UbuntuStudio: realtime Kernel

Freitag, der 21. September 2007, 12:02 Uhr von daburna

Um das Audio-Bearbeitungsprogramm Ardour in UbuntuStudio zu benutzen, braucht man den realtime-Kernel. Merkwürdigerweise wird dieser nicht automatisch mit der Ubuntu 7.10 Installation mitinstalliert. Also installiert man per Synaptic das Paket “linux-rt“. So werden gleich alle notwendigen Kernelpakete installiert. Dann noch neustarten. Nun sollte automatisch mit dem realtime Kernel gestartet werden.

Zur Zeit gibt es da aber noch Probleme. In meiner Installation startet der X-Server nicht mit Nvidia Treiber, man muss den Treiber nv benutzen, dann funktionert die Grafikausgabe auch mit dem realtime Kernel.

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Slow Down

Mittwoch, der 19. September 2007, 20:55 Uhr von daburna

Gerade dann, wenn man sich den ganzen Tag mit seiner Hausarbeit beschäftigt hat, ist es wichtig am Abend zu entspannen oder sich anders als geistig aus zu powern. Auf der Suche nach Entspannung bin ich heute bei meinen US-Lieblingen Ugly Duckling gelandet.

 

 

Nicht ganz so entspannt, dafür sieht man die legendäre Goldkette, die auch mich geprägt hat:

 

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Energiespeicher: Druckluft?

Dienstag, der 18. September 2007, 23:15 Uhr von daburna

Der Kraftwerkspark der Stromerzeuger in Deutschland wird in den nächsten Jahren erneuert. Ein gewaltiger Investionsbedarf. So oder ähnlich kann man es fast täglich in irgendeiner Tageszeitung oder Website lesen. Und was wollen die Energieriesen am liebsten bauen? Atomkraftwerke dürfen ja nicht mehr her, auch wenn man darum kämpft, die Laufzeiten dieser “klimafreundlichen” Kraftwerke zu verlängern. Also was bleibt? Klar, die billigen und beherrschbaren Kohle- und Gaskraftwerke.

Gegen die geplanten Kohlekraftwerke gibt es zur Zeit an fast jedem geplanten neuen Standort Widerstand, sei es nun Lubmin, Bremen oder Hamburg. Und dies ist berechtigt. Schliesslich kann man dies nicht mit dem Klimaschutzziel und der Verhinderung bzw. Minderung von Immissionen um bis zu 40% bis 2020 zu schaffen, vereinbaren. Daher ist die Erzeugung von Strom durch Kohle keine gute Wahl.

Was bleibt also übrig? Wind, Wasser, Sonne und Biomasse. Seit heute findet für die Stromerzeugung mit Hilfe des Windes die Messe Husum Wind statt. Dort zeigen die Aussteller ihre neusten Entwicklungen im Bereich der Windkraft. Auf dieser Messe ist auch die US Firma General Compression vertreten. Die Ideen dieser Firma haben es in sich und so widmet Spiegel Online dem ganzengleich einen zweiseitigen Artikel mit dem Titel: Dudelsack-Technik verspricht Energierevolution.

Die Leute von General Compression haben angeblich das beste Verfahren zur Speicherung von überschüssigem Windstrom entwickelt. Wind weht bekanntlich nicht immer und vorallem nicht dann, wenn der Strom benötigt wird. So einfach könnte man das Problem beschreiben. Es soll nun durch neuartige Windräder und Speicher gelöst werden. Die Windräder der US Firma erzeugen keinen Strom sondern Druckluft, die in Spezialbehältern oder unterirdisch in z.B. alten Salzstöcken zwischengespeichert werden soll. Bei der Freigabe der gespeicherten Luft, treibt sie eine Turbine an. Hört sich alles ziemlich clever an.

Auf Seite zwei des Artikels kommt dann allerdings der Harken. Damit ein hoher Wirkungsgrad erreicht wird, soll die Druckluft am besten durch eine “herkömmliche Dampfdruckturbine, die mit Wärme aus einem Gas-, Kohle- oder Atomkraftwerk betrieben wird” geleitet werden. Ok, dabei kann es sich auch um Biomassekraftwerke handeln. Wäre also auch akzeptabel.

Was jedoch nicht erwähnt wird, ist das die bereits knapp 19.000 in Deutschland stehenden Windkraftanlagen dazu nicht benutzbar sind. Ihre Rotoren stellen schliesslich Strom und keinen Druckluft her. Alle abreissen und Neue bauen. Da würd ich mir als Investor bei General Compression allerdings auch die Hände reibe. Ob die Drucklufttechnik nun lustige Spielerei oder ein ernstzunehmender “Akku” sein wird, wird die Zukunft zeigen. Der Einstieg als Investor der Firma könnte sich allerdings lohnen. Als Analyst würde ich jetzt sagen: buy!

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UbuntuStudio: Gutsy Installation

Dienstag, der 18. September 2007, 13:16 Uhr von daburna

Nachdem ich schon seit einem Monat überlege, ob ich mir die Testversion der neuen Ubuntu Version Gutsy Gibbon, alias Ubuntu 7.10 im Oktober erscheinend, installieren sollte, habe ich es heute getan. Grund waren die bisher prositiven Tests von Suzan oder anderen und die Meldungen zur Veröffentlichung der neuen OpenOffice Version 2.3. In dieser soll besonders die Diagrammerstellung bearbeitet worden sein und genau an dieser scheitert gerade meine Hausarbeit, also habe ich vor ein paar Stunden voller Hoffnung die Gutsy Testversion installiert.

Dies ging leider nicht per UpdateManager, also habe ich einfach das /home/ Verzeichnis gesichert, die Platte formatiert und von der Tribe 5 CD neuinstalliert. Lief alles gewohnt gut und schnell. Dann folgte noch das Einspielen von ca. 1 Stunde Updates. Doch bei der standard Ubuntu Version wollte ich nicht bleiben, es sollte schon UbuntuStudio sein. Von dieser Version gab es aber leider keine Installations-CD, also habe ich in den Quellen nachgesehen und dort die Pakete für UbuntuStudio gefunden und installiert.

Änderungen und Unterschiede, soweit ich das gemerkt hab, eventuell falsch interpretier oder woanders gelesen habe. Das wäre auf jeden Fall die Verbesserung des Designs zu nennen. Während ich in UbuntuStudio 7.04 noch die Unlesbarkeit von einigen Schriften bemängelt habe, ist es nun nicht mehr so.

UbuntuStudio 7.10 Synaptics lesbar

Bei der normalen Ubuntu Version wurde nicht viel am Design verändert, beim Ableger UbuntuStudio hat sich dagegen einiges getan. Ein neuer noch nicht ausgereifter (heute kam per Update eine neue Version rein) Bootscreen ist da.

UbuntuStudio 7.10 Bootscreen

Dann wurde auch der Login Screen geändert. Der Desktophintergrund sieht nun fast genauso aus.

UbuntuStudio 7.10 Login Screen

Der 3D-Desktopmanager Compiz-Fusion wird jetzt immer installiert und bei fähiger Grafikkarte mit installierten Treibern (macht man über System – Systemverwaltung – Verwaltung eingeschränkter Treiber) auch aktiviert. Der Menüpunkt Desktop-Effekte im Systemmenü ist nun verschwunden. Eine Verwaltung für die einzelnen Effekte fehlt allerdings. Es läßt sich nur über System – Einstellungen – Erscheinungsbild zwischen keine, normalen und extra Effekten wählen.

Desktopeffekte einschalten

Trotzdem bieten die 3D Effekte schon einiges praktisches. Per Tastenkombi Alt + Tab erscheint z.B. dieses schöne Vorschau der offenen Anwendungen.

Wechseln zwischen Anwendungen unter Compiz

Firefox kommt in Version 2.0.x. Die Alpha Version des kommenden Firefox 3 befinden sich aber schon in den Quellen. Aus Firefox läßt sich jetzt auch das fehlende nonfree Flashplugin installieren. (Ging das vorher auch schon?)

Flash aus Firefox installieren

Bei Suzan und im Ubuntuusers.de Wiki findet ihr alle wichtigen Neuerungen für Ubuntu.

Besonders interessant für mich dabei:

  • Pidgin (ehemals GAIM) 2.1.1 (steht noch nicht fest, ob die aktuelle 2.2 Version reinkommt)
  • OpenOffice.org 2.3
  • GIMP 2.4
  • KDE4 Beta (wenn gewünscht)
  • X.org 7.3
  • Thunderbird 2.0.x

So, jetzt wird sich zeigen müssen, ob meine Erwartungen an OpenOffice 2.3 erfüllt werden können. Mit dem letzten Update heute morgen, kamen einige Fehler mit, die nun OpenOffice nicht mehr starten lassen…

Achja, Suzan, ich bin immer noch einen Bericht über die Funktionen und den Nutzen der UbuntuStudio Software. Ich werd versuchen in der nächsten Woche eine CD vom Plattenspieler aufzunehmen. Mal sehen, was ich dabei feststelle, oder ob ich entnervt zu Windows wechsel.

Nachtrag: Im Datemanager Nautilus sind jetzt wie unter Windows Ordner für Musik, Videos und Dokumente angelegt. Diese werden auch von Nautilus unter dem Verzeichnisbaum zusätzlich für einen Schnellzugriff eingeblendet.

Nachtrag (19.09.): Die neue Version der Druckerverwaltung CUPS erkennt nun endlich erfolgreich meinen Drucker den Canon i865. Die Turboprint-Treiber scheinen nun überflüssig zu sein.

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Wohin? – Zum Mond!

Samstag, der 15. September 2007, 14:42 Uhr von daburna

Suchmaschinenmonopolist Google wird in Zukunft seine Server wohl auf den Mond stellen wollen, dort brauchen sie keine extra Kühlung und versorgen lassen würde sich das ganze mit Solarstrom. Klingt komisch? Ja, reine Utopie… wirklich?

Immerhin sponsort Google den Lunar X PRIZE auch “Moon 2.0″ genannt. Moon 2.0 soll die Neuentdeckung des Mondes bedeuten. Nachdem die Amerikaner dort gelandet sind, ihre Fahne aufgestellt und reichlich wertvolle Zitate für die Menschheit hinterlassen haben, rückt der Mond wieder ins Blickfeld (nicht nur beim nächtlichen Blick an den wolkenlosen Himmel).

Den X-Prize kennen vielleicht noch einige. Vor drei Jahren im Oktober 2004 schaffte es ein Team das inzwischen legendäre “Space Ship One” zweimal in 100km Höhe zu bringen und hatte damit 10 Millionen US-Dollar Preisgeld gewonnen. Historisch: es war der erste privatfinanzierte Raumflug.

Nun sind die Ziele etwas höher gesteckt. Zum Mond soll es also gehen. Heise Online:

Wer es schafft, bis zum 31. Dezember 2012 ein privat finanziertes Gefährt auf der Mondoberfläche zu landen, dort mindestens 500 Meter zurückzulegen und ein Datenpaket zur Erde zu senden, der bekommt 20 Millionen US-Dollar.

Im Vergleich zum ersten Preisgeld, erscheint das viel weniger. Doch genau darauf kommt es den Stiftern des Preises an. Es soll ein möglichst günstiges und damit später wettbewerbsfähiges Gefährt gebaut werden. Die staatliche Raumfahrt ist einfach zu teuer. Im übrigen gibt es für den erfolgreichen Abschluß weiterer Teilaufgaben (z.B. das Auffinden menschlicher Hinterlassenschaften, die Überstehung einer Mondnacht oder das Auffinden von Eis) zusätzliche Preisgelder.

Auf dem Weg zum Mond wird es allerings eng. Wie zu Zeiten des Kalten Krieges ist ein Wettrennen entbrannt an dem alle teilhaben wollen. Gerade haben die Japaner einen Erkundungssatelliten gestartet, folgen wollen die Chinesen, Amerikaner und Sowjets Russen mit bemannten Raumschiffen. Dann sind noch wir Europäer im Spiel. Und sogar Deutschland als einzelne Nation will eine Mondmission starten.

Hier nun das Video mit den Zielen:

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