12,9 Prozent Kaltmieteerhöhung

Briefe von der Vermietungsgesellschaft haben meistens keinen erfreulichen Inhalt. So auch dieser nicht. Bezugnehmend auf den aktuellen Mietspiegel der Stadt Greifswald erhöht die WVG meiner WG die Kaltmiete um 12,9 Prozent oder 19,56 Euro. Gut, das ist jetzt nicht die Welt, aber dafür, dass wir hier in einem sogenannten sozialen Brennpunkt wohnen,  und angesichts des Wohnungszustands, der Lage in der Peripherie und der sicher kommenden Heizkostennachzahlung, bin ich damit überhaupt nicht glücklich.

Aber bei den derzeitigen stetig steigenden Studierendenzahlen kann sich das jede Vermietungsgesellschaft leisten. Die WVG bezeichnete jüngst die Wohnraumsituation in Greifswald in ihrer aktuellen Mieterzeitung als kritisch. Pünktlich zum Semesterbeginn im Frühling und Herbst gibt es jedes Mal wieder akuten Wohnungsnotstand. Mit den Rückbauprojekten wird diese Situation weiter zugespitzt, auch wenn in letzter Zeit überall Altbauten renoviert oder neu gebaut wird. Hauptsächlich entstehen nur noch hochpreisige Wohnungen.

Wir werden jetzt hier in der WG mal die Situation besprechen und Gegenmaßnahmen überlegen und prüfen. Eine schöne und preisweter Altbauwohnung in Nähe der Altstadt wäre natürlich eine gute Option.

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