Finanzminister Schäuble und 100.000 DM

Der CDU-Spendenaffäre (Stichwort: „Ehrenwort“ von Helmut Kohl, Waffenhändler Karlheinz Schreiber) aus dem Jahr 1999/2000 ist auch mit dem noch Innen- und bald Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) verknüpft. Schäuble nahm 1994 eine Bargeldspende in Höhe von 100.000 Mark vom Waffenhändler Schreiber an und verbuchte diese nicht richtig in der Parteikasse.

Und so ein Mann soll sich nun um die Finanzen der Bundesrepublik kümmern. Dies fiel auch einem Journalisten aus den Niederlanden auf. „Wie können Sie so eine Person als sehr kompetent schätzen […]?“ Die Antwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel „weil diese Person mein Vertrauen hat.“

Peinlich, dass diese Frage nicht von einem deutschen Journalisten kam. Aber vielleicht sind hier die Medien schon abgestumpft und unkritisch geworden. Schade!

Aber mal ehrlich, so einem Mann, wollen wir die Finanzgeschicke unseres Landes anvertrauen? Schäuble war schon als Innenmister der großen Koalition ein Unsymphat sondergleichen und jetzt bekommt er einen Posten als Finanzminister. Naja vielleicht braucht man dort Fähigkeiten, die er bei der Spendenaffäre gelernt hat.

3 Kommentare


  1. So, ich dulde hier keine weiteren Kommentare, die

    a) dazu auffordern die rechtsextreme NPD zu wählen

    b) Geschichte und Tatsachen verfälschen

    c) offen dazu dienen, hier rechter Ideologie eine Bühne zu bieten

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  2. Ich habe an dieser Stelle und woanders mehrere Kommentare von zwei Personen gelöscht. Das hat einen guten Grund. Ich akzeptiere und toleriere in diesem Blog u.a. keine rechtsradikale oder rechtsextreme Meinungen. Da dieser Blog mein privater Blog ist, kann ich löschen und zensieren. Das hat nichts mit der freien Meinungsäusserung im Grundgesetz zu tun. Paßt mir ein Kommentar nicht, wandert er in die Mülltonne. So ist es geschehen und so wird es weiterhin geschehen.

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  3. Siehste, jetzt hat er „nur“ 55 Mrd. vergessen. Passt sicherlich nicht mehr in eine Schublade… 😉

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