Freitag, der 24. März 2006, 20:11 Uhr von
daburna
Vor zwei Wochen war es wieder soweit. Ein technisches und zum Leben inzwischen unersetzliches Gerät, daß sollte mir zu denken gebe, gab seinen Geist auf. Es fing damit an, daß mein PC bei der TV-Wiedergabe abstürzte und danach nach einem Drücken des Reset-Knopfes stolze 15 Minuten brauchte um den Desktop anzuzeigen. Noch einmal tat mein PC dies dann aber nicht. Die Festplatte mit allerlei illegal runtergeladenen und natürlich viel mehr bei iTunes bezahlten MP3s, Windows XP, allen persönlichen Fotos und Daten, sowie dem ganzen überflüssigen Müll, war in den digitalen Himmel hinüber geschmort.
Großer Mist das ganze! Vorallem da vor ziemlich genau einem Jahr das schon einmal passiert ist. Naja, diesmal hab ich Backups, aber nicht von allem. Also für die Technikfreaks: ich hab jetzt ein 250GB SATA RAID1 am Start. Windows XP verweigerte mir die Installation auf diesem System. Irgendwas von wegen Diskette einlegen… Aber welche Diskette? Nun denn, also im Regal gesucht und die c’t aus dem letzten Jahr mit SUSE Linux 9.3 geholt und zum Test Linux installiert. Lief eigentlich alles ganz gut. Nur, daß nicht alle Hardware damit lief. Weder die Netzwerkkarten noch die DVB-T Karte wurden korrekt erkannt. Also SUSE 10.0 weil das ganze ja neuer ist.
War immer noch nicht die beste Lösung. Inzwischen hatte mich eine andere Festplatte erreicht. Auf dieser konnte ich dann endlich mein legal erworbenes Windows XP installieren. Tja, aber etwas war anders. Linux gefiel nicht nur meiner Freundin (ja, Jessi, die Spiele sind toll!) sondern auch mir. Nach kurzem Aufenhalt im Netz war schnell klar: Ubuntu soll es sein. Einfach, anfängerfreundlich, hardwarekompatibel und sicher. Jetzt läuft mein Rechner schon seit einer Woche unter Linux und ich binr echt zufrieden. Sicher gibt es noch ein paar Sachen, die man einfacher machen könnte, aber ein Wechsel von Windows zu Linux ist auch auf Grund der zahlreichen Einträge im Wiki recht einfach. Man kann von den meisten Linux-Distributionen (sowas wie Versionen) auch Live CDs runterladen. Damit kann man dann Linux testen. Traut euch!
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Donnerstag, der 23. März 2006, 17:14 Uhr von
daburna
Da staunt man nicht schlecht. Die Musikindustrie, gebeutelt durch illegale Downloads bei Ex-Napster und Kazaa, versucht mit allen Mitteln wieder in die Gewinnzone zurückzukommen. Nach den RTL-Superstars, Schnappi & Co kommt nun der nächste Chartstürmer bzw. Beleidigung für die Ohren. “Sonnenlischt” bei YouTube endeckt und dann durch die Bloglandschaft bekannt geworden soll nun im Handel auf CD erscheinen. Natürlich waren die Jungs, die ich hier absichtlich nicht als Interpreten beschreibe, schon bei Stefan Raab in seiner Sendung TV-Total. Nicht zu vergessen, bei Jamba gibts das Zeug auch schon als Klingelton. Dabei zeigt sich gerade, dass nur die “schiefen Töne” wie der Spiegel Online schreibt von den Jungs selbst kommen. Beats aus Kanada, Text und Musik aus dem Ruhrpott.
Mir fällt dazu gerade ein Liedtitel ein, den einst DJ Marius No.1 in seinen längst legendären Blacktraxxx gespielt hat: Turn off that radio, turn off that bullshit… Ich mach das schon lange, aber bringt ja wohl nichts, denn irgendwelche Bekloppten kaufen und hören den Bullshit dann halt doch.
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Montag, der 6. März 2006, 16:07 Uhr von
daburna
Letzten Donnerstag war hier in Hamburg der Streik bei der Müllabfuhr nach 2 Wochen zu Ende. Es gab irgendeinen dubiosen Tarifabschluß, den keiner verstanden hat und zu dem ich gerade auch keine Infos im Netz gefunden hab. Naja, nennen wir es mal das Hamburger Modell. Also wurde der Müll wieder abgeholt. Endlich! Zwar ist für mich nicht nachvollziehbar, warum in 2 Wochen Streik die 4-fache Menge, die normalerweise an Hausmüll anfällt, in Säcken neben den Tonnen liegt und warum einige Idioten Matratzen, Möbel, etc. zu den Haufen gestellt haben, aber das ist ja auch unwichtig.
Hier nochmal die besten Bilder, die ich machen konnte:

Auch der Blitzer in der Stresemannstraße wurde nicht vom Streik verschont.

1 Tag nachdem unser Nachbar aus dem EG den Müll aus dem Keller geholt und vor die Tür gestellt hat.

3 Tage später.

Front von vorne.

Müllsammlung vom Nachbarhaus.
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Samstag, der 4. März 2006, 00:36 Uhr von
daburna
Ich dachte, ich wäre clean. Ich dachte, ich hätte das ganze überwunden. Ich dachte, nach knapp 2 Wochen ohne, würde ich es noch länger aushalten. Ich habe mich getäuscht. Der Geschmack und das Gefühl danach haben mir einfach gefehlt. Unbeschreiblich was sich da in Gehirn und Körper abspielt.
Also habe ich die Friteuse eingeschaltet und mir leckere Pommes frittiert. Was für ein Festmahl! Nichts gegen die vorhin verzehrten Brötchen aus der Tanke, aber selbstfrittierte Pommes spielen einfach eine Liga höher.
Magnus, mein WG-Mitbewohner, ist auch süchtig. Es vergeht keine Woche in der wir nicht mind. 2 bis 3mal frittieren. Es wird sich zeigen, ob und wann sich der Pommeskonsum auf unsere Gesundheit bzw. Aussehen auswirkt.
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