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	<title>Kommentare zu: Apokalypse Soon?</title>
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		<title>Von: Stefan Wehmeier</title>
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		<dc:creator>Stefan Wehmeier</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 00:15:18 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet; von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern. Der, der sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr; der, der sie aufzuklären versucht, ist stets ihr Opfer.&quot;

Gustav Le Bon, 1895

Die aus der geheimen Staatskunst der Vorantike bis heute überlieferte Heilige Schrift unterteilt noch immer die Menschheit in Herrscher (Könige) und Beherrschte (Untertanen). Anfänglich kannten die Gottkönige und ihre Oberpriester den Sinngehalt der Schriften, einfache Priester und Beamte kannten ihn weniger und alle Untertanen durften ihn nicht kennen. Später kannte niemand mehr den ursprünglichen Sinngehalt der Heiligen Schrift, sodass alle Menschen zu Untertanen wurden, auch wenn die Unterteilung in Herrscher und Beherrschte schon lange keinen Sinn mehr macht.
    
Die Basis allen menschlichen Zusammenlebens, die Makroökonomie, musste solange eine Geheimwissenschaft bleiben, wie sie noch fehlerhaft war, denn makroökonomische Konstruktionsfehler führen zwangsläufig zu systemischer Ungerechtigkeit und damit zu Massenarmut und Krieg. Daher bestand ein wesentlicher Teil der geheimen Staatskunst darin, diese Fehler aus dem Bewusstsein des arbeitenden Volkes auszublenden (religiöse Verblendung), damit es einen Sinn darin sehen konnte, für etwas zu arbeiten, was im nächsten Krieg wieder verloren ging. 

Die Technik der religiösen Verblendung funktioniert in der Weise, dass makroökonomische Konstruktionsfehler in einer genialen Metaphorik (Schöpfungsmythos) verborgen werden, die bei gläubigen Menschen beliebige, gegenständlich-naive Fehlinterpretationen provoziert. Diese überdecken wie in einem Vexierbild den eigentlichen, rein ökonomischen Sinngehalt des Mythos, streichen damit die Fehler der makroökonomischen Grundordnung aus dem Bewusstsein und verschieben sie ins Unterbewusstsein (geistige Beschneidung). Den Beherrschten bot die geistige Beschneidung eine zwar nicht reale aber doch gefühlte Sicherheit, und den Herrschern verschaffte sie die Macht, in Friedenszeiten auch ohne Gewaltanwendung über die Arbeitskraft ihrer Untertanen zu verfügen. Nur so konnte sich die Arbeitsteilung (Zivilisation) im Lauf der Zeit über die in das kollektiv Unbewusste verschobenen Fehler (Götter, aus der Sicht der Untertanen) hinausentwickeln, bis nur noch ein Konstruktionsfehler bestehen blieb.   
    
Um auch diesen letzten Fehler zu korrigieren, der uns schon viel zu lange davon abhält, die ideale Makroökonomie und damit absolute Gerechtigkeit und dauerhaften Frieden zu verwirklichen, ist es hinreichend, die religiöse Verblendung zu beseitigen. In früheren Zeiten war der Erkenntnisprozess der &quot;Auferstehung aus der religiösen Verblendung&quot; eine gefährliche und beängstigende Angelegenheit für wenige Mutige. Heute ist die Auferstehung zu einer kulturhistorischen Notwendigkeit für alle Menschen geworden. 
    
Die im letzten Buch der Bibel (Apokalypse = Enthüllung), der &quot;Offenbarung des Johannes&quot;, bildhaft beschriebenen &quot;vier apokalyptischen Reiter&quot; sind galoppierende Gedanken, die beim Lesen der ersten vier Siegel die grundlegenden Aspekte der religiösen Verblendung auflösen. Das fünfte Siegel beseitigt endgültig den Glauben an die (noch) bestehende Welt, das sechste Siegel beseitigt endgültig jeden Aberglauben und das siebte Siegel eröffnet den Blick in die neue Welt. Die Apokalypse selbst spielt sich in Ihrer Vorstellungswelt (im Äon) ab; es sei denn, Sie glauben daran, dass sie real werden könnte:

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		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet; von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern. Der, der sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr; der, der sie aufzuklären versucht, ist stets ihr Opfer.&#8221;</p>
<p>Gustav Le Bon, 1895</p>
<p>Die aus der geheimen Staatskunst der Vorantike bis heute überlieferte Heilige Schrift unterteilt noch immer die Menschheit in Herrscher (Könige) und Beherrschte (Untertanen). Anfänglich kannten die Gottkönige und ihre Oberpriester den Sinngehalt der Schriften, einfache Priester und Beamte kannten ihn weniger und alle Untertanen durften ihn nicht kennen. Später kannte niemand mehr den ursprünglichen Sinngehalt der Heiligen Schrift, sodass alle Menschen zu Untertanen wurden, auch wenn die Unterteilung in Herrscher und Beherrschte schon lange keinen Sinn mehr macht.</p>
<p>Die Basis allen menschlichen Zusammenlebens, die Makroökonomie, musste solange eine Geheimwissenschaft bleiben, wie sie noch fehlerhaft war, denn makroökonomische Konstruktionsfehler führen zwangsläufig zu systemischer Ungerechtigkeit und damit zu Massenarmut und Krieg. Daher bestand ein wesentlicher Teil der geheimen Staatskunst darin, diese Fehler aus dem Bewusstsein des arbeitenden Volkes auszublenden (religiöse Verblendung), damit es einen Sinn darin sehen konnte, für etwas zu arbeiten, was im nächsten Krieg wieder verloren ging. </p>
<p>Die Technik der religiösen Verblendung funktioniert in der Weise, dass makroökonomische Konstruktionsfehler in einer genialen Metaphorik (Schöpfungsmythos) verborgen werden, die bei gläubigen Menschen beliebige, gegenständlich-naive Fehlinterpretationen provoziert. Diese überdecken wie in einem Vexierbild den eigentlichen, rein ökonomischen Sinngehalt des Mythos, streichen damit die Fehler der makroökonomischen Grundordnung aus dem Bewusstsein und verschieben sie ins Unterbewusstsein (geistige Beschneidung). Den Beherrschten bot die geistige Beschneidung eine zwar nicht reale aber doch gefühlte Sicherheit, und den Herrschern verschaffte sie die Macht, in Friedenszeiten auch ohne Gewaltanwendung über die Arbeitskraft ihrer Untertanen zu verfügen. Nur so konnte sich die Arbeitsteilung (Zivilisation) im Lauf der Zeit über die in das kollektiv Unbewusste verschobenen Fehler (Götter, aus der Sicht der Untertanen) hinausentwickeln, bis nur noch ein Konstruktionsfehler bestehen blieb.   </p>
<p>Um auch diesen letzten Fehler zu korrigieren, der uns schon viel zu lange davon abhält, die ideale Makroökonomie und damit absolute Gerechtigkeit und dauerhaften Frieden zu verwirklichen, ist es hinreichend, die religiöse Verblendung zu beseitigen. In früheren Zeiten war der Erkenntnisprozess der &#8220;Auferstehung aus der religiösen Verblendung&#8221; eine gefährliche und beängstigende Angelegenheit für wenige Mutige. Heute ist die Auferstehung zu einer kulturhistorischen Notwendigkeit für alle Menschen geworden. </p>
<p>Die im letzten Buch der Bibel (Apokalypse = Enthüllung), der &#8220;Offenbarung des Johannes&#8221;, bildhaft beschriebenen &#8220;vier apokalyptischen Reiter&#8221; sind galoppierende Gedanken, die beim Lesen der ersten vier Siegel die grundlegenden Aspekte der religiösen Verblendung auflösen. Das fünfte Siegel beseitigt endgültig den Glauben an die (noch) bestehende Welt, das sechste Siegel beseitigt endgültig jeden Aberglauben und das siebte Siegel eröffnet den Blick in die neue Welt. Die Apokalypse selbst spielt sich in Ihrer Vorstellungswelt (im Äon) ab; es sei denn, Sie glauben daran, dass sie real werden könnte:</p>
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