Video: Geothermie in Kenia

Zur Zeit fußt die Stromproduktion in Kenia vor allem auf Wasserkraft. Doch, kommt es zu einer Dürre wie aktuell, trocknen die Flüsse aus, Staubecken leeren sich und die Stromproduktion wird drastisch gedrosselt oder kommt ganz zum erliegen. In einer neuen Studie wird befürchtet, der Klimawandel führe zukünftig immer häufiger zu Dürren in Ostafrika. Das gefährdet auch die Stromversorgung in Kenia.

Lake Elmenteita
Lake Elmenteita im Rift Valley, Kenia. Eigenes Foto.

Diesem Risikofaktor wird in Kenia mit der verstärkten Nutzung des geothermischen Potentials begegnet. Das Rift Valley (Großer Afrikanischer Grabenbruch) ist eine der geologisch aktivsten Regionen Afrikas. Hier zerbricht die Erdkruste. In dessen Folge gibt es seismische Aktivitäten und an und um die Bruchstelle enstehen Vulkane. Am Vulkan Olkaria im kenianischen Hell’s Gate Nationalpark nutzen drei Geothermie-Kraftwerke die Hitze aus dem Erdinneren. Das private Kraftwerk Olkaria 3 wurde Ende 2008 fertiggestellt und durch Darlehen der deutschen Entwicklungsbank, anderen europäischen Entwicklungsbanken und der KfW finanziert.

Über dieses Kraftwerk und das Potential der Erdwärme in Kenia berichtet dieser Beitrag von Deutsche Welle TV.

Eine klimafreundliche Möglichkeit der Stromproduktion in Entwicklungsländern, die weiter gefördert werden muss. Informationen über das Potential in der gesamten Region gibt der Artikel „East Africa Sees a Flurry of Geothermal Activity“.

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