Mittwoch, der 17. August 2011, 19:40 Uhr von daburna
Der Stimmzettel zur Wahl der Kreistagsabgeordneten ähnelt einem großen Poster. Nach der Stimmabgabe auf allen vier Zetteln für den Superwahlsonntag in Mecklenburg-Vorpommern kann mit den unterschiedlich gefärbten Papieren fast ein Regenbogen gelegt werden. Woher ich das weiß? Ich war heute wählen, dabei ist der offizielle Wahltermin doch erst am 4. September 2011.
Vor wenigen Tagen wurden die Wahlbenachrichtigungskarten an alle Wahlberechtigten verschickt. Mit diesen kann schon jetzt per Briefwahl gewählt werden. Die Briefwahl konnte bereits vorher im Internet beantragt werden. Seit Montag, den 15. August 2011, ist auch das Abholen der Stimmzettel oder die vorzeitige Stimmabgabe im Rathauskeller möglich.
Die Wahlberechtigten von Mecklenburg-Vorpommern sind dazu aufgefordert den Landtag, Kreistage und Landräte zu wählen, sowie bei einem Bürgerentscheid über den Namen der neuen Großkreise abzustimmen.
In Greifswald hat das Briefwahlbüro folgende Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 18:00 Uhr
Freitag von 9:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 15:00 Uhr
Freitag, 02.09.2011 von 9:00 bis 12:00 Uhr
Außerdem sucht die Stadt noch immer engagierte Wahlhelferinnen, die sich 21 Euro dazu verdienen wollen. Bei Interesse im Wahlbüro unter der Nummer 03834/521331 oder 521332 oder per E-Mail über wahlen(at)greifswald.de melden.
So und nun tretet euch selbst, euren Freunden und euren Kommilitonen in den Arsch! Der Wahltermin liegt in der vorlesungsfreien Zeit – bei einigen auch als Semesterferien bekannt. Viele Studierende sind wahrscheinlich am Wahlsonntag nicht in Greifswald. Ihre Stimme ist aber wichtig.
Mittwoch, der 17. August 2011, 15:39 Uhr von daburna
Fans dieses Blogs wissen es schon lange: Bei der Google Bildersuche nach Suchbegriffen wie “Ufo” lande ich mit dem Bild eines halbvergrabenen Öltanks ganz weit vorne. Nun schreibt der tagSeoBlog einen kleinen Wettbwerb aus, bei dem es darum geht, sich bis zum 16.09.2011 um 14 Uhr auf Platz 1 der Google Bildersuche bei der Suche nach “simsalaseo” zu positionieren. Der Gewinner erhält ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.
Simsalaseo - Bildersuchewettbewerb
Da mach ich doch mit. Meine Suchmaschinenoptimierungs-Skillz sind zwar bescheiden, einen Versuch ist es aber wert. Also simsalaseo her mit dem Gewinn!
Dienstag, der 16. August 2011, 17:39 Uhr von daburna
Der Regen der vergangenen Wochen steht noch immer in tiefen Pfützen auf den Feldern und verärgert die erntewilligen Landwirte, während am Himmel weiter dunkle Regenwolken vorbeiziehen. So viel wie im Juli 2011 hat es lange nichtgeregnet. Brachte das Frühjahr noch Trockenheit und Staubstürme, versinkt der Sommer größtenteils im nassen Überfluß. Hervorragend visualisiert werden die außergewöhlich hohen Niederschlagsmengen auf diesen Karten des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
Karte: Niederschlag im Juli 2011 verglichen mit Normalwerten. Für großes Bild klicken.
Karte: Absoluter Niederschlag im Juli 2011. Für großes Bild klicken.
Auf der linken Karte sind die durchschnittlichen Niederschlagshöhen in mm der Jahre 1961 bis 1990 in Deutschland eingetragen. Die Karte rechts (oben) zeigt die Abweichung in % von diesen Durchschnittswerten im Juli 2011. Zur weiteren Verdeutlichung kann auch die Karte mit den Absolutwerten (nebenstehend rechts) rangezogen werden. Die Daten stammen aus dem dichten Netz der Messstationen des DWD und werden mit statistischen Verfahren auf eine Gitterstruktur mit 1-km-Raster übertragen.
Bei der Betrachtung der Karten fällt auf, dass besonders im Osten Deutschlands mehr Regen fiel als sonst üblich, 200 bis über 400 Prozent mehr Niederschlag. Vor allem aber an der Ostseeküste von Rostock bis zum Darß und im Raum Greifswald lagen die Schwerpunkte der extremen Niederschläge. Aber auch in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern gab es mehr Niederschläge als im langjährigen Mittel. Teile Westdeutschlands haben dagegen weniger Regen abbekommen.
Angesichts solcher Daten steht die Frage im Raum, ob die Ostsee, wie von einigen Forschern und Medien vermutet, in Zukunft wirklich “Gewinnerin” des Klimawandels sein könnte? Die neue Badewanne Europas – Alternative zum Mittelmeer – gespeist vom sommerlichen Ostseemonsun.
Montag, der 15. August 2011, 17:59 Uhr von daburna
Die Überfischung der Meere thematisiert Uli Henrik Streckenbach in seinem Abschlußprojekt an der Kunsthochschule Halle. Das gut gemachte Video informiert darüber, dass die Fischbestände seit dem Beginn der industriellen Fischerei um 90 Prozent zurückgegangen sind und dass Wissenschaftler vor der völligen Auslöschung aller gefischten Arten in weniger als 50 Jahren warnen.
Greifswald TV brichtet vom morgendlichen Stand am Fischmarkt und informiert, dass das “Flaggschiff” nicht angemeldet gewesen sei.
Dieses Video zeigt deutlich den lautstarken Protest während Holger Apfel redet.
Video Nummer drei ist dagegen von der Kameraführung sehr anstrengend, verdeutlicht aber, dass auch in Schönwalde Protest am Start war. Leider wird hier häufig auf Gesichter der Protestierenden draufgehalten und rangezoomt. Auch ist erkennbar, wie die Hundestaffel der Polizei durch den Lärm etwas am Rad dreht.