Die OZ und die „große“ Anzeige zu Arndt

Screenshot OZHGW bei Twitter über Arndt-Anzeige
Screenshot OZHGW bei Twitter über Arndt-Anzeige

Am Donnerstag kündigte die Ostsee Zeitung Greifswald eine „große Anzeige“ von Arndt-Befürwortern zu dessen Gedenken über den Microbloggingdienst Twitter an. Doch wer am Freitag in der Ausgabe der Zeitung nach dieser „großen“ Anzeige suchte, wurde enttäuscht. Statt einer Anzeige, die mindestens eine halbe Seite einnahm, fand sich lediglich eine kleine Anzeige in Standardgröße auf der dritten Seite des Greifswalder Lokalteils. Arndts Gedenkanzeige, nahm nicht mehr Platz ein, als die zu Ehren des 50. Geburtstags von „Opa Frank“.

Wozu also dann diese Ankündigung bei Twitter? Sollten die vielen studentischen Follower, die größtenteils Gegner von Ernst Moritz Arndt als Namenspatron der Uni sind, provoziert werden, in der Hoffnung, ein paar Exemplare der Zeitung mehr zu verkaufen? Immerhin zwei empörte Anworten zog dieser Tweet nach sich.

Jetzt mal ganz abgesehen von der Anzeige an sich, inhaltlich und davon, dass ich mir mehr namentliche Klarheit der Befürworter gewünscht hätte. War der Tweet Provokation oder war doch erst eine größere Anzeige geplant? Ich denke schon, dass das Adjektiv „groß“ bewußt benutzt wurde. Außerdem unterstelle ich der OZ-Redaktion mit „groß“ die Quantität zu meinen und nicht etwa „großartig“. Was haltet ihr von der Sache?

Screenshot Ostsee Zeitung Greifswalder Ausgabe vom 29.01.2010, S.11
Screenshot Ostsee Zeitung Greifswalder Ausgabe vom 29.01.2010, S.11

7 Kommentare


  1. Was willst du den Lesern damit sagen?

    Der Leser muss sich nach einem gelesenen Beitrag immer fragen: Hat sich das Lesen des Textes gelohnt? Wiederholt: Nein! Steigere bitte die Qualität, da ansonsten niemand mehr deine Seite besuchen wird!

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    1. Ist der Diskussionsanstoß so versteckt? Meine Aussage ist doch klar. Hier wird etwas groß angekündigt und kommt dann klein daher. Über das Wieso kann nur spekuliert werden und das deute ich an.

      In Blogs müssen Beiträge nicht ausgereift sein, sondern dürfen Diskussionen anstossen. Vielleicht sehen Andere diese Twitter-Anzeigen-Sache ja anders als ich oder haben einen besseren Vorschlag für das Verhalten der OZ. Darum geht es hier, um den Ausstausch zur Sache.

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  2. Olli, lass dich von Kommentaren wie dem obigen nicht ärgern. Die Erfahrung haben ja nun schon alle gemacht, die sich mit Arndt kritisch auseinandersetzen bzw. für die Ablegung des Uni- Namens plädieren – dass man sich grundlos auch auf anderen Ebenen angreifen lassen muss.
    Die Qualität des Beitrages ist voll okay, kein Grund zum Meckern. Und die Besucher laufen dir deswegen auch nicht weg 😉

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    1. Noch lass ich mich nicht ärgern 😉 Ich muss sowas nur kommentieren, damit andere LeserInnen sehen, was für fragwürdige Kommentare erscheinen.

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  3. Ich frag mich vor allem wer hinter dieser dubiosen Anzeige steckt und warum die Print-Redaktion die Anzeige ankündigte… alles sehr merkwürdig ! 

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  4. Endlich werde mal nicht ich gedisst!

    “ Ich muss sowas nur kommentieren, damit andere LeserInnen sehen, was für fragwürdige Kommentare erscheinen.“

    Meine Erfahrung ist es, auch den kritischsten Kommentierern mit Respekt und Höflichkeit zu begegnen. So fragwürdig finde ich den Kommentar nicht. Prinzipiell bin ich ja der Meinung, wem es nicht gefällt, der soll nicht wiederkommen. Aber vielleicht hat Alani nochmal ne Art Notsignal abgefeuert und dich ermutigt, noch bessere Beiträge zu schreiben, um ihn als Leser zu halten.

    Wenn ich ihn richtig verstehe, hat die Kritik auch nichts mit Arndt zu tun…

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    1. Ne, Arndt wird da nicht angesprochen. Zumindest nicht für mich ersichtlich. Wie auch immer, ich finde es allerdings fairer, Bescheid zu sagen, wenn mir etwas nicht (mehr) gefällt in der Hoffnung, die Qualität steigert sich, bevor ich einer Seite für immer den Rücken kehre.

      Mit Feedback umgehen, ist teilweise schwierig. Auch weil ich selber davon ausgehe, verständlich geschrieben zu haben, es aber vielleicht doch nicht getan habe. Daher antwortete ich ja auch freundlich und wollte damit nur eine weitere Verdeutlichung der Kritik am Beitrag erreichen. Die dann ja leider nicht kam, oder ausgeräumt war. Der Begriff „fragwürdig“ ist in diesem Kontext falsch gewählt und bezieht sich auch eher generell auf Kommentare, die eingehen und sich so anhören, als ob derjenige den Text nicht gelesen hat.

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