Freitag, der 12. Februar 2010, 09:27 Uhr von daburna
Der 13. Februar ist nicht nur ein wichtiges historisches Datum für Dresden. Vielmehr markiert das Datum auch die ersten Deportationen jüdischen Menschen im Deutschen Reich. Diesen Samstag jährt sich dieses Verbrechen zum 70. Mal . Am 13. Februar 1940 wurden aus dem Regierungsbezirk Stettin, zu dem damals auch Vorpommern gehörte, mehr als 1.200 Juden abtransportiert, von denen kaum jemand den Holocaust überlebt hat.
Das 1940 völlig neuartige Geschehen wurde damals international beobachtet. Es blieb auch den deutschen Nachbarn nicht verborgen. Trotzdem ist dieses schockierende Ereignis vom Februar 1940 in der Region und darüber hinaus heute nahezu völlig vergessen.
Anlässlich des 70. Jahrestages der Deportation lädt der Arbeitkreis Kirche & Judentum der Pommerschen Evangelischen Kirche am 13. Februar 2010 um 10.30 Uhr zu einem Gedenken ein. Treffen ist am Stolperstein auf dem Universitätshof vor dem Eingang des Historischen Instituts. In Greifswald soll dabei ein Gedenkweg zu den Wohnorten verfolgter und deportierter Juden unternommen werden, die teilweise mit Stolpersteinen markiert sind.
Donnerstag, der 11. Februar 2010, 15:00 Uhr von daburna
Foto: barockschloss via Flickr CC BY-SA 2.0
Ich hatte der Redaktion des Moritz Magazinmeine Begründung, warum ich die Bundeswehrwerbung im aktuellen Moritz ablehne, leicht angepasst zugemailt und darum gebeten, kurz Stellug zu beziehen.
Die Mail fing an mit “Liebe Moritz-Redaktion” und endete mit einem Verweis darauf, dass ich Mitglied des webMoritz bin und Diskussionsvorgänge in Redaktionen kenne.
Die Antwort kam dann prompt am Montag (08.02.2010). Allerdings finde ich die Mail sehr unpersönlich. Wieso die Geschäftsführung der Moritz Medien auf förmliche Distanz geht und mich mit “Sehr geehrter Herr Wunder” anredet, versteh ich nicht.
So, aber lest selbst:
Sehr geehrter Herr Wunder,
ich verweise Sie auf einen Satz der bei uns im Impressum eines jeden Heftes steht: „Die in Artikeln und Werbeanzeigen geäußerten Meinungen, stimmen nicht in jedem Fall mit der Meinung des Herausgebers überein.“
Die Geschäftsführung war sich nach Absprache mit der Chefredaktion einig, diese Anzeige zu schalten.
Beste Grüße
Erik Schumacher
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moritz – Studentische Medien Greifswald
Geschäftsführung:
Christof Kraft
Erik Schumacher
Meiner Auffassung nach ist das zwar eine Antwort, aber sie stellt mich nicht zufrieden. Nach dieser Definition von Werbung könnte im nächsten Moritz z.B. Werbung für einen Porno oder die NPD gezeigt werden, da das ja nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln müsste. Ein interner Codex, was geht und was nicht geht, wird doch hoffentlich vorhanden sein.
Ich kann nur dazu auffordern, allen die diese Anzeige nicht passt, einen (kurzen) Leserbrief an das Moritz Magazin zu schicken. Die Mailadresse dazu ist moritz@uni-greifswald.de.
Mittwoch, der 10. Februar 2010, 22:46 Uhr von daburna
Foto: chilling_soul - CC BY 2.0
Obwohl bei der Umfrage noch sechs Personen angaben, Zeit zu haben, saßen wir gestern abend nur zu dritt beim Medienstammtisch im Februar im Café Koeppen. Es kamen Julia von 49 Suns und Sascha vom Kulturmodul, sowie ich. Trotzdem führten wir anregende Gespräche bis kurz vor 23 Uhr
Sie drehten sich teilweise um die neueste Technik Stichwort iPad oder wie die PC-Technik und das Internet früher war.
Konkret wurde Kritik an Werbung in Blogs geäußert und der Wunsch formuliert, diese doch bitte wegzulassen oder regionale Werbung zu nutzen. Dabei kam die Idee eines regionalen Werbenetzwerkes für Blogs/Internetmedien auf. Dieses könnte für Blogs mit vielen regionalen Beiträgen dazu dienen, Werbepartner vor Ort zu finden, die ihre Kundschaft auch online erreichen wollen. Wie genau so ein Werbenetzwerk aussehen könnte, haben wir nicht diskutiert. Die Idee ist aber sehr interessant und sollte weiterverfolgt werden.
Mittwoch, der 10. Februar 2010, 19:21 Uhr von daburna
Nochmal Fettes Brot. Heute durfte Spreeblick exklusiv das Video zu “Kontrolle” zeigen, bevor es dann bei Youtube landete. Ab 12. Februar gibt es den Song als Download zu kaufen.
Der Song stammt von der B-Seite der Single “Erdbeben” und ist auch auf den kommenden zwei Live Alben“Fettes” und “Brot” (ab 26. Februar 2010 erhältlich) vertreten. Â Die Live Alben soll es als limitierte Auflage auf zwei CDs und zwei Doppel-LPs geben.
Aber nun zu “Kontrolle”:
Wolfgang Schäuble ist nicht mehr Innenminister. Die Stasi hat 1989 den Geheimdienst eingestellt. Am Hindukusch werden unsere Grenzen wahlweise verteidigt oder aufgezeigt. Und doch fürchten wir uns. Gläserne Menschen twittern freiwillig ihre paar läppischen Geheimnisse durch die Blog-o-Sphäre, unverblümter als Sex-Kontaktanzeigen. Und fürchten sich nicht.
Montag, der 8. Februar 2010, 18:33 Uhr von daburna
“Es ist 1996...” ja ne, “es ist 2010 und verdammt lang her. Wo ist die Zeit nur geblieben?” Der Song “Jein” gehört aber noch immer zu den Dancefloorfüllern in den Clubs. Das Trompetensolo ist legendär. 14 Jahre danach sind die Dreadlocks längst abgeschnitte und Fettes Brot hauen eine neue Version ihres Erfolgssongs raus. Scratches und Gitarrenriffs erinnern fast an die X-Ecutioners. Die Westernkulisse wurde im neuen Video reanimiert, doch richtig desperadomässig sehen die Brote nur im Video von 1996 aus.