Intern: Statistik Dezember 2011

Mittwoch, der 11. Januar 2012, 15:03 Uhr von daburna

Viele Leserinnen und Leser fragen sich, was es wohl an Zeit kostet, einen Blog zu betreiben oder wie hoch die Einnahmen durch Werbung sind und was es für Ausgaben gibt. Seit August 2010 veröffentliche ich hier Monat für Monat Zahlen zu meiner Website und dem Blog. Die Statistik soll Transparenz nach außen schaffen, sowie mir einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen geben. In Klammern werden die gerundeten Veränderungen gegenüber dem Vormonat dargestellt. Die Statistiken werden erst nach dem Zehnten eines Monats veröffentlicht, da erst dann alle benötigten Daten vorliegen.

STATISTIK KOMPLETTE WEBSITE

Hier gibt es einen groben Überblick über die Performance der Gesamtwebsite.

Besuche

  • Besuche: 20.072 (+44,8%) – durchschnittlich 647,48 pro Tag (+40,1%)
  • Seitenaufrufe: 28.685 (+42,8%)
  • 1,43 Seiten/Besuch (-1,4%)
  • Absprungrate: 78,12 Prozent (-0,1 Prozentpunkte)
  • durchschnittliche Besuchszeit: 00:01:25 (- 16 Sekunden)
  • neue Besuche: 67,9 Prozent (-5,7 Prozentpunkte)

Einnahmen

  • AdScale: 2,74 Euro (+33%)
  • AdSense: 9,72 Euro (+24,8%)
  • Amazon Partnerprogramm: 0,39 Euro (+ alles)
  • Contaxe: 0,86 Euro (+115%)
  • Direktvermarktung: 144,63 Euro (+38,2%)
  • Flattr: 7,01 Euro (+404,3% )
  • Goviral Network: 2,86 Euro (+33,6%)
  • Usemax: 7,37 Euro (+60,9%)
  • Gesamt: 175,58 Euro (+42,8%)

Ausgaben

  • Domain: 0,50 Euro
  • Webhosting: 1,25 Euro
  • Smartphone: 399,00 Euro
  • Versicherungsschutz für das Smartphone: 90,00 Euro
  • Fahrtkosten zur Kreistagssitzung in Pasewalk: 5,00 Euro
  • Gesamt: 495,75 Euro

Die hohen Investitionskosten in ein internetfähiges Smartphone übersteigen die Einnahmen des Monats deutlich, so dass ein Verlust von 324,17 Euro für Dezember entstanden ist. Über das Jahr gesehen werden diese Ausgaben aber durch die Einnahmen gedeckt. Das Smartphone habe ich gekauft, um auch mobil berichten zu können, für den privaten Gebrauch würde mir ein normales Handy voll ausreichen.

Update/Nachtrag 12.01.2012:

Wie Manfred Peters im Kommentar richtig anmerkte wird das Smartphone abgeschrieben. Da es als ein geringwertiges Wirtschaftsgut zählt und diese genau fünf Jahre abgeschrieben werden, wird also für jedes Jahr ein Abschreibungsbetrag von 79,80 Euro fällig. 2011 ist um und der Betrag lässt sich nicht mehr auf die Monate verteilen. Der Versicherungsschutz besteht für 24 Monate. Auch dieser lässt sich für einen einzelne Monat ausrechnen. Somit würden die Ausgaben für Dezember 2011 aus betriebswirtschaftlicher Sicht so aussehen, auch wenn eigentlich der oben genannte Betrag von 495,75 Euro angefallen ist:

  • Domain: 0,50 Euro
  • Webhosting: 1,25 Euro
  • 1. Jahr Abschreibung Smartphone: 79,80 Euro
  • 1 Monat Versicherungsschutz für das Smartphone: 3,75 Euro
  • Fahrtkosten zur Kreistagssitzung in Pasewalk: 5,00 Euro
  • Gesamt: 90,30 Euro

Arbeitsaufwand

Fast zwei Stunden pro Tag – insgesamt 58 Stunden im gesamten Monat – habe ich für die Arbeit am Blog aufgewandt. Heraus kommt ein rechnerischer Stundenlohn vor Abzug der Ausgaben von 3,03 Euro pro Stunde.

Flattr

Im Dezember 2011 gab es 11 Klicks mit Flattr und damit vier mehr als im November. Der durchschnittliche Klick war 0,64 Euro wert. Die meisten Klicks gab es hierfür:

STATISTIK NUR BLOG

Hier wird nur das erfasst, was */blog/* in der Domain stehen hat.

Besuche

  • Besuche: 16.060 (+68,4%) – durchschnittlich 518,06 pro Tag (+63%)
  • Seitenaufrufe: 21.427 (+69,3%)
  • 1,33 Seiten/Besuch (+/- 0%)
  • Absprungrate: 82,03 Prozent (-1,36 Prozentpunkte)
  • durchschnittliche Besuchszeit: 00:01:18 (-22 Sekunden)
  • neue Besuche: 65,27 Prozent (-5,78 Prozentpunkte)

Besucherzahlen im Blog von 12/2010 bis 12/2011

Herkunft Top 5

  • 80,81 Prozent aus Deutschland (davon aus: Greifswald 15,91 Prozent, Berlin 13,4 Prozent, Rostock 7,48 Prozent, Hamburg 4,74 Prozent, München 3,09 Prozent)
  • 4,28 Prozent aus Österreich
  • 2,54 Prozent aus der Schweiz
  • 2,1 Prozent aus den USA
  • 1,16 Prozent aus Großbritannien

Beliebteste Seiten Top 5

Suchanfragen Top 5

  • daburna – 186 Suchanfragen
  • Facebook Beziehung ebay – 175 Suchanfragen
  • ebay Facebook Beziehung – 85 Suchanfragen
  • Barbra Streisand – 72 Suchanfragen
  • [(not provided) - 64 Suchanfragen]
  • Barbra Streisand eigener Name eingeben – 59 Suchanfragen

Seitdem die aus Datenschutzsicht sicherere encryoted Suche von Google benutzt wird, kommt es vor, dass (not provided) statt eines Suchwortes in den Logfiles steht.

Zugriffsquellen Top 5

  • Direktzugriffe – 41,81 Prozent
  • Google Suche (google / organic) – 28,09 Prozent
  • Facebook – 14,94 Prozent
  • t.co – 2,37 Prozent
  • Google.de / referral – 1,87 Prozent

Feedabos

  • durchschnittlich 130,9 pro Tag (-5,6%)
  • bester Tag: 06.12.2011 mit 177 Abos
  • schlechtester Tag: 10.12.2011 mit 86 Abos

Facebook Fans am Ende des Monats: 206 (+26 Fans)

Wikio ebuzzing-Ranking

Die Plattform Wikio, inzwischen umbenannt (oder geschluckt?) in ebuzzing, die aktuelle Meldungen aus Medien und Blogs zusammenstellt, veröffentlicht jeden Monat ein Blog-Ranking. Dies geht nach Anzahl und dem Gewicht der Links ab, die von anderen Blogs eingehen. Im Dezember 2011 lag mein Blog bei ebuzzing auf Platz 472, 12 Plätze niedriger als noch im November. Wie andere Blogs aus Mecklenburg-Vorpommern abschneiden, ist bei world wide Brandenburg zu lesen.

DANKE!

Ein großes Danke an alle LeserInnen, FlattrnutzerInnen, Fans und Werbekunden!!! Ohne euch würde das hier viel weniger Spaß machen.

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100 Jahre Kontinentaldrifttheorie (Karte & Video)

Montag, der 9. Januar 2012, 09:50 Uhr von daburna

Geotektonik und Spreizungs- bzw. Kollisionsraten (Karte)

Die Karte zeigt den Zusammenhang zwischen den Grenzen der Kontinentalplatten, den globalen Erdbebenzonen sowie der Lagerstättenbildung, die sich an den aktiven Plattenrändern konzentriert. Quelle: GFZ Potsdam

Am letzten Freitag feierte eine der wichtigsten Theorien der Geologie ihren 100jährigen Geburtstag. Alfred Wegener stellte am 6. Januar 1912 erstmals seine Kontinentaldrifttheorie öffentlich vor. Wegener hatte festgestellt, dass die Küstenlinien von Südamerika und Afrika wie bei einem Puzzle zusammenpassen. Daraus folgerte er, dass die beiden Kontinente einst zusammengehörten. Auch die anderen Kontinente konnte er an Hand der Küstenlinie zusammenfügen und nannte den sich daraus ergebenden Superkontinent Pangaea.

Seine Theorie hatte allerdings einen zentralen Nachteil: Es gab keinen Motor, der den Urkontinente auseinanderbrechen und riesige Kontinentalmassen über die Erdoberfläche verschieben konnte. In den 1960ern wurde dann der Motor entdeckt und die Theorie der Plattentektonik begründet.

Seitdem weiß man, dass sich die Kontinentalplatten auf dem Ozeanboden auseinanderbewegen. Der Prozess nennt sich Ozeanbodenspreizung oder auch Seafloor Spreading.  An diesen Plattenrändern steigt durch Vulkanismus Magma aus dem Erdinneren auf und bildet neuen Ozeanboden. An anderen Stellen, den Subduktionszonen, treffen Kontinentalplatten aufeinander, eine Platte taucht unter die andere und schmilzt im Erdinneren. Auch hier entstehen Vulkane. Mancherorts schieben sich die Platten nicht einfach unter andere, sondern stauchen sich zu Gebirgen auf. Durch diese plattentektonischen Prozesse kommt es an den Kontinentalrändern immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Mehr Material zum Thema Geodynmaik gibt es vom Geoforschungszentrum (GFZ) Potsdam.

Karte: GFZ Potsdam // keine CC Lizenz

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Wunder in den Senat wählen!

Sonntag, der 8. Januar 2012, 16:30 Uhr von daburna

Plakat zur Senatswahl 2012 von der Liste Solidarische Uni

Plakat zur Senatswahl 2012 von der Liste Solidarische Uni.

Ja, das ist mein Gesicht auf dem Wahlplakat! Einigen von euch hat es sicher schon entgegen gelächelt, doch ein schriftliches Statement von mir fehlte bisher.

Zu den Gremienwahlen 2012 an der Universität Greifswald kandidiere ich erstmals für ein hochschulpolitisches Amt. Auf der Liste der Gruppe Solidarische Uni stelle ich mich für einen Platz als studentisches Mitglied im Akademischen Senat der Uni zur Wahl.

In der Woche vom 9. bis 13. Januar 2012 sind alle Studierenden aufgerufen, ihre Wunschkadidaten für Senat, Fakultätsräte und Studierendenparlament (StuPa) zu wählen. Vom 10. bis 12. Januar findet die Senatswahl statt.

Mit diesen Hauptforderungen stelle ich mich zur Wahl:

  • Für eine bessere Unterstützung von studentischen Eltern!
  • Für die rasche Behebung von Baumängel an Instituten!
  • Für eine nachhaltige und CO2 neutrale Universität bis 2015!
  • Für den Erhalt der studentischen Kultur/C9, Gristuf und StuThe unterstützen!
  • Gegen jegliche Art von Studiengebühren und Verwaltungsgebühren kämpfen!

Die Hochschulgruppe der Piraten empfiehlt auf Grund keiner eigenen Kandidaten für den Senat mich für die Wahl. An dieser Stelle ein herzliches Danke für die Wahlempfehlung!

Mehr Infos zu meiner Kandidatur gibt es in meinen Antworten auf einen Fragebogen des webMoritz und im Wahlheft. Fragen zu meiner Kandidatur beantworte ich euch gerne.

Vom 10. bis 12. Januar mindestens eine Stimme für Oliver Wunder abgeben!

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Arbeitskrise und Grundeinkommen (Animationsfilm)

Sonntag, der 8. Januar 2012, 10:39 Uhr von daburna

Tatsächliche Arbeitslosenzahl im Mai 2010

Tatsächliche Arbeitslosenzahl im Mai 2010. Grafik: Jochen Isensee

Dass die Arbeitslosenzahlen immer wieder schön gerechnet werden, wird in unregelmäßigen Abständen thematisiert. Die richtigen Zahlen sollen bewusst verschleiert werden. Dabei steigt seit etlichen Jahren die strukturelle Arbeitslosigkeit an. Folglich muss man sich die Frage stellen: Woran liegt das oder steckt nicht unsere Arbeitsgesellschaft in einer Krise?

Wer das (noch) utopische Bild einer Post-Arbeitsgesellschaft zeichnet, kommt häufig nicht am bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) vorbei. Spätestens seitdem Susanne Wiest 2009 eine Petition dazu an den deutschen Bundestag gestellt hat, wird das BGE gesellschaftlich diskutiert. Im Dezember 2011 sprach sich mit der Piratenpartei die erste Partei für das Grundeinkommen aus.

Was hinter der Idee des Grundeinkommens steckt, stellt Jochen Isensee in diesem Animationsfilm dar. Weitere Infos zum Film und vor allem zum Thema gibt es auf seiner Website.

Grafik: Jochen Isensee // keine CC Lizenz

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Gremienwahlen 2012 an der Uni Greifswald

Samstag, der 7. Januar 2012, 17:22 Uhr von daburna

Plakat zur Gremienwahl 2012 an der Uni Greifswald

Plakat zur Gremienwahl 2012 an der Uni Greifswald.

An der Universität Greifswald heißt es ab Montag wieder: Wählen gehen! Vom 9. bis 13. Januar 2012 sind die Studierenden aufgerufen, ihre Wunschkadidaten für Senat, Fakultätsräte und Studierendenparlament (StuPa) zu wählen. Doch das ist noch nicht alles! Auch die Fachschaftsräte (FSR) sollen in dieser Super-Wahl-Woche gewählt werden.

Eine Übersicht über die Kandidatinnen und Kandidaten (nicht für die FSR) findet sich in dem Wahlheft zu den Gremienwahlen. Infos zu Wahlzeiten und -orten stehen auf der Homepage des AStA.

Natürlich ist das alles nicht so einfach, wie es jetzt klingt. Die Fachschaftsratswahlen am IPK und noch zwei weiteren Instituten (welchen genau?) finden nicht in dieser Woche statt. Außerdem sind die Fachschaftsratswahlen an einem anderen Ort als die der anderen Gremien.

Um es noch ein wenig unübersichtlicher zu machen und die Wahlen unattraktiver zu gestalten, findet die Wahl des Senats und der Fakultätsräte nur Dienstag bis Donnerstag statt und dann auch nicht in allen Wahllokalen. Ein genauer Blick auf die oben verlinkten Wahlzeiten und -lokale ist ein Muss!

Zur Wahl solltet ihr laut Wahlbenachrichtigung vom 11.11.2011 (!), die erstmals nur per E-Mail an eure Unipostfächer rausging, die Wahlbenachrichtigung (funktioniert aber auch ohne) und Personalausweis, Pass oder Studierendenausweis mitbringen.

Schrumpfte die Zahl der Bewerber für die 27 Sitze im StuPa im letzten Jahr bereits auf 35 sind es dieses Mal nur 32 Kandidaten. Die Kandidaten können sich bereits jetzt zum Einzug ins StuPa beglückwünschen. Nicht nur 84 Prozent der Bewerber sitzen sofort nach der Wahl drin, der Rest wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Laufe des Jahres einen Platz als Nachrücker in der Hochschulpolitik ergattern.

Anders beim Akademischen Senat. Hier gibt es eine große Auswahl, es treten 52 Kandidaten für 12 Plätze an. Die hohe Zahl der Bewerber hängt sicher auch mit der anstehenden Neuwahl des Rektors in diesem Jahr zusammen.

Bereits im letzten Jahr hatte ich schon von einem möglichen Demokratiedefizit, in Bezug auf die niedrige Zahl der Bewerbungen für das StuPa und der daraus folgenden hohen Wahrscheinlichkeit gewählt zu werden, geschrieben. Doch nun sind es nur noch fünf Kandidaten, die vorerst nicht ins StuPa kommen. Schade, dass die Auswahlmöglichkeit so eingeschränkt ist. Mehr Wettbewerb würde hier gut tun.

Doch trotz genannter Schikanen und mangelnder Auswahlmöglichkeit möchte ich alle Wahlberechtigten aufforden, zu den Wahlen zu gehen! Bis Freitag, den 13. Januar 2012, 14 Uhr habt ihr dazu die Möglichkeit.

[Mögliche Interessenskonflikte: Da es sicher schon einigen aufgefallen ist: Ich selber stelle mich für einen Posten im Akademischen Senat zur Wahl. Persönliche Wahlwerbung wird es in einem anderen Artikel geben.]

Plakat: AStA Greifswald // keine CC Lizenz

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