeleitet" target="_blank" class="liexternal">Erst 2012 soll keine Glühbirne mehr in der EU verkauft werden</a>. Vorher sollen schrittweise ab September 2009 erst Birnen mit 100 Watt und ab 2010  mit 75 Watt aus den Regalen verschwinden. Das Ziel dabei ist der Umstieg auf andere Beleuchtungstechniken wie die Energiesparlampe.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei gehört die Zukunft der Beleuchtung der LED-Technik. Schon heute wird diese erfolgreich in Ampeln, Autos und Fahrrädern eingesetzt. Aus Umweltschutzsicht kann man nur hoffen, daß diese 2012 soweit marktreif und vor allem günstiger als Energiesparlampen sind, so daß nur LED-Lampen gekauft werden. Sie verbrauchen nicht nur noch weniger Energie (1 &#8211; 2 W), sondern haben im Gegensatz zur Energiesparlampe kein Entsorgungsproblem auf Grund des enthaltenen <a href="http://quecksilber.wordpress.com/2008/11/27/da-ist-aber-quecksilber-drin/" title="Entsorgung von Energiesparlampen" target="_blank" class="liexternal">Quecksilbers</a>.</p>
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</ul>

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		<title>Glühbirnenverkauf ausgeknipst!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 13:49:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Diesmal wird die Entscheidung sicher von keiner Lobbygruppe verwässert werden, wie jüngst beim ehrgeizigen Ziel der CO2-Ausstoßbegrenzung bei Pkw oder der Umstellung der Kfz-Steuer auf den CO2 Ausstoß. Die EU-Komission möchte gerne Vorschriften erlassen, die es verbieten normale Glühbirnen in Haushalten zu benutzen. Wie genau das ablaufen soll, ist bisher noch nicht durchgedrungen, kann aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Diesmal wird die Entscheidung sicher von keiner Lobbygruppe verwässert werden, wie jüngst beim ehrgeizigen Ziel der CO2-Ausstoßbegrenzung bei Pkw oder der Umstellung der <a href="http://www.daburna.de/blog/2008/05/23/appell-an-herrn-glos/" title="Appell an Herrn Glos" target="_blank" class="liinternal">Kfz-Steuer auf den CO2 Ausstoß</a>. Die EU-Komission möchte gerne Vorschriften erlassen, die es <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,560314,00.html" title="Glühbirnenverbot in der EU" target="_blank" class="liexternal">verbieten normale Glühbirnen in Haushalten zu benutzen</a>. Wie genau das ablaufen soll, ist bisher noch nicht durchgedrungen, kann aber sicherlich nur mit einem Verkaufsverbot durchgesetzt werden. Schliesslich wird niemand die europäischen Haushalte kontrollieren wollen, ob diese noch herkömmliche Glühbirnen einsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ziel dieser Maßnahme ist es, den Verkauf und die Verwendung von <a href="http://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/9192F584522.html" target="_blank" class="liexternal">Energiesparlampen</a> massiv zu fördern. Der hohe Verkaufspreis hat bisher trotz der enormen Einsparmöglichkeiten beim Stromverbrauch (75 &#8211; 80 %) dazu geführt, daß Energiesparlampen in den Haushalten immer noch ein Nischendasein fristen. Schuld an den hohen Preisen sind auch <a href="http://quecksilber.wordpress.com/2007/07/26/energiesparlampen/" title="Importzölle auf Energiesparlampen" target="_blank" class="liexternal">Importzölle</a> der EU, die die einheimische Industrie vor der Konkurrenz aus fernost schützen sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Hersteller sollten von dieser Entscheidung profitieren, da Energiesparlampen in der Anschaffung deutlich teurer sind als herkömmliche Glühbirnen. Der Umsatz mit Leuchtmitteln wird sich in der Anfangsphase des Verbots deutlich vergrössern, um dann auf ein über dem bisherigen Umsatz liegendes Niveau zu sinken, da Energiesparlampen eine längere Lebenserwartung besitzen als Glühbirnen. Unter diesem Gesichtspunkt werden sie sich weiter vehement gegen die Abschaffung der Importzölle wehren.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch soll diese Klimaschutzmaßnahme deutliche Mengen an CO2 einsparen. Schafft es der eigentlich mündige Bürger nicht selber gescheiht zu handeln, greift nun die Politik regulierend ein. Eigentlich ein Paradoxon, denn durch den Kauf von Energiesparlampen spart man wirklich schnell viel Geld, gerade mit stetig steigender Stromrechnung. Diese Rechnung haben aber sicher viele nicht gemacht oder wurden von herrschenden Vorurteilen gegenüber Energiesparlampen abgeschreckt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wichtig</strong>: <a href="http://quecksilber.wordpress.com/2007/08/13/lightcycle/" title="Energiesparlamoen enthalten Quecksilber" target="_blank" class="liexternal">Energiesparlampen enthalten Quecksilber</a> und dürfen daher NICHT im Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen von den Herstellern zurück genommen werden.</p>
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		<title>Strompreiserhöhung kommt sicher</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 21:16:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sieht auch jemand so schwarz wie ich und rechnet mit einer Strompreiserhöhung in den nächsten Monaten? Nach der Ankündigung vom Samstag, daß sich die Gaskunden auf rasant steigende Preise von bis zu 25 % (das sind ja echt drastische Inflationsraten), ist dies doch nur der nächste logische Schritt. Der Ölpreis ist auf einem unvermindertem Höhenflug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Sieht auch jemand so schwarz wie ich und rechnet mit einer Strompreiserhöhung in den nächsten Monaten?</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Ankündigung vom Samstag, daß sich die Gaskunden auf <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,555149,00.html" title="E.on erhöht gaspreise um wahrscheinlich 25%" target="_blank" class="liexternal">rasant steigende Preise von bis zu 25 %</a> (das sind ja echt drastische Inflationsraten), ist dies doch nur der nächste logische Schritt. Der Ölpreis ist auf einem unvermindertem Höhenflug und hat inzwischen schon die Marke von <a href="http://www.boerse-online.de/zinsen/aktuell/499056.html" title="Ölpreis auf 135 US $ pro Barrel" target="_blank" class="liexternal">135 US $ pro Barrel</a> geknackt. Währrenddessen geht die Bank Goldman Sachs davon aus, daß der Preis innerhalb der nächsten sechs Monate auf 200 Dollar steigen könnte. Was das für die Benzinpreise bedeutet, kann sich ja jeder selber ausrechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was bedeuten aber gestiegene Gas- und Ölpreise für den Strommarkt? Immerhin entstammen <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/meldung69164.html" title="Stromerzeugung in Deutschland Diagramme" target="_blank" class="liexternal">ca. 13 % unserer Stromerzeugung</a> Kraftwerken, die mit Gas oder Öl befeuert werden. In diesen Kraftwerken wird also verteuerter Brennstoff benutzt. Dazu kommen fast <a href="http://www.energystox.com/charts/default.asp?ChartType=metals&amp;focus=536870912&amp;mode=1-Year" title="Diagramm Kohlepres" target="_blank" class="liexternal">verdoppelte Weltmarktpreise</a> für Kohle, hier können die deutschen Kraftwerke zwar durch ihre eigenen Lager- und Abbaustätten punkten, dennoch wird sich auch dieser Preisanstieg bemerkbar machen. Wie es aussieht, ist einzig der Uranpreis massiv gesunken, dieser soltle allerdings durch einen fossierten Ausbau der Kernenergie auf der Welt langfristig wieder steigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakt ist wir haben einen gestiegenen Öl-, Gas- und Kohlepreis. Fakt ist auch, daß diese drei Rohstoffe ca. 60 % unseres Strombedarfs decken. Weiterhin ist es Fakt, daß die Stromkonzerne keine Non-Profit-Organisationen sind, sondern marktwirtschaftliche orientierte Betriebe, die dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip folgen und Gewinn erzielen wollen. Dies geht in diesem Fall nur, in dem sie die gestiegenen Rohstoffpreise an ihre Kunden weitergeben. In den folgenden Monaten ist also mit einer Preissteigerung für Strom zu rechnen. Diese wird sich sicherlich an der angekündigten Steigerung der Gaspreise orientieren und wahrscheinlich prozentual genauso hoch ausfallen. Sechs bis 12 % mehr sind da schon drin.</p>
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		<title>Hintertreffen? Atom-Allianz?</title>
		<link>http://www.daburna.de/blog/2008/03/22/hintertreffen-atom-allianz/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 17:05:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Spiegel titelt so schön &#8220;DEUTSCHLAND IM HINTERTREFFEN. Briten und Franzosen schließen Atom-Allianz&#8220;. Frankreich und Großbritanien wollen angeblich bei der Entwicklung und dem Bau neuer Kernkraftwerke kooperieren. Gleichzeitig wird Deutschland vorgeworfen kein Energiekonzept zu haben. Die Chefs von RWE und E.on warnen dann gleich auch mal vor möglichen Versorgungslücken und Blackouts, die uns eventuell schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p align="justify">Der Spiegel titelt so schön &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542928,00.html" title="Briten und Franzosen schließen Atomallianz" target="_blank" class="liexternal"><em>DEUTSCHLAND IM HINTERTREFFEN. Briten und Franzosen schließen Atom-Allianz</em></a>&#8220;. Frankreich und Großbritanien wollen angeblich bei der Entwicklung und dem Bau neuer Kernkraftwerke kooperieren. Gleichzeitig wird Deutschland vorgeworfen kein Energiekonzept zu haben. Die Chefs von RWE und E.on warnen dann gleich auch mal vor möglichen Versorgungslücken und Blackouts, die uns eventuell schon diesen Sommer erwarten könnten. Bullshit! Arbeiten die Kraftwerke etwa so nah am Limit? Sind Stromimporte aus anderen europäischen Staaten unmöglich? Auf jeden Fall gute Panikmache, um vielleicht doch noch den Atomausstieg zu kippen und mit den inzwischen abgeschriebenen Atomkraftwerken richtig viel Geld zu verdienen, und um eine erneute Erhöhung der Strompreise zu rechtfertigen. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem.</p>
<p align="justify">Der <a href="http://www.energienetz.de/index.php?itid=716&amp;content_news_detail=6778&amp;back_cont_id=4045" title="Bund der Energie Verbraucher über abgeschriebene Kraftwerke" target="_blank" class="liexternal">Bund der Energie Verbraucher</a> zum Thema abgeschriebene Kraftwerke:</p>
<blockquote>
<p align="justify"><span class="cont_back"><span>Die Atomkraftwerke sind längst abgeschrieben, die variablen Kosten liegen relativ gering. Zwar ist Uran ein endlicher Rohstoff. Durch seine Verknappung stieg der Preis auf über 130 Dollar pro englisches Pfund (454 Gramm). Doch der Brennstoffpreis liegt mit zehn Prozent Anteil an den gesamten Herstellungskosten immer noch sagenhaft günstig. Auch die Personalkosten für Wartung und Betrieb sind vergleichsweise niedrig. Jeder Tag Betrieb in Krümmel beschert den Betreibern eine Million Euro zusätzlichen Gewinn, das kleinere AKW Brunsbüttel 0,8 Millionen. Die verantwortungslose Atomstromproduktion macht die Versorger reich, durch überhöhte Strompreise die Verbraucher arm und gefährdet die Sicherheit aller Menschen in Mitteleuropa.</span></span></p>
</blockquote>
<p align="justify">Meine Meinung nach sind eher Frankreich und Großbritnanien die Länder, die sich hier im Hintertreffen befinden. Mag es zur Zeit auch so aussehen, als ob eine <a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/bstuecke/39177/index.html" title="Renaissance der Kernkraft" target="_blank" class="liexternal">Renaissance der Kernkraft</a> ansteht, es wird definitiv auf das falsche Pferd gesetzt. Nachdem Frankreich nun überall in der Welt (auch im Ex-Schurkenstaat <a href="http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/368/125182/" title="AKW an Libyen verkauft" target="_blank" class="liexternal">Libyen</a>) Atomkraftwerke verkauft, wird sich diese Investition kurz- bis mittelfristig sicherlich lohnen. Gerade der Export der Atomtechnik könnte sich abermals als Bummerag herausstellen. Wie politisch sicher sind denn die Länder, in die exportiert wird? Führt dieser Transfer nicht zu möglichen militärischen Bedrohungen?</p>
<p align="justify">Weiterhin verschärfen sich nun ungelöste Probleme. Die Frage von der Endlagerung ist in vielen Staaten noch nicht gelöst und wird durch neue AKWs nur verschärft. Der Sicherheitsaspekt ist auch noch nicht hinreichend geklärt worden. Dazu kommt, daß die <a href="http://www.abendblatt.de/daten/2007/07/11/768701.html" title="Vattenfalls Informationspolitik" target="_blank" class="liexternal">Informationspolitik</a> durch die Betreiber bei Störfällen mangelhaft ist, wie wir in Deutschland im Sommer 2007 festgestellt haben. Atomkraft erzeugt kein CO2 &#8211; dieses Argument ist auch falsch. Bei der Herrstellung der Brennstäbe entsteht teilweise sogar <a href="http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/151/151klima.html" title="CO2 Emissionen bei Atomkraftwerken" target="_blank" class="liexternal">mehr CO2 als bei herkömmlichen Kraftwerken</a>. Die Behauptung nur durch Atomenergie könnte der Klimawandel gebremst werden, ist also ein reines Märchen. Wie lange reicht denn bei dem geplanten Neubau von um die 200 Kernkraftwerken weltweit noch der Uranvorrat? Laut Greenpeace sind es maximal <a href="http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/uran_fuer_atomkraftwerke_reicht_noch_maximal_65_jahre/" title="Uranvorrat reicht 65 Jahre" target="_blank" class="liexternal">65 Jahre</a>.</p>
<p align="justify">Wenn das keine guten Gründe sind, warum Deutschland an dem Atomausstieg festhalten soll, weiß ich auch nicht weiter. Gerade hier kann Deutschland aus dem vom Spiegel betitelten &#8220;Hintertreffen&#8221; raustreten und zum Vorreiter der Energieeinsparung und der Energieerzeugung durch erneuerbare Energien werden. Während ich diesen Artikel schreibe, schieben die Journalisten vom Spiegel <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542933,00.html" title="Blackout-Alarm und Nuklear Allianz" target="_blank" class="liexternal">einen weiteren Artikel zu dem Thema</a> hinterher, der mit genau dem selben Fazit endet. Also Deutschland, nicht verängstigen lassen von den anderen! Lieber einen eigenen <a href="http://www.daburna.de/blog/2008/03/18/der-energiemasterplan/" title="Energiemasterplan" target="_blank" class="liinternal">Masterplan</a> erstellen und die anderen Staaten auf europäischer Ebene zum Mitmachen animieren.</p>
<p align="justify">Als lustigen Schmunzler gibt es für alle, die bis hier gelesen haben, noch den Satire-Podcast von Extra 3 zum Thema Atomkraft.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/I68mLuBXS4Q" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
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		<title>Der Energiemasterplan</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 20:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daburna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade jemand, der wie ich über Kernkaftwerke und Kohlekraftwerke meckert, wird immer wieder gefragt, was denn dann zur Stromerzeugung genutzt werden soll. 1. Die Steigerung der Energieeffizienz ist logisch und für viele nachvollziehbar. Aber Punkt 2 der Ausbau der regenerativen Energien dagegen ist schwer zu vermitteln. Gerade deshalb rauchen bei vielen Forschern derzeit die Köpfe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p align="justify">Gerade jemand, der wie ich über Kernkaftwerke und Kohlekraftwerke meckert, wird immer wieder gefragt, was denn dann zur Stromerzeugung genutzt werden soll. 1. Die Steigerung der Energieeffizienz ist logisch und für viele nachvollziehbar. Aber Punkt 2 der Ausbau der regenerativen Energien dagegen ist schwer zu vermitteln. Gerade deshalb rauchen bei vielen Forschern derzeit die Köpfe, denn in Zeiten eines Ölpreises um 110â‚¬ und heftigen Widerständen gegen neue Kohlekraftwerke müssen andere Lösungen her. Den <a href="http://www.daburna.de/blog/2008/02/29/kombikraftwerk-rwe-denk-mal-nach/" title="Kombikraftwerk" class="liinternal">Weg des Kombikraftwerkes</a> habe ich schon aufgezeigt.</p>
<p align="justify">Nun gibt es inzwischen eine ganze <a href="http://quecksilber.wordpress.com/2008/03/17/masterplan-der-energieversorgung/" title="Studien zur Energieversorgung" target="_blank" class="liexternal">Reihe von Studien oder Artikeln</a> zu diesem Thema. Die revolutionärste davon stammt wohl aus den USA. Laut Aussagen der Forscher soll es möglich sein <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,539315,00.html" title="Bis 2050 USA komplett mit Solarstrom versorgbar" target="_blank" class="liexternal">bis 2050 das komplette Land mit Solarstrom</a> zu versorgen. Und dazu müßte weder besonders viel Energie gespart, noch ein saftiger Aufpreis auf die Stromkosten gezahlt werden. Wer sich diese Studien durchliest, wird merken, daß es klappen kann. Es muß nur angepackt werden. Die Kombination aller möglichen Wege wird uns sicher zum Ziel der umweltfreundlichen Energieerzeugung führen.</p>
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</ul>

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		<title>Kombikraftwerk &#8211; RWE denk mal nach!</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 14:58:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch im Jahre 2006 12 %. Für 2007 wird mit einem gestiegenen Anteil gerechnet. RWE das größte Energieversorgungsunternehmen in Deutschland erzeugte 2006 nur 4,8 % seiner Energie durch erneuerbare Energien, der Anteil lag also deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Dabei erzeuge RWE vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p align="justify">Laut <a href="http://www.german-renewable-energy.com/" title="Eneuerbare Energien in Deutschland" target="_blank" class="liexternal">Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie</a> betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch im Jahre 2006 12 %. Für 2007 wird mit einem gestiegenen Anteil gerechnet. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RWE" title="RWE Wikipedia" target="_blank" class="liwikipedia">RWE</a> das größte Energieversorgungsunternehmen in Deutschland <a href="http://rwecom.geber.de/2007/gb/lagebericht/geschaeftsentwicklung/produktion/stromerzeugung.html" title="Bericht RWE Energieerzeugung" target="_blank" class="liexternal">erzeugte 2006 nur 4,8 % seiner Energie</a> durch erneuerbare Energien, der Anteil lag also deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Dabei erzeuge RWE vor allem mit schon lange bestehenden Wasserkraftwerken an Mosel, Saar und Ruhr diese erneuerbare Energie.</p>
<p align="justify">Während der Deutschlandexkursion nach NRW hatten wir auch zwei Termine bei RWE, dern ersten im Pumpspeicherwerk <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koepchenwerk" title="Koepchenwerk Wikipedia" target="_blank" class="liwikipedia">Koepchenwerk</a> und den zweiten im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Garzweiler" title="Tagebau Garzweiler" target="_blank" class="liwikipedia">Tagebau Garzweiler</a>. Der Mitarbeiter, der uns durch das Koepchenwerk führte war sympatisch und freundlich, der Herr in Garzweiler hingegen nicht. Unsere kritischen Fragen wurden mit bösen Blicken und starren Atomstromlobbysätzen beantwortet.</p>
<p align="justify">Daher sei diesem Herrn dieser Beitrag gewidmet. Es gibt einen Weg Deutschland auch nach dem Atomausstieg und den mehr oder weniger ehrgeizigen Klimaschutzielen der Bundesregierung weiterhin mit Strom zu versorgen. Dazu müssen auch keine <a href="http://quecksilber.wordpress.com/kohle/" title="neue Kohlekraftwerke in Deutschland geplant" target="_blank" class="liexternal">25 (oder mehr) neue Kohlekraftwerke</a> in Deutschland errichtet werden. Die Uni Kassel zeigt, wie es geht. Dort wird ein Versuch mit einem so genannten <a href="http://www.kombikraftwerk.de/" title="Kombikraftwerk Projektseite" target="_blank" class="liexternal">Kombikraftwerk</a> durchgeführt.</p>
<p align="justify">Was kann man darunter verstehen? Nun, in ganz Deutschland werden mehrere Kraftwerke der erneuerbaren Energieerzeugung zusammengeschaltet. Dies können Windkraftanlagen im Norden, Solaranlagen im Süden, Pumpspeicherwerke im Osten und Biomassekrafwerke in der Mitte sein. Dabei wird davon ausgegangen, daß immer in einem dieser Kraftwerke Strom produziert wird. Durch eine clevere Schaltung und Verwaltung dieser Kraftwerke wird immer genug Strom produziert. Es tritt also kein Versorgungsengpaß auf, wie ihn die großen Anbieter immer wieder an die Wand malen. Eine 100% Strom-Versorgung durch erneuerbare Energien soll so möglich sein. Kommt es nun noch zu einem europäischen Kombikraftwerk, kann man z.B. die Vorteile des sonnigen Südens und des wasserreichen Nordens optimal ausnutzen. Das meine Herren und Damen in der Geschäftsführung von RWE sollten Sie mit ihrem <a href="http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_279148" title="RWE Jahresgewinn 6,5 Milliarden â‚¬" target="_blank" class="liexternal">Jahresgewinn von 6,5 Milliarden Euro</a> fördern!</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://de.sevenload.com/pl/5dmaEzH/400x258/swf" width="400" height="258"><param name="allowFullscreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/5dmaEzH/400x258/swf" /></object> </p>
<p>(Via. ZDF und <a href="http://www.energynet.de/2008/01/08/videodokumentation-kombikraftwerk/" title="Kombikraftwerk" target="_blank" class="liexternal">energynet</a>)</p>
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