Zustand des Klimas im Jahr 2011 (Report)

Erdkugel aus dem Weltall.
Nordhalbkugel der Erde aus dem Weltall gesehen. The Suomi NPP Blue Marble, Foto: NASA/NOAA

Das Jahr 2011 brachte einige Abweichungen vom normalen Klimageschehen mit sich. Regional bezogen auf Greifswald waren das die extrem trockenen Monate März, April, Mai, und November gekrönt von einem sehr niederschlagsreichen Juli. Auch weltweit gab es Anomalien.

Mit dem Zustand des Klima 2011 beschäftigt sich der Report „State of the Climate in 2011“ der US-amerikanischen Wetter und Ozeanographiebehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Auf 282 Seiten werden die Ereignisse zusammengefasst und interpretiert. Die Highlight des Berichtes werden im ClimateWatch Magazin anschaulich erläutert.

Das Klima wurde 2011 besonders durch einen mittelschweren bis starken La Niña beeinflusst. Die Folgen waren eine historische Dürre in Ostafrika, dem Süden der USA und Nordmexiko sowie die nasseste je gemessene zwei Jahresperiode (2010-2011) in Australien. Zwar war 2011 das kühlste Jahr seit 2008, doch ist es eines der 15 wärmsten Jahre bisher. Außerdem gab es erstmals ein Ozonloch über der Arktis.

Abweichungen vom Durchschnitt gibt es immer und Extremereignisse auch. Die Häufung und Intensität stellt an sich ein Problem da. Der Ausnahmefall wird die Regel. Und es geht weiter: 2012 brachte bereits einige Extreme z.B. immer neue Temperaturrekorde in den USA.

Den Report „State of the Climate in 2011“ gibt es als PDF zum Download oder hier eingebettet im Viewer.

Quellen:

Blunden, J., and D. S. Arndt, Eds., 2012: State of the Climate in 2011. Bull. Amer. Meteor. Soc., 93 (7), S1–S264.

Foto: NASA/NOAA

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