Wieder heißt es Feuer versus Eis. Auf Island ist gestern der Vulkan Grímsvötn unter dem Vatnajökull Gletscher ausgebrochen. Ich beschränke mich heute auf den Verweis zu anderen Websites, die sich mit dem Ausbruch beschäftigen.
Webcam (funktioniert bei mir aktuell nicht wieder)
Update 22.05.2011 16:20 Uhr: Inzwischen reicht die Aschewolke bis in 20 Kilometer Höhe. Die Ausbruch des Vulkan Grímsvötn soll die seit 100 Jahren stärkste Eruption des Vulkans und größer sein als die des Eyjafjallajökull in 2010.
Update 23.05.2011 18:00 Uhr: Der Link zur Webcam wurde korrigiert. Diese funktioniert auch endlich.
Homophobie ist im HipHop weit verbreitet. Bekanntestes Beispiel ist Kool Savas, der “schwul” in seinen Texten als Beleidigung verwendete und einen männlichen Machokult pflegte. Sookee und Tapete haben sich dieser Problematik angenommen und den Track “Pro Homo” veröffentlicht.
Es geht für Bundeskanzlerin Angela Merkel von einem Fettnäpfchen in das nächste. Einst wurde ihr vorgeworfen, sich nicht klar zu positionieren und Probleme auszusitzen. Die Welt lobte diesen Regierungsstil und nannte sie die “Ich weiß noch nicht-Kanzlerin”. In der SZ stand 2009 noch:
“Wer unter politischer Führung versteht, dass eine Kanzlerin sagt, sie wolle hierhin oder dorthin und zwar konkret so und so und so, der ist von der Kanzlerin Merkel noch nie wirklich geführt worden. Wer unter Stärke versteht, dass eine Regierungschefin den Konflikt auch mal auf die Spitze treibt und mit der Hand auf den Tisch haut, der muss Angela Merkel für schwach halten.”
In den letzten Monaten aber hat sich Merkels Verhalten geändert. Sie positionierte sich früh im Fall der Plagiatsaffäre Karl-Theodor zu Guttenberg für ihren Minister. In Sachen Atompolitik vollzog sie einen radikalen Kurswechsel, nachdem es in Fukushima zur Katastrophe kam. Anfang Mai zeigte sie Freude über die Tötung des Terroristenchefs Osama bin Laden. Und in ihrer letzten verbalen Entgleisung warf sie den angeschlagenen südeuropäischen Euro-Staaten vor weniger zu arbeiten, mehr Urlaub zu haben und früher in Rente zu gehen als der fleißige deutsche Michel. Deutschland werde nur helfen, wenn sich die anderen anstrengen.
Fehlende Positionierung kann man ihr jetzt nicht mehr vorwerfen. Woran das liegt? Vielleicht hat sie ihren PR-Berater gewechselt, vielleicht denkt sie, es wäre Wahlkampf, vielleicht sagt sie aber auch endlich nur, was sie denkt. Damit wird sie angreifbar. Ein Umstand den Merkel vorher wahrscheinlich bewußt vermieden hat und ein Segen für die Opposition.
Moratorium vom Ausstieg aus dem Atomausstieg da, Fossierung des Ausbaus erneuerbarer Energien dort, Castortransporte hier, die Zukunft der Energieversorgung ist zur Zeit das wichtigste politische Thema in Deutschland. Passend zu dieser Debatte kommt der Film “Yellow Cake: Die Lüge von der sauberen Energie” nach Greifswald ins Kino.
Yellow Cake beschäftigt sich mit der Atomenergie bzw. mit dem Abbau und der Herstellung des dafür nötigen Uranerzes. Zu Zeiten der DDR gab es das weltweit drittgrößte Uranbergwerk in Sachsen und Thüringen. Betreiber war die SDAG (Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft) Wismut. Fünf Jahre lang begleitete der deutsche Regisseur Joachim Tschirner die Beseitigung der durch den Uranbergbau der DDR angerichteten Schäden. Aber auch der aktuelle Abbau in anderen Teilen der Welt wird thematisiert.
Yellow Cake läuft ab Donnerstag, den 19. Mai, im CineStar Greifswald. Weitere Vorstellungen sind am Freitag und kommenden Dienstag geplant. Anschließend an die Donnerstagsvorstellung ist vom Energieforum ein Meinungsaustausch geplant. Der Film wird auf Initiative des “Forum Energiewende Vorpommern” in Greifswald gezeigt, einem Zusammenschluss engagierter Bürgerinnen und Bürger aus der Greifswalder Bürgerinitiative “Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin”.
Was: Dokumentarfilm Wann: Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 18:30 Uhr, Freitag 20. Mai 2011 um 17:30 Uhr und Dienstag 24. Mai 2011 um 20 Uhr Wo: CineStar, Lange Straße 40/42, Greifswald Eintritt: 5,00 Euro am Donnerstag; an den anderen Tagen gilt der reguläre Kartenpreis
Fort Knox Five gehen ab 20. Mai in Europa auf “Peaceful Invasion Tour”. Leider stehen nur Auftritte in Österreich, Bulgarien, Ungarn und Großbritannien auf dem Plan. Folgende Termine und Orte stehen bisher fest:
Friday May 20 – Vienna, Austria @ Café Leopold
Saturday May 21 – Sofia, Bulgaria – Camp Sessions @ Mixtape
Friday May 27 – Southampton, UK @ Orange Rooms
Friday May 27 – London, UK @ Fabric
Saturday May 28 – Budapest, Hungary
Friday June 3 – Edinburgh, UK @ Voodoo Rooms
Saturday June 4 – Jersey, UK – Ultrafunkula @ Pure
Als Vorgeschmack auf die Tour gibt es von FK5 den “Peaceful Invasion Mix 2011″.
Trackliste
Ready or Crunk (DC’s Finest Edit) – Fort Knox Five vs. Opiuo vs. The Fugees
Express Yourself (A Skillz Edit) – Charles Wright
G.O.A.T. (Nick Thayer Remix) – LL Cool J
DANCEHALL KINGS – JSTAR
Dancehall Kings – JStarr
Studio Base (DC’s Finest Remint) – Fort Knox Five vs. Rob Base vs. Alan Hawkshaw
Nickleodeon – J-Roc
Step Into A World (Dave Nada Edit) – KRS-One
Take It Back (Dillon Francis Remix) – Toddla T
Just Buggin’ (A Skillz Remix) – Whistle
Pimp Deep – Pimpsoul
Iced Kranz (DC’s Finest Remint) – Fort Knox Five vs. Ice T vs. George Kranz
Wicky Wacky (DC’s Finest Remint) – Fort Knox Five vs. Fatback Band
Gypsy Breaks (Breakbeat Junkie vs DJP Remix) – Basement Freaks
SUGARFREE STYLE – JAVIER MORILLAS vs AFRIKA BAMBAATAA
Sugarfree Style – Javier Morillas vs. Afrika Bambaataa
Wacalote Blast (DC’s Finest Remint) – Fort Knox Five vs Boozoo Bajou vs. Calagad 13
C.R.E.A.M. (DJ Moneyshot’s Travesty Mix) – Wu Tang Clan
Showrocker (DC’s Finest Remint) – Fort Knox Five vs. Bassjackers vs. The Partysquad
As We Enter (Deekline & Red Polo Remix) – Damian Marley & Nas
Badman Killa (DC’s Finest Remint) – Fort Knox Five vs. Vato Gonzalez
Revolt – Neighbour & Think Tan
Falsehood – Bassline
Oye Good Time (DC’s Finest Remint) – Fort Knox Five vs Santana vs Chesire