Video: Nordkorea siegt gegen Brasilien *Update*

Donnerstag, der 17. Juni 2010, 13:25 Uhr von daburna

Flagge von Nordkorea36 Stunden nach dem großen Spiel weiß es endlich auch das Volk im stalinistischen Nordkorea. Das große Volk von Nordkorea besiegt das kapitalistische Brasilien mit 1:0 bei der Fussball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Großartig inszenierte mediale Propaganda oder doch nur ein guter Fake? Tatsachen werden verdreht, ständig die bezahlten Exilchinesen als nordkoreanische Fans gezeigt, das ist Stalinismus von seiner bizarsten Seite und so, wie das Bild von Nordkorea im Ausland gezeichnet wird. Daher, meiner Meinung nach ein Fake.

Foto: gemeinfrei

Update 06.07.2010: Danke FIFA! “Dieses Video enthält Content von FIFA. Dieser Partner hat das Video aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt.”

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Video: Le Fly – We Love FC St.Pauli

Donnerstag, der 17. Juni 2010, 10:53 Uhr von daburna

St. Pauli-FanUnser Kiez ist braun-weiß. Forza FC St. Pauli! Der Aufstieg in die erste Liga ein perfektes Geburtstagsgeschenk zum 100jährigen Clubjubiläum. Da ich kein großer Fussballfan bin, möchte ich keine großen Loblieder anstimmen, aber dennoch auf den Song “We love FC St. Pauli” von Le Fly verweisen.

Le Fly ist dir unbekannt? Laut Werbetext sehen sie sich so: “Sechs Männer wollen trümmern und donnern. Daher kreierten die Jungs von LE FLY kurzerhand einen völlig neuen Musik-Stil: St. Pauli Tanzmusik. Dabei kopulieren Rock, Hip Hop, Schnaps, Reggae und Turntables miteinander.”

Zitat aus dem Lied: “St. Pauli, die Fans haben die Punchlines, der Nazi frisst Kantstein.”

Foto: Photocapy // CC BY-SA 2.0

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Ausraster mit o2

Mittwoch, der 16. Juni 2010, 13:05 Uhr von daburna

o2-SIMDas war gerade einer dieser Ausraster-Momente. Einer dieser Momente, in dem ich nicht glauben konnte, was ich las. Wieso stand da schon wieder irgendwas von 50 Euro Rechnungsbetrag auf meiner aktuellen Mobilfunkrechnung.

Als strategischer Konsument weiß ich, dass ich kaum telefoniere und eigentlich Telefonate und SMS über das verfügbare Freikontingent gedeckt sein müssten. Die Rechnung war aber glatte 30 Euro zu hoch. Schon zum zweiten Mal in Folge, dass ich zum Telefon griff und ein Gespräch mit der Servicehotline meines Mobilfunkanbieters hatte.

Die erste Dame im Callcenter half dann wenig zur Beruhigung meines Gemüts, sondern verschlimmerte alles nur. Laut ihrer Aussage, gäbe es in meinem aktuellen Vertrag gar keine 150 Frei-SMS, wie mir der Verkäufer im Laden noch vor knapp vier Wochen bei der Vertragsverlängerung erzählte. Die Wut verschob sich in Richtung des örtlichen o2-Shops. Auf die Frage, ob ich denn den Vertrag ändern oder widerrufen könnte, musste sie mich zu einer anderen Mitarbeiterin weiterverbinden.

Diese Frau schien den besseren Durchblick zu haben. Nach Schilderung der Lage und Androhung den Ladenverkäufer zur Schnecke zu machen, sowie die Vertragsverlängerung zu kündigen, war dann “plötzlich” im System sichtbar, dass ich laut Vertrag doch Frei-SMS habe, diese nur nicht aktiviert waren. “Systemfehler. Tut uns leid, Herr Wunder, den zuviel abgebuchten Rechnungsbetrag schreiben wir Ihnen natürlich gut.”

Übrigens: wer sich vertraglich bindet und dann vor Ablauf des Vertrages diesen verlängert, der sollte aufpassen, dass es einen großen Unterschied zwischen Ablauf des Vertrages und Ablauf der Vertragsverlängerung gibt. Mit Letzterem enden nämlich auch alle Sonderkonditionen. Wenn das nicht bei Vertragsabschluss gesagt wird, oder vergessen wird, kann die Rechnung 24 Monate später auch sehr unangenehm werden. Das war der Grund vor einem Monat, warum ich die o2-Servicehotline 20 Minuten nervte, wo denn meine Frei-SMS hin sind und ich jetzt bezahlen muss.

Foto:  William Hook // CC BY-SA 2.0

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Eyjafjallajökull kommt zur Ruhe

Dienstag, der 15. Juni 2010, 17:34 Uhr von daburna

Was hat uns der Vulkan Eyjafjallajökull auf Island seit seinem Ausbruch im März 2010 nicht beschäftigt. Die Flugzeuge in Europa mussten tagelang am Boden bleiben, weil Gefahr bestand, durch die Vulkanasche beschädigt zu werden. Immer wieder gab es neue Bilder der brodelnden Glut aus dem hohen Norden zu sehen. Nun zeigt sich der Vulkan aber zahm oder ist es die Ruhe vor einem neuen Sturm?

Kratersee

Krater von Eyjafjallajökull, Freitag abend 11. Juni 2010, Blick nach Norden. Das Wasser ist sichtbar unruhig, entweder durch Wasserzufluss oder Wärmeströmung oder beidem. Foto: Sveinn Brynjólfsson.

Am Grund des Kraters hat sich, seit dem 11. Juni sichtbar, ein ca. 300m breiter See gebildet. Das Icelandic Meteorological Office und das Institute of Earth Sciences erklärten, die Dampfentwicklung beruhe nicht auf Kontakt mit Magma, sondern nur weil die Steine am Kraterrand noch so heiß seien. Die Dampfwolke reicht bis in 1000m Höhe.

Aktuell am gefährlichsten ist die Asche, die weite Areale bedeckt. Starke Regenfälle können zu sogenannten Lahars führen.  Die sind Schlammströme, die je nach Hangneigung und Dichte des Schlammgemischs Geschwindigkeiten von 100km/h erreichen können, in seltenen Fällen sind auch schon 180km/h gemessen worden.

Foto: Sveinn Brynjólfsson, keine CC-Lizenz!

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Immigration Explorer zeigt Einwanderung in die USA

Dienstag, der 15. Juni 2010, 14:12 Uhr von daburna

Die regionale und zeitliche Verteilung von eingewanderter Bevölkerung im Einwanderungsland Nummer 1, den USA, lässt sich in einer interaktiven Karte erkunden. Der Immigration Explorer der New York Times zeigt von 1880 bis 2000 die Gesamtbevölkerung und die Anzahl der auswärtsgeborenen Personen in Städten und Countys. Grundlage dafür sind Zensusdaten.

Immigration Explorer: Germans born 1880 in the USA

In der Karte kann nach Herkunftsländern unterschieden werden. Typische Einwanderungsgebiete für bestimmte Herkunftsländer und Einwanderungswellen werden so sichtbar. Am Beispiel deutscher Einwanderer wird deutlich wie sich diese seit 1880 hauptsächlich um die großen Seen und an der Ostküste ansiedelten, der Anteil dann immer geringer wurde und die meisten deutschstämmigen Einwanderer im Jahr 2000 in Californien, Florida und der Ostküste wohnen. Die regionale Verteilung ist nun aber deutlich größer.

Für einige Gebiete wie Asien und Afrika gibt es leider häufig keine Daten, was wohl auf eine Nichtaufnahme im Zensus zurückzuführen ist. Der Immigration Explorer ist ein interessantes Instrument, um historische Bevölkerungsbewegungen zu visualisieren.

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