Gegen Milch-Exportsubventionen

Die Europäische Union subventioniert mal wieder Lebensmittelexporte, in diesem Fall Milch, in Entwicklungsländer und zerstört damit gleichzeitig die dortigen Märkte durch billige Lebensmittel. Die Erzeugenden vor Ort können nicht zu diesen Preisen produzieren und verarmen. Das Land wird abhängig von Exporten. Und das nur, weil wir zuviel Milch produzieren. Eine Reduktion der Produktionsmenge kommt natürlich garnicht in Frage. Nein, gar wird die Milchquote erhöht und die Produktionsmenge damit nur noch größer.

So kann das nicht weitergehen, sagt auch die Politinitiative Campact und hat deswegen eine Kampagne gegen die Exportsubventionen gestartet. Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner und Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul werden aufgefordert, beim Treffen der EU-Agrarminister am 23. März klar Position gegen die Subventionen zu beziehen. Dazu gibt es eine E-Mail Kampagne, an der sich beteiligt werden kann. Das folgende Video erklärt nochmal die Bedeutung der Subventionen und die Kampagne.

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