Montag, der 23. November 2009, 19:07 Uhr von daburna
Das Intro vom Hamburg City Heftig Vol.1 Sampler hatte schnell Hymnen- bzw. Kultcharakter in der Hafenstadt und wird von mir und meinen Freunden immer noch besonders gerne in Berlin laut im Auto gehört. Das Video stammt aus dem Skateboarding-Film “Rollen Aller 1″. Zum 10-jährigen Jubiläum des VHS-Tapes gibt es das Video zerschnipselt in mehreren Parts im Cleptomanicx Blog. In diesem Part zu sehen: Member der Mongo Clikke!
“Hamburg City ist da! Ehrlich wahr man? Kein Zweifel!â€
Montag, der 23. November 2009, 11:01 Uhr von daburna
Samstagnacht gegen 23:45 Uhr, wer jung ist und das Wochenende in Greifswald verbringt, hat wenig Auswahl, wenn er weggehen will. TV-Club, Mira und Mensaclub sind die Locations für den 08/15-Partygänger. Mira und TV-Club haben allerdings höher Preise als die Mensa und verlieren daher an Atraktivität.
Also ab in die Mensa. Doch was ist denn das? Die Warteschlange ohne die es die Mensa wohl nicht geben würde. Warten – an sich nicht sonderlich schlimm – wird hier zur stundenlangen Qual. Es herrscht Anarchie. Besonders beliebt ist dabei das einen Meter vor dem Einlass seitliche Anstellen.
Wer nüchtern ist oder nicht drängeln will, hat das Nachsehen. Zwar kommt man immer näher an den Einlass ran, doch es vergeht einige Zeit. Nach einer Stunde und ungefähr 15 Meter Vorwärtsbewegung hat man dann genug Drängler gesehen, mit denen man lieber nicht feiern will und verlässt diese Zone, in der das Recht des Dreisteren gilt.
Wieso funktioniert das Warten beim Geokeller, Ikuwo und teilweise beim TV-Club eigentlich viel besser? Ist das Publikum da eventuell anders drauf? Oder liegt es daran, dass alle gewohnt sind, an der Mensa zu drängeln?
Im Oktober 2008 wurde der Eingang des Mensaclubs nach hinten verlegt. Zur Erstsemesterparty gab es dann gleich die ersten Probleme und es kam zu einem Ansturm wie bei einem Boy-Group-Konzert während der 1990er Jahre. Viel gelernt hat man wohl nicht.
Gute Clubs in großen Städten haben übrigens gegen solche Seitendrängler Absperrbänder wie am Flughafen eingeführt. Vielleicht ist das ja ein Tipp für euch, lieber Mensaclub. Ansonsten müsst ihr euch nicht wundern, wenn euch wieder die Gäste ausbleiben, denn auf diese Art von Anarchie hat keiner Lust.
Sonntag, der 22. November 2009, 13:24 Uhr von daburna
Für an Politik und Parteien interssierte Menschen, kurz ein Link. Am Freitag erschien im Magazin der Süddeutschen Zeitung ein Artikel über die bald 30 Jahre alte Partei Bündnis90/Die Grünen. Der Artikel dreht sich vor allem um die Identität der Grünen. Wo standen sie vor 30 Jahren und was ist aus ihnen geworden. Durchaus lesenswert auch für Anhänger anderer Parteien und vielleicht ein Wink an die Piratenpartei, was ihr in vielen Jahren bevorstehen könnte.
Die Grünen sind zerrissen zwischen der eigenen Folklore und der Realität einer ganz normalen Funktionärspartei.
Samstag, der 21. November 2009, 16:09 Uhr von daburna
… bzw. was fehlt?
Die Auflösung kommt mit meinem nächsten Artikel auf dem webMoritz in den nächsten Tagen.
EDIT 22.11.2009, 13 Uhr: Richtig, es handelt sich hier um die nicht vorhandene neue Mensa am Campus Beitz-Platz, deren Fertigstellung sich bis mindestens 2011 verzögert.
Mittwoch, der 18. November 2009, 18:14 Uhr von daburna
Die Proteste der zweiten Welle des Bildungsstreiks scheinen zu wirken. Bundesbildungsministerin Annette Schavan – vor zwei Wochen noch gegen eine BAföG-Erhöhung – will es nun doch erhöhen. Der Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch (CDU), unterstützt die Proteste, in dem er die Hochschulleitung kritisiert und von ländergemachten Problemen ablenkt. In Niedersachsen wird eine Reform der Bachelor-Studiengänge angekündigt. Und in Greifswald hat der Rektor im Senat angekündigt die Fassade des Instituts der Anglistik zu renovieren.
Auch in der Presse gibt es zur Zeit viele lesenswerte Artikel zu dem Thema, zwei davon seien hier kurz erwähnt. In der ZEIT ist zu den Protesten ein interessanter Kommentar erschienen, der die Gründe der Proteste analysiert. Die taz berichtet dagegen über sich spaltende Studierendengruppen, die einen wollen die Weltrevolution und die anderen nur eine andere Bildungspolitik.