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	<title>daburnas Logbuch &#187; erneuerbare Energie</title>
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		<title>Doku die 4. Revolution am 20.04. im Koeppenhaus</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 12:35:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein aktuelleres Thema als Einstieg hätte man nicht wählen können. Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist der Umbau der Energieversorgung Gesprächsthema Nummer eins. Passend dazu zeigt die Gründungsinitiative für eine Attac Ortsgrupppe Greifswald am Mittwoch, 20.04.2011, um 20 Uhr den Film "Die 4. Revolution - Energy Autonomy" im Koeppenhaus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1651" title="Die 4. Revolution Kinoplakat" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/vierte_revolution.jpg" alt="Die 4. Revolution Kinoplakat" width="253" height="361" />Ein aktuelleres Thema als Einstieg hätte man nicht wählen können. Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist der Umbau der Energieversorgung Gesprächsthema Nummer eins. Passend dazu zeigt die Gründungsinitiative für eine Attac Ortsgrupppe Greifswald am Mittwoch, 20.04.2011, um 20 Uhr den Film &#8220;Die 4. Revolution &#8211; Energy Autonomy&#8221; im Koeppenhaus.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vision des Films ist eine Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Vier Jahre lang dauerten die Dreharbeiten in zehn Ländern. Zu Wort kommen auch der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus und der inzwischen verstorbene Träger des Alternativen Nobelpreises Hermann Scheer.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Filmvorführung soll gleichzeitig für die Wiedergründung einer Attac Ortsgruppe in Greifswald geworben werden. Interessenten an einer Mitarbeit können sich per E-Mail an attac.greifswald@googlemail.com wenden oder ihre Unterstützung bei <a href="https://www.facebook.com/pages/Attac-Greifswald/178331988878690" title="Attac Greifswald bei Facebook" target="_blank" class="liexternal">Facebook kundtun</a>.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="615" height="350" src="http://www.youtube.com/embed/-WU8QThVEEE" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p><strong>Was:</strong> Dokumentarfilm präsentiert von der Gründungsinitiative für eine Attac Ortsgrupppe Greifswald<br />
<strong>Wann:</strong> Mittwoch, den 20. April 2011 um 20 Uhr<br />
<strong>Wo:</strong> <a href="http://www.koeppenhaus.de/" title="Koeppenhaus" target="_blank" class="liexternal">Koeppenhaus</a>, Bahnhofstraße 4, Greifswald<br />
<strong>Eintritt:</strong> frei</p>
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		<title>proWindgas als Energiespeicher *Update*</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 12:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daburna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gegner des schnellen Ausbaus der erneuerbaren Energien haben recht: Wind weht nicht nur dann, wenn Strom benötigt wird. Daher werden Windkraftanlagen, sobald mehr Strom produziert, als verbraucht wird, gedrosselt oder komplett abgeschaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Die Gegner des schnellen Ausbaus der erneuerbaren Energien haben recht: Wind weht nicht nur dann, wenn Strom benötigt wird. Daher werden Windkraftanlagen, sobald mehr Strom produziert, als verbraucht wird, gedrosselt oder komplett abgeschaltet. Es ist einfacher diese Kleinanlagen abzuschalten als ein Kohlekraftwerk runterzufahren und bei Mehrbedarf wieder anspringen zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland deckten die erneuerbare Energien 2010 <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/04/PD11__144__433,templateId=renderPrint.psml" title="Erneuerbare Energien deckten 2010 rund 17% des deutschen Stromverbrauchs" target="_blank" class="liexternal">16,9 Prozent des Bruttostromverbrauchs</a>. Der Anteil könnte höher liegen, wenn die zuviel produzierte Strommenge gespeichert werden und im Bedarfsfall verbraucht werden kann. Der Energieversorger <a href="http://www.greenpeace-energy.de/" title="Greenpeace Energy eG" target="_blank" class="liexternal">Greenpeace Energy eG</a> hat dieses Problem erkannt und will die erneuerbaren Energien effizienter machen. Dazu wird es ab Oktober 2011 das Angebot <em>pro</em>Windgas geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei <em>pro</em>Windgas soll überschüssiger Strom Wasser mittels Elektrolyse in die Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff aufspalten. Der so erzeugte Wasserstoff kann dann in das Erdgasnetz eingespeist werden und dort verbraucht werden. Zwar geht bei diesem Prozess Energie verloren. Doch im Gegensatz zur Abschaltung von Windkraftanlagen bei Überproduktion kann der erzeugte Strom effektiv genutzt werden. Wasserstoff nimmt in dieser Vision die Funktion als Energiespeicher ein.</p>
<div id="attachment_2458" class="wp-caption aligncenter" style="width: 625px"><img class="size-full wp-image-2458" title="So funktioniert proWindgas" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2011/04/prowindgas.jpg" alt="So funktioniert proWindgas" width="615" height="286" /><p class="wp-caption-text">So funktioniert proWindgas. Grafik und Illustration Carsten Raffel/Greenpeace Energy</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Preis von <em>pro</em>Windgas steht noch nicht fest. <a href="https://greenpeace-energy.de/windgas/vormerken-fuer-prowindgas.html" title="Vormerken für proWindgas" target="_blank" class="liexternal">Interessenten können sich aber schon jetzt auf der Website von Greenpeace Energy vormerken lassen</a> und werden so über die Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten. Greenpeace Energy sieht <em>pro</em>Windgas für Gaskunden als ökologisch sinnvolle Alternative zu Biogas an, das viel zu häufig aus Intensivlandwirtschaft und Massentierhaltung stamme.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="615" height="350" src="http://www.youtube.com/embed/2IViXkAu7mk" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Update 14.04.2011 17:30 Uhr:</strong> Erste Pilotanlagen sollen bereits 2011 in Betrieb gehen. Ab 2013 soll eine Anlage im regulären Betrieb Wasserstoff ins Netz einspeisen. Für <em>pro</em>Windgas wird ein geplanter Aufschlag von 0,5 ct./kWh brutto angesetzt. Damit soll die Nachfrageförderung von Mikro-BHKWs und insbesondere Wasserstofferzeugungsanlagen finanziert werden. Weitere Details gibt es bei <a href="http://www.greenpeace-energy.de/windgas/fragen-antworten.html" title="Windgas: Fragen und Antworten" target="_blank" class="liexternal">Fragen und Antworten</a>. Einen ähnlichen Weg geht die Firma ENERTRAG mit ihrem <a href="https://www.enertrag.com/projektentwicklung/hybridkraftwerk.html" title="Hybridkraftwerk von ENERTRAG" target="_blank" class="liexternal">Hybridkraftwerk</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Ich bin Anteilseigner von Greenpeace Energy eG und habe daher auch ein monetäres Interesse daran, dass dieses Produkt gut funktioniert.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Grafik und Illustration Carsten Raffel/Greenpeace Energy</p>
</div>
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		<title>Nutzt du Ökostrom? Kreuze an: Ja, Nein, Vielleicht.</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 09:00:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Viele Menschen setzen aktuell nicht nur auf Demos oder Mahnwachen ein Zeichen gegen Atomenergie. Nutzt ihr bereits Ökostrom oder wollt ihr demnächst umsteigen? Dazu habe ich eine kurze Umfrage erstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: center;"><img class="wp-image-985 size-full aligncenter" title="Photovoltaikanlage" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/photovoltaikanlage.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p style="text-align: justify;">Viele Menschen setzen aktuell nicht nur auf Demos oder Mahnwachen ein Zeichen gegen Atomenergie. Sie wechseln den Stromanbieter und verzichten bewusst auf Atomstrom. Laufzeitverlängerung, Moratorium der Laufzeitverlängerung und vor allem die Atomkatastrophe in Fukushima haben das Vertrauen in Politik, Atomenergie und deren Sicherheit nachhaltig erschüttert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie sieht es aber bei meinen Leserinnen und Lesern aus? Nutzt ihr bereits Ökostrom oder wollt ihr demnächst umsteigen? Dazu habe ich eine kurze Umfrage erstellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer wechseln möchte, kann sich intensiver mit dem Thema auf <a href="http://www.atomausstieg-selber-machen.de/" title="Atomausstieg selber machen" target="_blank" class="liexternal">www.atomausstieg-selber-machen.de</a>, in <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/einfach-online-wechseln/" title="Einfach online wechseln" target="_blank" class="liexternal">diesem Artikel der taz</a> oder beim <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=91691&amp;site=3790&amp;type=text&amp;tnb=6" title="Stromanbietervergleich bei Verivox" target="_blank" class="liexternal">Tarifvergleichsportal Verivox</a><img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=91691&amp;site=3790&amp;type=text&amp;tnb=6&amp;js=1" border="0" alt="" width="1" height="1" />informieren. Schon mit kleinen Beträgen kann man auch auf anderem Weg an der Energiewende mitarbeiten, beispielsweise mit 55 Euro als Genossenschaftsmitglied bei Greenpeace Energy eG. Zu den <a href="http://www.daburna.de/blog/2009/07/09/beteiligungsmodelle-an-der-energieversorgung/" title="Beteligungsmodelle an der Energieversorgung" target="_self" class="liinternal">verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten an der Energieversorgung</a> habe ich vor fast zwei Jahren eine kleine Übersicht geschrieben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Foto</span>: <a href="http://www.flickr.com/photos/pink_dispatcher/" rel="cc:attributionURL" class="liexternal">pink_dispatcher</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" rel="license" class="liexternal">CC BY-SA 2.0</a></p>
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</ul>

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		<title>Video: Geothermie in Kenia</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 17:53:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zur Zeit fußt die Stromproduktion in Kenia vor allem auf Wasserkraft. Doch, kommt es zu einer Dürre wie aktuell, trocknen die Flüsse aus, Staubecken leeren sich und die Stromproduktion wird drastisch gedrosselt oder kommt ganz zum erliegen. In einer neuen Studie wird befürchtet, der Klimawandel führe zukünftig immer häufiger zu Dürren in Ostafrika. Das gefährdet auch die Stromversorgung in Kenia.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Zur Zeit fußt die Stromproduktion in Kenia vor allem auf Wasserkraft. Doch, kommt es zu einer Dürre <a href="http://earthobservatory.nasa.gov/NaturalHazards/view.php?id=48850" title="Dürre in Ostafrika" target="_blank" class="liexternal">wie aktuell</a>, trocknen die Flüsse aus, Staubecken leeren sich und die Stromproduktion wird drastisch gedrosselt oder kommt ganz zum erliegen. In einer neuen <a href="http://www.springerlink.com/content/u0352236x6n868n2/fulltext.pdf" title="A westward extension of the warm pool leads to a westward extension of the Walker circulation, drying eastern Africa" target="_blank" class="lipdf">Studie</a> wird befürchtet, der Klimawandel führe zukünftig immer häufiger zu Dürren in Ostafrika. Das gefährdet auch die Stromversorgung in Kenia.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 598px"><a href="http://www.daburna.de/blog/wp-content/gallery/nachtour/lake_elmenteita2.jpg" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-center  " title="Lake Elmenteita" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/gallery/nachtour/lake_elmenteita2.jpg" alt="Lake Elmenteita " width="588" height="398" /></a><p class="wp-caption-text">Lake Elmenteita im Rift Valley, Kenia. Eigenes Foto.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Diesem Risikofaktor wird in Kenia mit der verstärkten Nutzung des geothermischen Potentials begegnet. Das Rift Valley (Großer Afrikanischer Grabenbruch) ist eine der geologisch aktivsten Regionen Afrikas. Hier zerbricht die Erdkruste. In dessen Folge gibt es seismische Aktivitäten und an und um die Bruchstelle enstehen Vulkane. Am Vulkan Olkaria im kenianischen Hell&#8217;s Gate Nationalpark nutzen drei Geothermie-Kraftwerke die Hitze aus dem Erdinneren. Das private Kraftwerk Olkaria 3 wurde Ende 2008 fertiggestellt und durch Darlehen der deutschen Entwicklungsbank, anderen europäischen Entwicklungsbanken und der KfW finanziert.</p>
<p style="text-align: justify;">Über dieses Kraftwerk und das Potential der Erdwärme in Kenia berichtet dieser Beitrag von Deutsche Welle TV.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="610" height="350" src="http://www.youtube.com/embed/vUbuyePhoqY" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Eine klimafreundliche Möglichkeit der Stromproduktion in Entwicklungsländern, die weiter gefördert werden muss. Informationen über das Potential in der gesamten Region gibt der Artikel <a href="http://www.renewableenergyworld.com/rea/news/article/2011/02/east-africa-sees-a-flurry-of-geothermal-activity" title="East Africa Sees a Flurry of Geothermal Activity" target="_blank" class="liexternal">&#8220;East Africa Sees a Flurry of Geothermal Activity&#8221;</a>.</p>
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		<title>Video: Bundesregierung blockiert sauberen Strom aus Norwegen</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 12:56:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ohne Atomkraftwerke würde das Licht in Deutschland ausgehen. Ein Ausstieg könne nur schrittweise stattfinden. Erneuerbare Energien können nie 100 Prozent der Stromversorgung decken. Solche und ähnliche Sätze fallen während der Diskussion um die Energieversorgung Deutschlands immer wieder. Ein Beitrag des TV-Magazins Report Mainz vom September zeigt, dass allein durch Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken 60 Atomkraftwerke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Ohne Atomkraftwerke würde das Licht in Deutschland ausgehen. Ein Ausstieg könne nur schrittweise stattfinden. Erneuerbare Energien können nie 100 Prozent der Stromversorgung decken. Solche und ähnliche Sätze fallen während der Diskussion um die Energieversorgung Deutschlands immer wieder.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein <a href="http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=6770834/1uxeb5l/index.html" title="Wie die Bundesregierung sauberen Strom aus Norwegen blockiert" target="_blank" class="liexternal">Beitrag des TV-Magazins Report Mainz</a> vom September zeigt, dass allein durch Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken 60 Atomkraftwerke in Europa sofort (!) abgeschaltet werden könnten. Umgekehrt könnte in Überschussphasen nicht benötigter Strom aus z.B. Windkraftanlagen in die norwegischen Pumpspeicherkraftwerke geleitet und so gespeichert werden. Bürokratische Hemnisse, politische und wirtschaftliche Interessen der Energieriesen verhindern dies aber zur Zeit noch.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="620" height="350" src="http://www.youtube.com/embed/nsI7_W8QuLU" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
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</ul>

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		<title>Filmpremiere: Die 4. Revolution</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 09:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daburna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Viel ist seit Monaten zu Lesen von Klimawandel und dringender Energiewende hin zur hundertprozentigen Stromerzeugung durch erneuerbare Energien. Mit dem Thema erneuerbare Energieerzeugung beschäftigt sich auch der Dokumentarfilm &#8220;Die 4. Revolution Energy Autonomy&#8221; von Carl-A. Fechner. Die Vision des Films ist eine Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Vier Jahre lang dauerten die Dreharbeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p><a href="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/vierte_revolution.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-full wp-image-1651" title="Die 4. Revolution Kinoplakat" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/vierte_revolution.jpg" alt="Die 4. Revolution Kinoplakat" width="152" height="217" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Viel ist seit Monaten zu Lesen von Klimawandel und dringender Energiewende hin zur hundertprozentigen Stromerzeugung durch erneuerbare Energien.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Thema erneuerbare Energieerzeugung beschäftigt sich auch der Dokumentarfilm <a href="http://www.4-revolution.de/" title="Die 4. Revolution" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Die 4. Revolution Energy Autonomy&#8221;</a> von Carl-A. Fechner. Die Vision des Films ist eine Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Vier Jahre lang dauerten die Dreharbeiten in 10 Ländern. Zu Wort kommen auch der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus und der Träger des Alternativen Nobelpreises Hermann Scheer.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bürgerinitiative <a href="http://www.kein-kohlekraftwerk-lubmin.info/" title="BI Kein Steinkohlekraftwerk in Lubmin" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Kein Steinkohlekraftwerk in Lubmin&#8221;</a> präsentiert heute die landesweite Premiere des Films in Greifswald. Der Film startet heute um 18 Uhr im Greifswalder Cinestar (Lange Straße 40-42). Anschließend lädt die Bürgerinitiative zur Premierenfeier mit Diskussionsmöglichkeite ab 20 Uhr im St. Spiritus, Lange Straße 49 (gegenüber dem Cinestar).</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/-WU8QThVEEE" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
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		<title>Kombikraftwerk erhält Klimaschutzpreis</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 17:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daburna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Koalitionsvertrag der neuen schwarz-gelben Regierung steht es drin, es soll eine Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke geben. Damit wird den Energiekonzernen eine Lizenz zum Gelddrucken in die Hand gegeben, so lassen sich doch pro Tag Millionen Euro mit den Atomkraftwerken verdienen. Ambitionierten Klimaschutzzielen läuft das allerdings zuwider, da die Investitionen in erneuerbare Energie dadurch ausgebremst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Im Koalitionsvertrag der neuen schwarz-gelben Regierung steht es drin, es soll eine <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,657133,00.html" title="Laufzeitverlängerung für AKW" target="_blank" class="liexternal">Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke</a> geben. Damit wird den Energiekonzernen eine Lizenz zum Gelddrucken in die Hand gegeben, so lassen sich doch pro Tag Millionen Euro mit den Atomkraftwerken verdienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ambitionierten Klimaschutzzielen läuft das allerdings zuwider, da die Investitionen in erneuerbare Energie dadurch ausgebremst werden. Dabei sollte gerade vor der Klimaschutzkonferenz im Dezember in Kopenhagen ein Signal von Industriestaaten wie Deutschland ausgehen. Es ist ja auch nicht so, dass wir nicht ohne Atomkraft und fossile Energieerzeugung könnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade heute wurde der <a href="http://www.tagesschau.de/inland/klimaschutzpreis100.html" title="Klimaschutzpreis 2009 an Kombikraftwrk Forscher vergeben" target="_blank" class="liexternal">Deutsche Klimaschutzpreis 2009 der Deutschen Umwelthilfe an den Kasseler Wissenschaftler Kurt Rohrig vergeben</a>. Rohrig arbeitet am Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik und hat demonstriert, dass ein regeneratives <a href="http://www.kombikraftwerk.de" title="Kombikraftwerk" target="_blank" class="liexternal">Kombikraftwerk</a> möglich ist. Über dieses Konzept <a href="http://www.daburna.de/blog/2008/02/29/kombikraftwerk-rwe-denk-mal-nach/" title="Kombikraftwerk" target="_blank" class="liinternal">schrieb ich bereits hier</a>. Tagesschau.de schreibt dazu:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der Kasseler Forscher habe mit dem Vorurteil aufgeräumt, dass mit erneuerbaren Energien eine sichere Stromversorgung nicht gewährleistet sei.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Dem möchte ich nicht mehr viel hinzufügen, aber vielleicht sollte dieses Projekt auf die gesamte Republik ausgedehnt werden. Dann brauchen wir auch keine AKW und neue Kohlekraftwerke in z.B. Lubmin.</p>
</div>
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		<title>Geolinksammlung vom 29.08.2009</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 14:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daburna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier werden die wichtigsten Nachrichten der letzten Tage aus dem Bereich der Geowissenschaften kurz zusammengefasst. 1. Klima:Â Deutschland scheitert an selbstgesteckten Klimazielen Laut einer neuen Greenpeace-Studie wird Deutschland seine CO2-Emssionen nicht um 40 Prozent bis 2020 senken können. Grund dafür seien z.B. Patzer bei der Kfz-Steuerreform und Pannen bei der Altbau-Sanierung. Quelle: Spiegel Online 2. Klima: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: right;"><em>Hier werden die wichtigsten Nachrichten der letzten Tage aus dem Bereich der Geowissenschaften kurz zusammengefasst.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Klima:Â Deutschland scheitert an selbstgesteckten Klimazielen<br />
</strong> Laut einer neuen Greenpeace-Studie wird Deutschland seine CO2-Emssionen nicht um 40 Prozent bis 2020 senken können. Grund dafür seien z.B. Patzer bei der Kfz-Steuerreform und Pannen bei der Altbau-Sanierung.<br />
Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,644391,00.html" title="Deutschland scheitert an selbstgesteckten Klimazielen" target="_blank" class="liexternal">Spiegel Online</a>
</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Klima: Regierungsberater fordern Weltklimabank</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>Deutschland müsse demnach seine CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber heute halbieren und schon bis 2030 komplett einstellen, heißt es in einem Sondergutachten des Umweltrats WBGU zum Klimagipfel von Kopenhagen im Dezember. &#8220;Das Ergebnis ist so überraschend wie bestürzend&#8221;, sagt der Ratsvorsitzende Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,645789,00.html" title="Regierungsberater fordern Weltklimabank" target="_blank" class="liexternal">Spiegel Online</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Energie:Â Studie zeigt: Atomenergie ist international auf dem Rückzug</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>Der Anteil der Atomenergie am Energieverbrauch ist weltweit nahezu unbedeutend und nimmt seit mehreren Jahren weiter ab. Die vielfach proklamierten Atom-Ausbauprogramme scheitern an den wirtschaftlichen und technischen Realitäten. Das belegt der heute vom Bundesumweltministerium veröffentlichte â€žWelt-Statusbericht Atomindustrie 2009â€œ. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: &#8220;Die von den Propagandisten der Atomenergie immer wieder behauptete Renaissance der Atomenergie findet nicht statt, es gibt allenfalls eine Renaissance der Ankündigungen.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Quelle: <a href="http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/44835.php" title="Atomkraft auf dem Rückzug" target="_blank" class="liexternal">BMU</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4. Energie: Umbau ist machbar<br />
</strong>Nach einer weiteren Greenpeace-Studie könnten erneuerbare Energien 2050 100 Prozent der Stromversorgung decken. Und das unter der Voraussetzung, dass die Atomkraftwerke schon 2015 stilllgelegt werden und keine neuen Kohlekraftwerke mehr gebaut werden.<br />
Quelle: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31022/1.html" title="Umbau ist machbar" target="_blank" class="liexternal">Telepolis</a>
</p>
<p style="text-align: justify;">
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</ul>

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		<title>Beteiligungsmodelle an der Energieversorgung</title>
		<link>http://www.daburna.de/blog/2009/07/09/beteiligungsmodelle-an-der-energieversorgung/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 15:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daburna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wem es nicht mehr ausreicht nur (Öko-)strom zu beziehen, sondern den Wunsch hat, sich direkt an den Stromkonzernen zu beteiligen und die Unternehmenspolitik aktiv mitzugestalten, der sollte einen Blick auf die verschiedenen Beteiligungsmodelle werfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Wem es nicht mehr ausreicht nur (Öko-)strom zu beziehen, sondern den Wunsch hat, sich direkt an den Stromkonzernen zu beteiligen und die Unternehmenspolitik aktiv mitzugestalten, der sollte einen Blick auf die verschiedenen Beteiligungsmodelle werfen.</p>
<div id="attachment_986" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-986  " title="Atomkraftwerk Krümmel" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/kruemmel.jpg" alt="Atomkraftwerk Krümmel" width="400" height="334" /><p class="wp-caption-text">Atomkraftwerk Krümmel: Jetzt abschalten!</p></div>
<p style="text-align: justify;">Gerade die Diskussion um die Sicherheit und Risiken der Atomkraft im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk Krümmel hat gezeigt, dass die großen Strommonopolisten ihre markbeherrschende Stellung missbrauchen und viele Menschen ihnen misstrauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer den Strommix in Deutschland weg von Atomkraft und Kohle hin zu erneuerbaren Energien und klimafreundlicher Energie beeinflussen will, kann das nicht nur durch gezielte Nachfrage als Abnehmer, sondern auch durch Beteiligung an den Konzernen oder Kraftwerken.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten sich an Stromkonzernen zu beteiligen. Der einfachste Weg dazu ist sicherlich der Kauf eines Anteils an dem Unternehmen. Im Folgenden werden mehrere Unternehmen beispielhaft herausgenommen und besprochen. Dabei wird jedes Beteiligungsmodell vorgestellt und einige Vor- und Nachteile genannt. Es geht nicht darum, wie das eingesetzte Kapital am schnellsten und höchsten verzinst wird. Ich stelle dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit und lasse mich auch gerne duch gelernte Betriebswirte und Ökonomen in meinen Ausführungen verbessern.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>AKTIENGESELLSCHAFTEN &#8211; z.B. RWE und Naturstrom AG</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aktien sind eine einfache Form der Geldanlage und Beteiligung an einem Unternehmen bzw. Aktiengesellschaft (AG). Für einen Geldbetrag kann jeder Mensch Anteile an einem Unternehmen erwerben und mit diesen an einer Börse oder außerbörslich handeln. An die Aktien sind normalerweise auch Stimmrechte in der jährlich stattfindenden Hauptversammlung geknüpft. Auf diesen wird die Unternehmenspolitik bzw. das letzte Geschäftsjahr von den Aktionären abgesegnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Hauptversammlung wählt einen Aufsichtsrat aus drei bis 21 Personen. Der Aufsichtsrat bestellt einen Vorstand aus einer oder mehr Personen. Der Vorstand führt die Geschäfte der AG unter eigener Verantwortung, muss dem Aufsichtsrat Bericht erstatten und lässt sich von diesem in strategischen Fragen beraten.</p>
<p style="text-align: justify;">Je größer der Anteil am Unternehmen, je mehr Aktien man besitzt, desto mehr Gewicht hat man mit seinem Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Institutionelle Anleger und große Vermögen sind hier klar im Vorteil. Sie stellen die Großaktionäre. Der kleine Aktionär kann sich zwar in Interessensvereinigungen organisieren, doch meist hat sein Stimmrecht kaum Gewicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Gewinne der AG können unterschiedlich verwendet werden. Entweder sie werden thesauriert, werden also nicht ausgeschüttet oder ausgezahlt, sondern bleiben als Rücklage in der Gesellschaft, oder sie werden als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. Dabei erhält jeder Aktionär jährlich pro Aktie einen Geldbetrag, der sich am Gewinn orientiert. Dies stellt zusätzlich zu potentiellen Kurssteigerungen einer Aktie eine weitere Möglichkeit der Geldvermehrung dar. Beide Möglichkeiten zusammengefasst, heissen in der Wirtschaftswelt &#8220;Shareholder Value&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch geht es in der Unternehmenspolitik häufig nur um die kurzfristige Steigerung des Gewinns und damit auch des Aktienkurses. Aktien sind teilweise starken Kursschwankungen nach oben und unten ausgesetzt, mit etwas Glück und Geschick lassen sich hier schnell hohe Erträge realisieren, andererseits drohen auch hohe Verluste.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Aktionär des Energieriesen <a href="http://www.rwe.com" title="RWE AG" target="_blank" class="liexternal">RWE</a> kann man nur mit vielen Anteilen oder als Aktionärsvereinigung organisiert, Einfluss auf der Hauptversammlung nehmen und so Aufsichtsratsmitglieder stellen, die dann die Firmenpolitik aktiv mitgestalten können. Der normale Kleinaktionär hat allerdings in den meisten Fällen keinen direkten Einfluss. Wer sich wirklich an einem Unternehmen der Ökostrombranche beteiligen will, sollte von RWE oder den anderen großen Aktiengesellschaften die Finger lassen, denn es besteht auch nicht die Wahrscheinlichkeit, den Konzern als Aktionär von innen heraus zu verändern und umweltfreundlicher werden zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-987" title="Windkraftanlage" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/windkraftanlage.jpg" alt="Windkraftanlage" width="375" height="500" /></p>
<p style="text-align: justify;">Doch gibt es auch Aktiengesellschaften, wo der kleine Aktionär mehr Gehör finden kann. Die <a href="http://www.naturstrom.de/" title="Naturstrom AG" target="_blank" class="liexternal">Naturstrom AG</a> handelt ausschliesslich mit Ökostrom. Naturstrom besitzt eine geringe Marktkapitalisierung und nur um die 850 Aktionäre, darunter viele Kleinaktionäre. Außerdem wird die Aktie nicht an der Börse gehandelt. Bei fast allen Aktionären handelt es sich um engagierte Privatpersonen oder Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, diese haben alle das Ziel einer nachhaltigen klimafreundlichen Energieversorgung. Aktien der Naturstrom AG können beim <a href="http://www.umweltaktienhandel.de/kursliste/" title="Umweltaktienhandel - Kursliste" target="_blank" class="liexternal">Umweltaktienhandel</a> der Umweltfinanz AG gehandelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>GENOSSENSCHAFTEN &#8211; z.B. Greenpeace Energy und Energie in Bürgerhand</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Genossenschaften sind weder eine Personen-, noch eine Kapitalgesellschaft. Sie stellen einen wirtschaftlichen Verein dar. In der Generalversammlung der Genossenschaft hat jeder Genosse unabhängig von Größe seines Genossenschaftsanteils nur ein Stimmrecht. Somit können kapitalstarke Genossen mit vielen Anteilen überstimmt werden. Auf der Generalversammlung wird ein Aufsichtsrat mit mindestens drei Personen gewählt, der dann einen Vorstand aus mindestens zwei Personen bestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mögliche Gewinne (Jahresüberschüsse) werden entsprechend dem Geschäftsanteil gutgeschrieben, sie werden aber auch zur Bildung von Rücklagen benutzt, aber nicht für die Aufstockung des Eigenkapitals der Genossenschaft. Dies kann nur durch den Eintritt weiterer Genossen geschehen. Beim Austritt erhält man seinen Geschäftsanteil ausgezahlt. Genossen stehen oft in unmittelbaren wirtschaftlichen Beziehungen mit der Genossenschaft (z.B. Genossenschaftsbanken oder landwirtschaftliche Verwertungsgenossenschaften).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Genossenschaft <a href="http://www.greenpeace-energy.de/" title="Greenpeace Energy" target="_blank" class="liexternal">Greenpeace Energy</a> hat den Zweck umweltverträglichen und kostengünstigen Strom an ihre Kunden zu liefern und damit auch die Strukturen auf dem Energiemarkt zu verändern. Für den Preis von 55 Euro ist der Erwerb eines Anteils an der Genossenschaft möglich. Schon über 17.000 Mitglieder sind bei Greenpeace Energy organisiert. Statt einer Generalversammlung gibt es daher eine Vertreterversammlung aus mindestens 50 Vertretern.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Mitglied darf maximal 100 Anteile besitzen. Greenpeace Energy baut und betreibt über eine Tochterfirma umweltfreundliche Kraftwerke. Darunter befinden sich Photovoltaik- und Windkraftwerke mit einer Gesamtleistung von ca. 30 Megawatt. Ein Wasserkraftwerk befindet sich im Bau, weitere Projekte in der Planung. Diese Möglichkeit der Beteiligung und Förderung von ökologischer Stromerzeugung ist sicherlich sehr verlockend, da der Erwerb eines Anteils sehr günstig ist.<img class="size-full wp-image-985 aligncenter" title="Photovoltaikanlage" src="http://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/photovoltaikanlage.jpg" alt="Photovoltaikanlage" width="300" height="200" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Genossenschaft <a href="http://www.energie-in-buergerhand.de/" title="Genossenschaft &quot;Energie in Bürgerhand&quot;" target="_blank" class="liexternal">Energie in Bürgerhand</a> versucht aktuell große Teile des Unternehmens <a href="http://www.thuega.de/" title="Thüga AG" target="_blank" class="liexternal">Thüga AG</a> zu übernehmen und so Deutschlands fünftgrößter Energieanbieter zu werden. Mit 500 Euro ist der Erwerb eines Anteils an der Genossenschaft jedoch wesentlich teurer als bei Greenpeace Energy. Sollte die Übernahme gelingen, dann wäre ein neuer großer Spieler auf dem Energiemarkt, der gezielt auf erneuerbare Energieerzeugung umgestellt werden könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>STADTWERKE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Regel sind Stadtwerke gemeinnützige Betriebe, die auf kommunaler Ebene aktiv sind. Inzwischen wurden sie aber häufig ausgegliedert und in privatwirtschaftliche Formen einer GmbH oder AG überführt. Durch viele Privatisierungen in den letzten Jahren gibt es immer weniger Stadtwerke. Eine Beteiligung oder Einflussnahme ist für den einzelnen Bürger schwierig. Doch gerade in kleinen Kommunen sollte durch gezielte Nachfrage eine Beeinflussung der Unternehmenspolitik möglich sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ANLEIHEN / BETEILIGUNGEN</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Anleihen, auch Industrieobligationen, Rentenpapiere oder Teilschuldverschreibungen genannt, sind ein in mehrere Teile aufgespaltener Kredit an ein Unternehmen. Sie sind eine Form von Wertpapieren und haben meistens einen Nennbetrag von 1.000 Euro. Anleihen haben eine feste Laufzeit von mehreren Jahren und einen festen Zinssatz.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Anleihen besitzt der Halter kein Mitspracherecht, er ist nur Gläubiger des Unternehmens. Er kann aber natürlich vorher überlegen, was er für förderungswürdig hält und diesem Unternehmen eine Anleihe gewähren, so kann er indirekt Einfluss nehmen. Die direkte Beeinflussung der Unternehmenspolitik ist nicht möglich. Bei der Beiteiligung an Anlagen investiert der Käufer direkt in reale Werte und nicht in einen virtuellen Börsenkurs.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solche Anleihe gibt es beispielsweise bei <a href="http://www.solarmillennium.de/front_content.php?idcatart=1645&amp;client=1&amp;lang=1" title="Anleihe von Sollarmillenium" target="_blank" class="liexternal">Solarmillenium</a>, die damit vorrangig Solarthermie-Kraftwerke in den USA errichten wollen. Anleihen bergen aber teilweise ein hohes Risiko, der Schuldner könnte die Anleihe und/oder Zinsen nicht rechtzeitig oder nie zurückzahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Genussrechte, in verbriefter Form Genussscheine genannt, sind stille Beteiligungen. Die Verzinsung von Genussrechten orientiert sich am Unternehmensgewinn. Im Falle einer Insolvenz droht auch hier ein Totalverlust. <a href="http://www.umweltaktienhandel.de/home/Wertpapier_Angebot.php" title="Genussrechte bei der Umweltfinanz AG" target="_blank" class="liexternal">Genussrechte bietet z.B. die Umweltfinanz AG</a> für die <a href="http://www.windwaerts.de" title="Windwärts Energie GmbH" target="_blank" class="liexternal">Windwärts Energie GmbH</a> an. Auch als Besitzer von Genussrechten kann man keinen Einfluss auf die Unternehmenspolitik nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Über die <a href="http://www.gls.de/" title="GLS Bank" target="_blank" class="liexternal">GLS Bank</a> oder die <a href="http://www.umweltbank.de" title="Umweltbank" target="_blank" class="liexternal">Umweltbank</a> lassen sich weitere Anleihen, Genussrechte oder Fonds auffinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>EIGENE ANLAGE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer ein Haus mit günstiger Dachlage besitzt, kann dort Photovoltaikmodule installieren und somit selber zum Stromproduzenten werden. Landwirte können auf ausgewiesenen Flächen Windräder installieren. Auch gibt es die Möglichkeit sich zusammenzuschliessen und einen sogenannten Bürgerpark zu betreiben. Diese Möglichkeit ist sicherlich kostspielig, aber jeder kann so Stromproduzent werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>SONSTIGES &#8211; UniSolar und EWS</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Projekt <a href="http://www.unisolar-netzwerk.de/" title="UniSolar Netzwerk" target="_blank" class="liexternal">UniSolar</a> ist eine weitere Möglichkeit der Beteiligung an der Stromerzeugung. Hier werden in studentischer Regie Solaranlagen auf Universitätsgebäuden errichtet. Die Studierenden können gleichzeitig auch Betreibende der Anlagen sein. Finanziert werden die Anlagen über Mikrodarlehen der Studierenden. Das Geld wird verzinst zurückgezahlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Sonderfall stellen wohl die <a href="http://www.ews-schoenau.de/" title="EWS Schönau" target="_blank" class="liexternal">Elektrizitätswerke Schönau (EWS</a>) dar. Sie gingen aus der Anti-AKW-Bewegung und einer Bürgerinitiative hervor und befinden sich fest in Bürgerhand. Die Bürger aus der kleine Gemeinde Schönau im Schwarzwald wurden unter dem Namen Stromrebellen bundesweit bekannt. Die EWS sind heute ein großer Anbieter von Strom aus erneuerbarer Energie.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>FAZIT</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt eine Vielzahl an Beteiligungsmöglichkeiten an der Energieversorgung. Wer sich wirklich an umweltfreundlichen Energieunternehmen beteiligen will und dort die Unternehmenspolitik aktiv mitgestalten will, sollte Mitglied einer Genossenschaft werden oder sich in Betreibergesellschaften zusammentun. Auch der gezielte Erwerb von Aktien, Anleihen oder Genussrechten umweltfreundlicher Stromproduzenten kann ein richtiger Weg sein, dort kann dann aber kein Einfluss auf die Unternehmenspolitik genommen werden. Klar ist, dass man vorher schon bei einem Ökostromanbieter Kunde sein sollte. Die einfachste und wahrscheinlich erstmal teuerste Variante ist es, eine eigene Anlage auf dem Haus zu installieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Lieteratur:</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-variant: small-caps;">Schmalen, Helmut; Pechtl, Hans</span>: Grundlagen und Probleme der Betriebswirtschaft. 13. Auflage. Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart. 2006</p>
<p style="text-align: justify;">Herkunft der Fotos:</p>
<p style="text-align: justify;">Krümmel: <a href="http://www.flickr.com/photos/greenpeacehh/" rel="cc:attributionURL" class="liexternal">http://www.flickr.com/photos/greenpeacehh/</a> / <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">CC BY-ND 2.0<br />
</a>Solaranlage: <a href="http://www.flickr.com/photos/pink_dispatcher/" rel="cc:attributionURL" class="liexternal">http://www.flickr.com/photos/pink_dispatcher/</a> / <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0<br />
</a>Windkraftanlage: <a href="http://www.flickr.com/photos/tuxdriver/" rel="cc:attributionURL" class="liexternal">http://www.flickr.com/photos/tuxdriver/</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" rel="license" class="liexternal">CC BY-NC-SA 2.0</a></p>
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		<title>Gesammelte Energielinks 30.06.</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 12:12:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein paar lesenswerte Artikel über die Entwicklung in dem Energiesektor. # ÖKOBRANCHE ERWARTET SOLARBOOM IN DEUTSCHLAND Laut einer Studie des europäischen Branchenverbands EPIA, soll sich in den kommenden fünf Jahren die installierte Leistung von Solaranlagen in Deutschland mehr als verdreifachen. Durch preisgünstige Solarzellen aus Billiglohnländern wie China würden Photovoltaikanlagen immer preiswerter. Im Jahr 2013 wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p>Ein paar lesenswerte Artikel über die Entwicklung in dem Energiesektor.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong># ÖKOBRANCHE ERWARTET SOLARBOOM IN DEUTSCHLAND</strong><a title="Spiegel Online: Ökobranche erwartet Solarboom in Deutschland" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632644,00.html" target="_blank"><br />
</a>Laut einer Studie des europäischen Branchenverbands EPIA, soll sich in den kommenden fünf Jahren die installierte Leistung von Solaranlagen in Deutschland mehr als verdreifachen. Durch preisgünstige Solarzellen aus Billiglohnländern wie China würden Photovoltaikanlagen immer preiswerter. Im Jahr 2013 wird mit einer installierten Leistung von 17.000 Megawatt gerechnet. Das würde ausreichen, um zwei Kernkraftwerke zu ersetzen (dabei wird angenommen, dass pro Tag nur drei Stunden die Sonne scheint). Im Gegenzug kämen auf die Verbraucher durch die garantierte Einspeisevergütung allerdings hohe Zusatzkosten zu.<br />
Weiterlesen auf: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632644,00.html" title="Spiegel Online: Ökobranche erwartet Solarboom in Deutschland" target="_blank" class="liexternal">Spiegel Online</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong># WINDKRAFT KÖNNTE MEHR ENERGIE LIEFERN ALS WELT VEBRAUCHT</strong><br />
Laut einerÂ aktuellen Analyse eines internationalen Forscherteams mit Wissenschaftlern aus Großbritannien, den USA und Finnland, veröffentlicht an der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS), könnte die Windkraft schon heute den weltweiten Energiebedarf decken.<br />
Weiterlesen auf: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30580/1.html" title="Windkraft - die Lösung all unserer Energieprobleme?" target="_blank" class="liexternal">Telepolis</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong># Â PROTOTYP VON PICCARDS SOLARFLUGZEUG FAST STARTKLAR<br />
</strong>Letztes Jahr auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin ITB sahen wir den <a href="http://www.daburna.de/blog/2008/03/07/itb-tag-3-auftritt-der-visionaere/" title="ITB Tag 3 Auftritt der Visionäre" target="_blank" class="liinternal">Visionär Bertrand Piccard</a> und waren so begeistert, dass wir uns Autogramme geholt haben. Nun berichtet der Spiegel, dass Piccard einen Prototyp seines Solarflugzeuges demnächst testen wird.<br />
Weiterlesen auf: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,631870,00.html" title="Umrundung der Welt mit Solarflugzeug geplant" target="_blank" class="liexternal">Spiegel Online</a> und <a href="http://www.solarimpulse.com/common/documents/news_affich.php?lang=de&amp;group=news&amp;IdArticle=63" title="Prototyp von Solarflugzeug enthüllt" target="_blank" class="liexternal">Solarimpulse</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong># SOLARSTROM AUS DER SAHARA?<br />
</strong>Global Player wie Deutsche Bank, Münchener Rück, Siemens und RWE haben sich unter dem Namen <a href="http://www.desertec.org/" title="Desertec" target="_blank" class="liexternal">Desertec</a> zusammengeschlossen und wollen in Nordafrika solarthermische Kraftwerke errichten. Es klingt wie die Realisierung eines lang geträumten Traums von Umweltschützern. Bis 2050 sollen so 15 Prozent des gesamteuropäischen Strombedarfs durch Solarthermie in Nordafrika gedeckt werden. Mit 400 Milliarden Euro an Gesamtkosten werden gerechnet. Gleichzeitig kommen selbst aus den beteiligten Konzernen kritische Stimmen auf.<br />
Weiterlesen auf: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,630981,00.html" title="Strom aus der Wüste" target="_blank" class="liexternal">Spiegel Online</a> und nochmal <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632377,00.html" title="Kritik an Solarstrom aus der Wüste" target="_blank" class="liexternal">Spiegel Online</a>
</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">
</div>
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		<title>Solarstrom ab 2012 billiger als Normalstrom</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 15:42:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun prognostiziert die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), dass Solarstrom ab 2012 sogar billiger sein kann als herkömmlicher Strom. Die Netzparität steht also kurz bevor. Fallende Modulpreise und &#8220;Billigsolarzellen&#8221; liessen schon im März erahnen, dass die Produktionskosten für den Strom aus der Sonne immer weiter sinken. Der Anteil der erneuerbaren Energien von 14,8 Prozent im letzten Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Nun prognostiziert die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), dass <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/solarstrom-wird-konkurrenzfaehig/" title="taz: Solarstrom wird konkurrenzfähig" target="_blank" class="liexternal">Solarstrom ab 2012 sogar billiger</a> sein kann als herkömmlicher Strom. Die Netzparität steht also kurz bevor. <a href="http://www.daburna.de/blog/2009/03/20/energielinkdump/" title="Energielinkdump" target="_blank" class="liinternal">Fallende Modulpreise und &#8220;Billigsolarzellen&#8221;</a> liessen schon im März erahnen, dass die Produktionskosten für den Strom aus der Sonne immer weiter sinken. Der <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/137851" title="Telepolis: Jahresstatistik erneuerbare Energien 2008" target="_blank" class="liexternal">Anteil der erneuerbaren Energien</a> von 14,8 Prozent im letzten Jahr wird also weiter steigen. Technische und politische Lösungen für die Speicherung nicht-genutzten Stroms müssen nun forciert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Interessant ist auch der folgende Satz im taz-Artikel:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und im Jahr 2020 wird es sogar billiger sein, CO2 durch Fotovoltaik zu vermeiden als durch Abtrennung des Abgases in Kohlekraftwerken, genannt Carbon Capture and Storage (CCS).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Also lieber auf Solarstrom und weitere Maßnahmen setzen, als ein eher fragwürdiges Verfahren einführen und Kohlekraftwerke bauen!</p>
</div>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 14:28:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In letzter Zeit merke ich immer wieder, dass es so viele interessante Themen gibt, ich es aber nicht schaffe, immer ausführlich darüber zu berichten. Da bietet es sich an mir per Twitter zu folgen, denn dort poste ich ab und zu interessante Links. Zu Twitter folgt demnächst auch ein längerer Artikel, da ich das Ding [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">In letzter Zeit merke ich immer wieder, dass es so viele interessante Themen gibt, ich es aber nicht schaffe, immer ausführlich darüber zu berichten. Da bietet es sich an <a href="http://twitter.com/daburna" title="daburna bei Twitter" target="_blank" class="liexternal">mir per Twitter zu folgen</a>, denn dort poste ich ab und zu interessante Links. Zu Twitter folgt demnächst auch ein längerer Artikel, da ich das Ding getestet habe und eine Zwischenbilanz ziehen kann. Nun aber die Links.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><a href="http://www.zeit.de/online/2009/11/energiemarkt-eon-boerse" title="E.on soll Strombörse manipuliert haben" target="_blank" class="liexternal">E.on soll Strombörse manipuliert haben</a>: der Konzern soll Kapazitäten zurückgehalten haben und dadurch viel zu hohe Strompreise erreicht haben. Allein 2007 sollen so 3,6 Milliarden Euro rechtswidrig erwirtschaftet worden sein.</li>
<li><a href="http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2009_03/vattenfall_verzichtet.html" title="Vattenfall verzichtet auf Kohlekraftwerk in Berlin" target="_blank" class="liexternal">Vattenfall verzichtet auf Kohlekraftwerk in Berlin</a>: der schwedische Konzern will stattdessen zwei Biomassekraftwerke bauen. Eine Perspektive für Lubmin?</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,612539,00.html" title="Billig-Solarzellen revolutionieren Strombranche" target="_blank" class="liexternal">Billig-Solarzellen revolutionieren Strombranche</a>: die Preise für Solaranlagen fallen drastisch, bald kann der damit erzeugte Strom preislich mit konventionellen Atom- und Kohlekraftwerken konkurrieren.</li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/134803" title="Atomausstieg sonst Arbeitslosigkeit" target="_blank" class="liexternal">Atomausstieg sonst Arbeitslosigkeit</a>: in der Branche der erneuerbaren Energien arbeiten wesentlich mehr Menschen als in der Atomkraft. Der Ausbau der Erneuerbaren würde mehr Beschäftigung bringen, als das Festhalten an der unsicheren Atomkraft.</li>
<li>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.daburna.de/Bilder/Blog/solarhaus_hgw.png" class="liimagelink"><img title="Solarhaus in Greifswald ausgezeichnet" src="http://www.daburna.de/Bilder/Blog/solarhaus_hgw.png" alt="" width="200" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: OZ vom 07.03.2009</p></div>
<p>Solarenergie in Greifswald: während ein <a href="http://www.ostsee-zeitung.de/archiv/index.phtml?Param=DB-Artikel&amp;ID=3491489" title="Greifswalder Solarhaus ausgezeichnet" target="_blank" class="liexternal">Greifswalder Solarhaus ausgezeichnet</a> wurde, fand ein <a href="http://blog.gruene-greifswald.de/2009/02/14/klimaschutz-und-barrierefreiheit/" title="Antrag der Grünen" target="_blank" class="liexternal">Antrag der Grünen auf Änderung der Gestaltungssatzung</a> der Innenstadt in der Bürgerschaft nur <a href="http://www.ostsee-zeitung.de/archiv/index.phtml?Param=DB-Artikel&amp;ID=3491492" title="Antrag der Grünen abgelehnt" target="_blank" class="liexternal">Ablehnung</a>. Diese verbietet weiterhin das Installieren von Solarenergieanlagen auf Dächern in der Greifswalder Innenstadt. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass der Grünen Wahl-Blog zwar über den Antrag, aber nicht über das Scheitern berichtet. Danke an den <a href="http://blog.17vier.de/" title="Fleischervorstadt-Blog" target="_blank" class="liexternal">Fleischervorstadt-Blog</a>, der mich auf die Artikel in der OZ aufmerksam gemacht hat.</li>
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		<title>Solaruni HGW?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 18:57:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Artikel in Telepolis zu Unidächern, die von Studierenden zur Solarstromerzeugung genutzt werden, machte mich neugierig. Was in Städten wie Leipzig, Kassel oder Karlsruhe mit kleinen studentischen Darlehen funktioniert, fasziniert mich. Es ist wichtig Klimaschutz zu betreiben. Und das heißt, nicht nur Energiesparlampen einzubauen. Das heißt, auch lokale, dezentrale Projekte wie Photovoltaikanlagen auf Unidächern zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Der <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/127157" title="Unidächer zu Solaranlagen" target="_blank" class="liexternal">Artikel in Telepolis zu Unidächern, die von Studierenden zur Solarstromerzeugung genutzt werden,</a> machte mich neugierig. Was in Städten wie Leipzig, Kassel oder Karlsruhe mit kleinen studentischen Darlehen funktioniert, fasziniert mich. Es ist wichtig Klimaschutz zu betreiben. Und das heißt, nicht nur Energiesparlampen einzubauen. Das heißt, auch lokale, dezentrale Projekte wie Photovoltaikanlagen auf Unidächern zu errichten. Ich bin gespannt, wie <a href="http://www.webmoritz.de/2009/02/18/vision-solaruni-greifswald/" title="Vision Solaruni HGW" target="_blank" class="liexternal">diese Idee</a> nun weiter unter den Studierenden in Greifswald aufgenommen wird und ob die Uni Greifswald sich der <a href="http://www.unisolar-netzwerk.de/" title="UniSolar Netzwerk" target="_blank" class="liexternal">UniSolar Netzwerk</a> anschließt.</p>
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		<title>39 Prozent Strom aus Windkraft in MV</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 21:43:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich anÂ  und betrug 2008 bereits 15 Prozent. Einen wichtigen Anteil an dieser Entwicklung hat die Windenergie. Nun sind die neusten Zahlen der Windenergie für 2008 veröffentlicht worden. 2008 hatte die Windkraft einen potentiellen (!) Anteil am Nettostromverbrauch von 7,95 Prozent. Aufgegliedert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Der <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2142/umfrage/anteil-erneuerbarer-energien-am-bruttostromverbrauch-seit-1992/" title="Anteil der erneuerbaren Energien an Stromproduktion" target="_blank" class="liexternal">Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion</a> in Deutschland steigt seit Jahren kontinuierlich anÂ  und <a href="http://www.daburna.de/blog/2009/01/28/15-prozent-strom-aus-erneuerbarer-energie-in-2008/" title="15 Prozent Strom aus erneuerbarer Energie" target="_blank" class="liinternal">betrug 2008 bereits 15 Prozent</a>. Einen wichtigen Anteil an dieser Entwicklung hat die Windenergie. Nun sind die neusten <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/127138" title="Jahresbilanz Windenergie" target="_blank" class="liexternal">Zahlen der Windenergie für 2008</a> veröffentlicht worden. 2008 hatte die Windkraft einen potentiellen (!) Anteil am <a href="http://www.stadtwerke-herne.de/index/privatkunden/energieinfos/energielexikon/nettostromverbrauch.html" title="Erklärung Nettostromverbrauch" target="_blank" class="liexternal">Nettostromverbrauch</a> von 7,95 Prozent. Aufgegliedert nach Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede.Â  Das Land Sachsen-Anhalt konnte 42,47, Mecklenburg-Vorpommern 39,29 und Schleswig-Holstein 38,24 Prozent seines Nettostromverbrauchs durch Windkraft decken. Schlußlicht ist Stadtstaat Berlin mit 0 Prozent.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 389px"><a href="http://www.daburna.de/Bilder/Blog/anteil_wind_stromverbrauch.png" class="liimagelink"><img title="Anteil der Windenergie am Stromverbrauch nach Bundesländern" src="http://www.daburna.de/Bilder/Blog/anteil_wind_stromverbrauch.png" alt="Anteil Windenergie am Stromverbrauch" width="379" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Anteil Windenergie am Stromverbrauch. Quelle: www.dewi.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bei der Betrachtung der Werte muß beachtet werden, daß die Bundesländer durch ihre Größe, Wirtschaft und Bevölkerung verschiedene Verbrauchswerte haben. So sind zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen mehr Windräder und Leistung installiert als in vielen anderen Bundesländern. Durch den höheren Strombedarf landet das Land beim Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung aber nur auf Platz 9. Auch geographische Gegebenheiten sorgen für mehr oder weniger Windausbeute oder Platz für neue Anlagen.  Den kompletten Bericht gibt es <a href="http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/statistiken/WE%20Deutschland/DEWI-Statistik_gesamt_2008.pdf" title="Windstatistik 2008" target="_blank" class="lipdf">hier</a> als PDF.</p>
<p style="text-align: justify;">Und während diese Zahlen ein positives Bild der Windenergie zeichnen, titelt der SPIEGEL &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,606532,00.html" title="SPIEGEL: Windräder bringen nichts für CO2-Ziel" target="_blank" class="liexternal">Windräder bringen nichts für CO2-Ziel</a>&#8220;. <a href="http://sebastiankeil.wordpress.com/2009/02/10/grober-unfug-am-journalismus-und-klimawandel/" title="Grober Unfug am Journalismus und Klimawandel" target="_blank" class="liexternal">Sebastian Keil</a> hat sich näher mit dem Artikel auseinander gesetzt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Herr Waldermann vermischt hier Äpfel mit Birnen und freut sich über das Ergebenis, ist ja auch lecker, so ein Obstkuchen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
</div>
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</ul>

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		<title>15 Prozent Strom aus erneuerbarer Energie in 2008</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 18:10:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in Deutschland steigt Jahr für Jahr an. Laut den neusten Zahlen des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) stammten 2008 sogar 15 Prozent des erzeugten Stroms aus Wind, Biomasse, Wasser und Sonne. Inzwischen wird für 2020 sogar damit gerechnet, daß fast 50 Prozent des Stroms von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p style="text-align: justify;">Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in Deutschland steigt Jahr für Jahr an. Laut den <a href="http://www.bdew.de/bdew.nsf/id/DE_20090127_PM_Mehr_als_15_Prozent_Oekostrom_in_Deutschland?open&amp;ccm=250010" title="15 Prozent Ökostrom in 2008" target="_blank" class="liexternal">neusten Zahlen des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)</a> stammten 2008 sogar 15 Prozent des erzeugten Stroms aus Wind, Biomasse, Wasser und Sonne. Inzwischen wird für 2020 sogar damit gerechnet, daß fast <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/47-prozent-oekostrom-bis-2020-moeglich/" title="Ökostrom bis 2020 bei 50 Prozent" target="_blank" class="liexternal">50 Prozent des Stroms von den Erneuerbaren</a> kommen sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Thumbs up!</p>
</div>
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