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Dokumentarfilm: Frisch auf den Müll

Freitag, der 7. Januar 2011, 14:58 Uhr von daburna

Der aktuelle Dioxinskandal eignet sich um weitere Themen unserer Ernährung zu beleuchten. Im Oktober lief in der ARD der Dokumentarfilm “Frisch auf den Müll” über die globale Lebensmittelverschwendung. Die Kernaussage des Films ist, zitiert von Spiegelfechter:

“Die Hälfte aller Lebensmittel, die für die übersättigten Mägen der Industrieländer produziert wird, landet auf dem Müll – der größte Teil davon bereits, bevor er den Endverbraucher überhaupt erreichen kann. Dies ist sowohl ein ökonomisches, ein ökologisches als auch ein ethisches Problem, leiden doch immer noch fast eine Milliarde Menschen an Unterernährung, stirbt doch immer noch alle 15 Sekunden ein Kind an Hunger. Mit nur einem Drittel der Menge an Lebensmitteln, die in den Industrieländern weggeworfen werden, könnte man den Welthunger besiegen.”

Diesen Film gibt es nun auch bei YouTube zu sehen. Dort ist er in drei Teile geschnitten, die ich als Playlist zusammengefügt habe.

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Über den Autor:
daburna
daburna alias Oliver Wunder, schreibt seit August 2005 diesen Blog. Er ist Diplom-Geograph, kennt sich aber auch in Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre aus, und ist als freier Journalist tätig. Sein Lebensmittelpunkt liegt in der Hansestadt Greifswald.
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2 Antworten

  1. Adi sagt:

    Wie war das noch? Wien alleinwirft JEDEN TAG!! so viel Essen weg das man ~250.000 Menschen davon ernähren könnte!
    Ist schon krass!

  2. Mülltauchen sagt:

    Danke für diesen Beitrag! Ich selbst arbeite schon lange gegen diese Lebensmittelverschwendung und hoffen das die Problematik noch auf vielen anderen Blogs thematisiert wird. Danke!

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