Essensgeld sparen? In HGW einschreiben!

Mensa Karlsruhe
Mensa Karlsruhe

Die Preise in Universitätsmensen sind bundesweit unterschiedlich hoch für Studierende, Mitarbeiter oder der Uni fremden Personen. Der Status „Studierend“ ermöglicht meistens den günstigsten Preis für das Essen. Ein Sparfuchs schreibt sich also an einer Uni ein und kann so Kosten senken und damit  ein uraltes BWLer Dogma befolgen.

Die wirkungsvollste Kostensenkung ist aber nur da möglich, wo der Preis für das Einschreiben an der Uni niedriger ist als das Sparpotential in der Mensa. Könnten in einem halben Jahr 100 Euro gespart werden, der Beitrag für evetuelle Studien- und Semestergebühren läge aber darüber, würde es sich nicht lohnen, andersrum allerdings schon. Logisch.

Also muss die Uni mit den niedrigsten Gebühren gesucht werden. Mit aktuell 40,50 Euro Rückmeldegebühr pro Semester gehört die Uni Greifswald angeblich zu den günstigsten Unis Deutschland. Ein Grund sich z.B. auch in Bochum Gedanken zu machen ob es sich rechnen würde in Greifswald einzuschreiben, um so in der Bochumer Mensa als Studierender essen zu können und um die 80 Euro im halben Jahr zu sparen.

Hat die Uni Greifswald einen Schaden davon? Wieviele dieser „Spar-Einschreiber“ gibt es hier wohl?

Foto: Jürgen Mayer H. / CC BY

6 Kommentare


  1. Der Uni kann das doch egal sein – bis auf Leporellodruckkosten und kleinerer Verwaltungsaufwand dürfte da nicht viel anfallen. Ab diesem Semester gibts ja auch wieder n Aufschlag von der Uni, es könnte sich für sie sogar noch lohnen. Ob für das Studentenwerk das gleiche gilt darf bezweifelt werden. Weiterhin ist es ja nicht nur das Mensaessen das mit Vergünstigungen lockt: Einsparpotential gibt es auch beim Kino, den Partylocations etc.

    Antworten

    1. Bekommen die Unis nicht auch nach Studierendenzahlen gerichtete Zuschüsse vom Land? Dann würde die Uni sogar davon profitieren. Was nachteilig wäre, wenn dadurch anderen wirklichen potentiellen Studierenden Plätze weggenommen werden.

      Für einen Studiengang ohne Einschreibebeschränkung nach dem eigentlichen Studium einzuschreiben bis ein Job gefunden ist, ist genauso clever. Damit können dann Krankenversicherungsbeiträge und vieles mehr gespart werden.

      Antworten

  2. Darf ich denn auch als Student einer anderen Uni an die vergünstigen Preise kommen?

    Antworten

    1. Ich kann das nicht für alle Unis beantworten, aber häufig reicht der Ausweis, dass man studiert, egal wo, vollkommen aus. Also ich hab z.B. mal vor Jahren hier in HGW mit meinem Studierendenausweis aus Hamburg die Vergünstigungen in der Mensa bekommen.

      Antworten

      1. Gut zu wissen 🙂 Studiere momentan an der FernUni Hagen, das reine Eingeschrieben sein kostet da 11€/Semester


  3. Das Spar-Einschreiben lohnt sich nur, wenn man dennoch einen guten Mini-Job hat und in eine bestimmte Alterssparte fällt. Als Student hast du bspw kein Anrecht auf ALG 1 o. 2. Mehr als 20 h/Woche darf Student auch nicht arbeiten. BaFöG bekommt man auch nur zur Hälfte geschenkt und WOhngeld gibts auch erst ab einem bestimmten Mindesteinkommen.
    Ab 30 darf man als Student die Krankenkasse komplett selbst bezahlen (120-150€ monatlich), während man sie als ALG2-Empfänger bezahlt bekommt.
    So groß wird das Einsparpotenzial nicht sein, so viele Leute werden es nicht sein.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.