Endlich etwas frei

Kleinerer Tellerberg
Kleinerer Tellerberg

Es ist 00:15 Uhr als ich von der Arbeit nach Hause komme. Die Katze schaut mich verschlafen an und will sofort etwas zu fressen haben. Nachdem ich meine Jacke ausgezogen und die Katze gefüttert habe, öffne ich meinen Rucksack mit den Arbeitsklamotten. Fürchterlich, wie diese nach Fisch, Fett und anderem Essen stinken! Doch das ist mir jetzt egal. Nach 10 Tagen jeden Abend drei bis fünf Stunden arbeiten, hab ich nun einen Tag frei. Endlich!

Körperliche Arbeit ist auf die Dauer nichts für mich. Nicht, daß jetzt Abwaschen körperlich besonders anstrengend sei, da gibt es definitiv kräftezehrendere Jobs, doch dieses ganze übers Waschbecken gebeugte Stehen, macht sich auf Dauer bemerkbar. Der Rücken schmerzt. Eine Massage wäre gut. Dabei steht mir der schlimmste Teil noch bevor. Die beiden Weihnachtsfeiertage werden definitiv kein Zuckerschlecken. Schon mittags gegen 12 oder 14 Uhr soll ich anfangen und bis abends um 22 Uhr bleiben. Da werden einige Teller doch mindestens dreimal durch meine Hände gehen.

Neben dem dringend benötigten Geld hat die Arbeit aber auch etwas Positives. Gibt es wie heute Buffet, dann darf ich mich an den Resten laben. Heute Geschnetzeltes und Mousso Chocolate, wobei mir von letzterem nach 10 Löffeln doch durchaus schlecht wurde.

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