Spiel mit dem Tod – Doku *Update*

Dienstag, der 14. Februar 2012, 17:03 Uhr von daburna

Streetart Soldat

Ein dutzend junge Russen spielen im Wald um eine verlassene Kaserne Krieg. Nicht mit harmlosen Paintballwaffen sondern mit scharfer Munition. “Capture the flag” für Lebensmüde. Bei dem Spiel sterben reglmäßig Teilnehmer.

Der 30 Minuten lange Dokumentarfilm von Felix Müller überrascht. Die Waffennarren sind nicht die Story. Es geht um Objektivität und und Anregung zu kritischem Denken. Gut gemacht!

Update 14:02.2012: 20:15 Uhr: “Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Evangelisches Medienhaus GmbH nicht mehr verfügbar.” War der kirchlichen Content-MafiaIndustrie wohl zu kritisch. WTF!? Über 500.000 Klicks und breites positives Echo…ach whatever. Fahrt zur Hölle! Möglicherweise funktioniert es hier noch: http://www.trendhure.com/spiel-mit-dem-tod-video

Foto: David Drexler // CC-Lizenz BY

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Über den Autor:
daburna
Schreibt hier seit August 2005 den Blog. Geographiestudent mit Lebensmittelpunkt in der Hansestadt Greifswald.
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14 Antworten

  1. Martin sagt:

    Pflichtfilm für Schulen sollte das werden…

  2. Marco sagt:

    Zu kritisch? Das ist von denen!
    Hab es meiner Mutter geschickt und heute morgen wurds von ihrer Schule bestellt (:
    http://www.dvd-complett.de/spiel-mit-dem-tod.html

    • daburna sagt:

      Das war mir schon klar. Das DVD-Angebot hatte ich nur nirgends gefunden und daher spekuliert, der Film sei ganz in der Versenkung verschwunden. 89€…ts…dann könnten sie gerne mal eine mit Werbelayer gebrandete Version online bereitstellen. Gerade bei solchen kritischen Filmen finde ich die Message so wichtig, dass man da keine Unsummen für zahlen muss, sondern sie frei zugänglich sind.

  3. Martin sagt:

    Interessante Unterhaltung, die praktische Bezug hat.
    Ist es nicht dem Urheber überlassen, wie er sein Werk verwertet? Haben Dritte hier das Recht zu kritisieren?
    Sind 89,-€ nicht angemessen im Vergleich zu anderen Kosten für Lehrmaterial. Anders, würde man für die Betrachtung des Films 50,- ct. veranschlagen, wäre der Film nach 178 Schülern bezahlt. Bei 20 Schülern ergibt das also 9 Vorführungen.
    Daburna, weißt Du wie viel Geld die Universitäten für die Abos von Wissenschaftsmagazinen bezahlen? Und das die Magazine wiederum kostenlos von den Unis mit Inhalten beliefert werden aber trotzdem Unsummen zahlen müssen weil es wichtige Magazine nur im Abo Paket mit weniger wichtigen Magazinen gibt. Das ist so unverschämt, dass sich gerade breiter Protest formiert.

    Bei realistischer Betrachtung sind 89,-€ eher als Schnäppchen zu werten für einen Lehrfilm.

  4. Martin sagt:

    Da Du anscheinend gut informiert bist und Deinen Kommentar nicht weiter verteidigst sehe ich die 89,€ jetzt auch für Dich als gerechtfertigt an?

    • daburna sagt:

      Ich habe keine Einsicht in die Preiskalkulation von Schul-Bildungsfilmen. Um das Ding privat zu erwerben, wäre es mir zu teuer. Und die Zielgruppenbeschränkung einer zum Nachdenken anregenden Doku nur auf Schülerinnen und Schüler finde ich nach wie vor kritisch. Aber wie gesagt, steck ich da nicht drin, und wenn es primäres Ziel des Rechteinhabers ist, damit Geld zu verdienen, dann ist das sein Ding. Blöd finde ich es trotzdem. Gibt schließlich genug Möglichkeiten solche Videos zu monetarisieren. Ein Anfang wäre es Werbeteaser einzustellen.

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