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	<title>daburnas Logbuch &#187; Nachrichten</title>
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		<title>Medien im Tibetkonflikt</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 18:38:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zum Thema der Polarisierung zur aktuellen Lage in Tibet, habe ich vorhin ja schon etwas geschrieben. Nun bin ich auf zwei lesenswerte Beiträge zu den Unruhen in Tibet gestossen. Bei Stefan Niggemeier wird ein Blick auf die Berichterstattung der Medien geworfen. Dabei wird deutlich, daß die gezeigten Bilder fast alle nicht aus Tibet stammen. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p align="justify">Zum Thema der Polarisierung zur aktuellen Lage in Tibet, habe ich <a href="http://www.daburna.de/blog/2008/03/21/tibet-polarisiert/" title="Tibet polarisiert" class="liinternal">vorhin ja schon etwas geschrieben</a>. Nun bin ich auf zwei lesenswerte Beiträge zu den Unruhen in Tibet gestossen. Bei Stefan Niggemeier wird ein Blick auf die Berichterstattung der Medien geworfen. Dabei wird deutlich, daß die gezeigten Bilder fast alle nicht aus Tibet stammen. Da wollen uns die etablierten Medien wohl <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ein-nepal-fuer-ein-tibet-vormachen/" title="Nepal für ein Tibet vormachen" target="_blank" class="liexternal">Nepal für ein Tibet vormachen</a>. Schon merkwürdig was passiert, wenn keine Fotos oder Videos aus dem eigentlichen Konfliktgebiet rauskommen und die Medien andere Bilder umdeklarieren und als dort entstanden vermarkten. Der Spiegelfechter dagegen wirft einen Blick auf die Quelle der Berichte über die Unruhen und stellt die Frage, ob die Randale gegen chinesische Geschäfte <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/316/blutige-niederschlagung-oder-pogrom" title="Blutige Niederschlagung oder Progrom" target="_blank" class="liexternal">nicht auch als Progrom zu verstehen sein kann</a>.</p>
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		<title>Tibet polarisiert</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 10:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daburna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[China verstärkt die Militärpräsenz in Tibet. Je nach Quelle sollen zwischen 80 und bis zu 200 Lastwagen mit Soldaten unterwegs sein. Währenddessen entbrennt im Internet ein Kampf zwischen Meinungen, Propaganda und Berichten klassischer Medien. Schuld daran ist auch, daß China nach den Unruhen alle ausländischen Reporter aus der Provinz Tibet ausgewiesen hat. Die verbliebenen chinesischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p align="justify">China verstärkt die Militärpräsenz in Tibet. Je nach Quelle sollen zwischen <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,542834,00.html" title="China verstärkt Militär in Tibet" target="_blank" class="liexternal">80</a> und <a href="http://english.aljazeera.net/NR/exeres/8091670F-EB16-4AEA-91B0-7AFA9ED5537A.htm?FRAMELESS=true&amp;NRNODEGUID=%7b8091670F-EB16-4AEA-91B0-7AFA9ED5537A%7d" title="Militärlaster auf dem Weg nach Tibet" target="_blank" class="liexternal">bis zu 200 Lastwagen mit Soldaten</a> unterwegs sein. Währenddessen <a href="http://zuender.zeit.de/2008/13/youtube-china-tibet-propaganda" title="Youtube China Tibet Propaganda" target="_blank" class="liexternal">entbrennt im Internet ein Kampf</a> <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,542545,00.html" title="Bericht zur Internet-Debatte über Tibet" target="_blank" class="liexternal">zwischen Meinungen, Propaganda und Berichten klassischer Medien</a>. Schuld daran ist auch, daß China nach den Unruhen alle ausländischen <a href="http://www.abendblatt.de/daten/2008/03/20/860811.html" title="China weist Reporter aus" target="_blank" class="liexternal">Reporter aus der Provinz Tibet ausgewiesen</a> hat. Die verbliebenen chinesischen Medien zensieren ihre Berichterstattung so, wie sie die Partei hören will. Westliche Medien bekommen dagegen nur Infos über die tibetische Exilregierung oder über zufällige Quellen. Eigene vor Ort Recherchen können nicht stattfinden. So kann nicht heraugefunden werden, was dort geschieht oder noch viel wichtiger, warum die Unruhen ausbrachen. Dieses Defizit spiegelt sich auch in den Worten des deutschen Korrespondent (Die Zeit und taz) Georg Blume wieder:</p>
<blockquote>
<p align="justify">â€žLetztlich weiß man doch noch gar nicht, was passiert ist. [...] Es muss hier vor Ort mit den Augenzeugen geredet werden, um die Wahrheit herauszufinden. Denn jede Information, die aus Peking oder Dharamsala kommt, ist doch letztendlich verdächtig. [...] Aber wenn die Behörden dich dann ausweisen, bist du dir wieder nicht sicher, ob sie nicht doch etwas zu verbergen habenâ€œ</p>
</blockquote>
<p align="justify">Gerade mit einer freien Presse und unabhängigen Berichten könnte China beweisen, daß es keine Schuld an den Unruhen hat. Mit der Ausweisung aller ausländischen Journalisten macht es sich allerdings höchst verdächtig. So kann man seine Unschuld nicht beweisen und schürt nur die Zweifel. Genauso schürt auch die Taktik, erst alles dementieren und dann ein paar Tage später in abgemilderter Form zugeben, die Zweifel. Bestes Beispiel dafür die Anzahl der bei den Unruhen Getöteten. Sprachen <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,541650,00.html" title="Exilregierung spricht von 100 Toten" target="_blank" class="liexternal">tibetische Quellen von 100 Toten</a>, dementierte China alles, <a href="http://english.aljazeera.net/NR/exeres/8091670F-EB16-4AEA-91B0-7AFA9ED5537A.htm?FRAMELESS=true&amp;NRNODEGUID=%7b8091670F-EB16-4AEA-91B0-7AFA9ED5537A%7d" title="China gibt Tötung zu" target="_blank" class="liexternal">gab nun aber</a> den Gebrauch von Schußwaffen und die <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,542816,00.html" title="China gibt Tötung zu" target="_blank" class="liexternal">Tötung von vier Menschen</a> zu.</p>
<p align="justify">Die Nachrichtensperre nützt dafür der emotional geführten Diskussion im Internet. Die Mehrheit der Nutzer spaltet sich in zwei Lager: die Tibet-Freunde und die die China-Freunde. Von beiden Seiten werden nun bewußt Falschinformationen verbreitet und Bilder, Videos und Berichte interpretiert und kommentiert. Letzteres teilweise in inhaltsfremder, beleidigender Form. Es gibt kaum Unparteiische, die zwischen den Lagern stehen. Diese Polarisierung ist viel zu heftig und muß vermindert werden, dazu fehlt es aber an unabhängigen Berichten. Ein Teufelskreis.</p>
<p align="justify">Weiterführende Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://wikileaks.org/wiki/Censored_Tibet_March_2008_protest_videos_-_AVI_format" title="Videos zu den Tibet Unruhen" target="_blank" class="liexternal">Videosammlung auf Wikileaks</a></li>
<li><a href="http://www.chinaweb.de/china_forum/archive/index.php?t-2931.html" title="Zusammenfassung Thema Tibet" target="_blank" class="liexternal">Zusammenfassung zum Thema Tibet</a> eines umstrittenen Autors</li>
</ul>
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</ul>

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