Montag, der 27. Februar 2006, 22:50 Uhr von
daburna
Es ist doch unglaublich. Da wohnt man seit knapp 5 Monaten 50km von “zu Hause” entfernt und es ändert sich alles so rasant. Seitdem ich in Mollhagen gewohnt hab und das sind mind. 22 Jahre meines Lebens gewesen, gab es am Samstag frische Brötchen zum Frühstück. Anfangs haben wir die noch aus Hammoor vom Steinofenbäcker geholt. Und jetzt das. Der Bäcker, dem man diese Berufsbezeichnung aus nun folgenden Gründen aberkennen sollte, hat wohl eher versucht möglichst eklig zu sein, bis er auffällt, als gute Brötchen zu backen. Laut zahlreichen Berichten in RTL Explosiv, der MoPo, dem Hamburger Abendblatt, Stormaner Tageblatt und Lübecker Nachrichten vollzog sich da in der Backstube widerliches der ganz besonderen Art. Schimmel, abgelaufene Zutaten etc. Zahlreiche Berichte über den Schimmelbäcker in RTL Explosiv, MoPo und Abendblatt:
Man und von diesem Asi hab ich noch vor ein paar Jahren Brötchen gekauft. Man kann inzwischen ja mal wieder nichts mehr essen. Der Döner von der Ecke besteht aus abgelaufenem Fleisch, der Kuchen vom Bäcker versteckt unter dem Zuckerguß eine Schicht Schimmel und vor 5 Jahren noch war alles Rinderfleisch mit BSE verseucht. Beim Gedanken an alles leckere dieser Welt wird mir gerade recht eklig. Vielleicht sollten wir doch nur noch Pillen schlucken. Wie die Astronauten. Da weiß man wenigstens gleich von Anfang an, dass da nur Chemiekram drin ist.
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Montag, der 27. Februar 2006, 16:10 Uhr von
daburna
Fans des funky Oldschoolbeats sollten sich diesen Termin merken. Anstrengende Sido-, Chart- und Klingeltonrapperfans sollten lieber einen weiten Bogen machen. Am 31. März sind Ugly Duckling wieder in Hamburg. Für 10€ VVK oder 12€ AK spielen sie im Mandarin Kasino auf der Reeperbahn. Die drei Jungs aus Long Beach, California sind einfach ein Muß für HipHop-Fans. Auf ihrer Website gibt es schonmal ein paar Songs aus dem neuen kommenden Album zu hören, sowie ein paar lustige Videos.
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Sonntag, der 26. Februar 2006, 01:05 Uhr von
daburna
Endlich nach langer Zeit wieder ein Eintrag zum Thema Tanke. Also es begab sich am heutigen abend folgende Geschichte…
Ich wollte mal wieder fünf Stunden an der Tanke jobben, um den Kontostand ein wenig zu füllen. Samstags ist normalerweise nicht viel, aber auch nicht wenig los. Schliesslich wollen die Jugendlichen Alkohol und Zigaretten für die nächste Party kaufen.
Ein freundlicher älterer Mann wollte mit seiner Mastercard bezahlen. Das ist normalerweise kein Ding. Man drückt auf Zwischensumme, dann auf Terminal, schiebt die Karte rein, er drückt auf BESTÄTIGUNG und dann kommt der Bon, der dann noch unterschrieben werden muß. Ich bin zwar bei Barzahlungen schneller als das elektronische Ding, aber egal. Zahlung mit Kreditkarte hat ja schon so einige Vorteile. Wenn es denn funktioniert. Seitdem ich in der Tanke jobbe, das müssten auch schon so drei Jahre oder mehr sein, kam es höchstens mal vor, daß die Kreditkarte abgelehnt wurde, weil sie nicht lesbar war. Heute kam dann aber der der Hammer.
Seine Karte wurde nicht einfach nicht lesbar. Die Kasse meldete einen Abbruch der Bezahlung und dann etwas von ich solle folgende Nummer: 069irgendwas zwecks Genehmigung der Zahlung anrufen. Nun denn, wir leben im Kapitalismus. Da ist Geld=Gott und mein Gott ist die Kasse. Was sie sagt, ist die Wahrheit und oberstes Gebot. Also hab ich die Nummer gewählt und mich mit einer automatischen Telefonansage, die ständig was von Vertragspartnernummer eingeben faselte, unterhalten. Die Ansage war leider nicht besonders kooperativ. Ich hab also aufgelegt. Der Kunde lächelte gelassen. Hinter ihm standen schon die nächsten Kunden, die warteten. Leider konnte ich sie nicht bedienen, da die Kasse ja noch den Betrag von vorher enthielt bzw. nicht. Der war verschwunden, dafür standen irgendwelche Kommentare auf dem Bildschirm. Zahlungen mit EC- oder Kreditkarte waren vorerst nicht möglich.
Ein Anflug von Panik machte sich in mir bemerkbar. Chef angerufen. Andere Nummer vom Mastercardservice. Diesmal ist da sogar ein Mensch dran. Tja, aber wieder wird nach der Vertragspartnernummer gefragt. Hatte ich nicht. Nach einigen Fragen nach wo, wer, etc. hatte die freundliche Frau vom Service rausgefunden, daß wir bei einem anderen Service sind. Neue Nummer gegeben und angerufen. Es staut sich langsam im Verkaufsraum. Die Panik wird größer. Ich vertippe mich beim wählen. Endlich unseren Mastercardpartner erreicht. Vertragspartnernummer? Hehehe! Langsam wurde ich verrückt. Aber die Dame konnte mir helfen. Als erstes bekam ich unsere Nummer und dann hat sie die Karte gecheckt. Der Kunde solle sie doch bitte bei der folgenden Nummer freischalten lassen…
Hä? Getan. Kasse zeigte immer noch komische Sachen an und der Betrag des Kunden war weg. Wohin? Nach einem weiteren Telefonat mit dem Chef und einem gesamten Neustart des Kassensystems war dann endlich der Betrag wieder da. Wir haben dann nichts mehr provoziert und der Kunden hat brav in Bargeld gezahlt. Mann war der geduldig. Andere wären da sicher heftig abgegangen. So wie manche wartenden Kunden im Raum. Irgendwie fühlt man sich da doch schon verantwortlich und “schuldig”. Dabei sollte sich mal eher der Entwickler der Kassensoftware schuldig fühlen. Sowie die automatische Telefonansage.
Die ganze Geschichte kam mir verdammt lang vor. Dabei muß sie sich in mindestens 15 Minuten + X angespielt haben. Äusserst anstrengend.
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Freitag, der 24. Februar 2006, 17:08 Uhr von
daburna
Hab heute endlich mal Zeit gehabt meine Technikkiste durchzusehen und den überflüssigen Kram aussortiert und gleich mal bei ebay reingestellt. In absehbarer Zeit wird sich da auch meine FHM Sammlung in Geld auflösen.
Alle aktuellen Verkäufe von mir bei ebay über diesen Link.
Und Joni, diesmal ist es wirklich heftige Werbung: Kauf!!! Kauf, Joni kauf!!! Ich würd Dir das sogar persönlich vorbeibringen!
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Donnerstag, der 23. Februar 2006, 15:44 Uhr von
daburna
Google war und ist bei den meisten Surfern im WWW die Suchmaschine der ersten Wahl. Doch mit steigendem Marktanteil und dem Börsengang ist Google zu einem gewinnorientierten Unternehmen geworden. Inzwischen gibt es nicht nur die Google Internetsuche sondern auch viele andere Produkte wie z.B. Google Earth, Google Mail, Blogger, Google Page Creator, Google Desktop Suche (die gerade in der neusten Version 3.0 für viele negative Schlagzeilen sorgt) etc. Fast jeden Tag kommt etwas neues hinzu.

Es gibt fast keine alternative für Google, wenn man im Internet etwas sucht. Es besteht fast eine Monopolstellung. Die zu verhindern und eine unzensierbare Suchmaschine zu sein ist das Ziel von YaCy. YaCy ist eine Suchmaschine. Nur ist YaCy anders. YaCy hat keinen zentralen Server. Du bist YaCy, Du bist die Suchmaschine. YaCy ist ein kleines Java Programm. Wenn man im Internet surft, indexiert YaCy die aufgerufenen Seiten. So ensteht nach und nach ein kleins Archiv an Internetseiten, die man selber durchsuchen kann. Nun kommt aber der Clou. YaCy basiert auf P2P-Technik. P2P ist ja seit Kazaa als illegal verschriehen. Stimmt aber nicht. Durch die P2P-Technik wird YaCy erst richtig interessant. So ist es nämlich möglich eine Suchanfrage abzuschicken und die Indexe aller Teilnehmer von YaCy werden dann nach dem gesuchten Wort durchsucht.
Und YaCy ist OpenSource. Das bedeutet, daß jeder nach bestimmten Regeln den Quellcode von YaCy ansehen und ändern darf. Es ist ziemlich einfach bei diesem Projekt mitzuwirken. So habe ich z.B. an der deutschen Sprachdatei für YaCy mitgearbeitet. Also, teste YaCy doch einfach, indem Du den Demopeer benutzt oder Dir die YaCy-Bar für Firefox 1.5 runterlädst. Am besten wäre es natürlich, wenn Du Deinen Beitrag zum freien unzensierbaren Internet leistest und Dir YaCy auf Deinen PC installierst.
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